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Es werden Posts vom September, 2008 angezeigt.

re:publica 2017

re:publica 17 #LoveOutLoud

Bloß nicht mehr auf die Straße gehen...

Also es ist am besten, man geht nicht mehr auf die Straße, denn da sehen einen ja die Leute und könnten Rückschlüsse auf mein Leben ziehen. Da sind die die ich jeden Tag an der Bushaltestelle sehe... die wissen aus welchem Haus ich kommen und wann ich zur Arbeit fahre. Ein paar davon wissen sogar wann ich wieder zurück komme...

Meine Daten sind einfach nicht sicher wenn ich aus dem Haus gehe... ich muss zu Hause bleiben! Wenn nun auch noch das Google-Streetview-Auto an der Haltestelle vorbeikommt! Nicht auszudenken! Dann weiss bald die ganze Welt wo ich in den Bus steige!

Ich bin hysterisch? Wie kommt Ihr darauf? Die in Molfsee wissen das... ganze horden von Verbrechern werden über Molfsee herfallen, nachdem der Ort für Google-Earth fotografiert wurde...!
Die Verbrecher der Welt warten geradezu nur sehnsüchtig auf diese Bilder, um dann in das Örtchen einzufallen wie die Wickinger!

Also jedenfalls jetzt, seit dem jeder von der Existenz des Ortes durch seine datenhysterischen Bürger erfahre…

Google-Bücher

Nur logisch und eine weitere Facette des Services von Google ist die Bereitstellung der API für den Zugriff auf die Buchsuche von Google um Buchausschnitte auf der Webseite anzeigen zu lassen.

Eine praktische Funktion, wenn man in einem Artikel nicht nur zur Quelle verlinken kann, sondern die entsprechende Passage für den Nutzer gleich sichtbar anzeigen lassen kann.
Keinesfalls sehe ich darin eine Aufforderung zur Urheberrechtsverletzung, schließlich greift man ja auf eh im Internet verfügbare Inhalte zu.

Ohnehin muss im Urheberrecht ein umdenken stattfinden, denn die traditionellen Modell des Urheberrechts passen schon lange nicht auf die modernen Darbietungsformen solcher Werke.

Natürlich wird es auch hier wieder Stimmen geben, die den Datenkraken Google als das Böse in der Welt identifizieren, jedoch bleibt dann jeweils die Frage offen, warum niemand anderes auf diese Ideen kommt, die bei Google regelmässig verwirklicht werden.

Letzlich landen genau diese Funktionen dann immer wieder al…

Nvidia entlässt Mitarbeiter

Die Wirtschaft ist ein schwieriges Feld und so ist auch Nvidia auf diesem schnelllebigen Computermarkt gezwungen ein paar Federn zu lassen um der neuen Konkurrenz von Intel auf dem Grafikchipmarkt Paroli bieten zu können.

Gerade in einer Monokultur, wie sie ja auf dem PC-Markt durch die drückende Übermacht von Microsoft und Intel quasi herrscht, ist es schwierig ich selbst zu behaupten und dabei auch noch innovativ zu bleiben.
Wo sollen die Gelder für neue Grafikchip-Entwicklungen herkommen, wenn die meisten Leute einfach in den nächsten großen Elektronikfachmarkt rennen und sich dort den Standard-PC mit Intel-Prozessor, Intel-Chipsatz und nun auch schon mit Intel-Grafikchip kaufen? Und dazu gibt es dann noch das Standard-Betriebssystem aus Redmond, welches dem Standard-DAU dann noch zusätzlich Kosten aufbürdet für jede kleine Software die er benötigt.

Wer technische Vielfalt will, muss sie auch nutzen!

Intel-Prozessoren haben bei mir seit Jahren schon Hausverbot, Chipsätze kommen entwede…

Kabel Internet

Nun ist es also seit gestern da: Internet aus der Fernsehbüchse.
Erstaunlich ist es schon welches lockere Download-Tempo da aus dem Fernsehkabel kommt und die ebenfalls völlig konfigurationsfreie Anschlussarbeit fürs Telefon sucht seinesgleichen.

Man bekommt zwei Telefonnummern mitgeteilt (1 und 2) und findet diese als Buchsen direkt am Kabelmodem wieder. Einstecken wohlfühlen, keine Internetpasswörter, nur Netzkonfiguration... mehr nicht.

Eindeutig mal ein Lob für Kabel Deutschland. Einzig die Konfigurationssoftware für Windows kommt ins Schleudern, wenn interne und WLAN-Schnittstelle gleichzeitig aktiv sind... muss man einfach drauf achten.

In Hamburg hat man bei Kabel Deutschland im Test mit einigen Kunden nur durch die Modifikation des Übertragungsprotokolls eine Downloadgeschwindigkeit von 200 Mbit/s erreicht, so meldet zumindest das Internet-Magazin in der aktuellen Ausgabe. Laut diesem Artikel will man nach dem erfolgreichen Test diese Technik bald im gesamten Netz von Kabel Deutsc…

Happy birthday Google!

Vor 10 Jahren wurde eine klein Firma namens Google Inc. amtlich reigstriert um einen 100.000 Dollar-Scheck vom heutigen Sun-Chef Bechtolsheim einlösen zu können, den dieser nach einer nur etwa 10minütigen Demonstration einer neuen schnellen Scuhmaschine namens "Google" ausgestellt hatte.

So begann die Geschichte des heute größten Suchmaschinengiganten der Welt und dem heute einzigen ernstzunehmenden Gegner von Microsoft.
Längst hat auch Google vom Glanz des edlen Internet-Ritters einiges eingebüßt und wird von einigen wegen seiner wilden Lust am Sammeln von Internetdaten verteufelt.

Doch vergessen wir auch nicht die Taten, die Google in meinem Augen auch noch immer zu einem Hüter freier Ideen und freier Software machen:

Email-Postfächer zum Beispiel waren auf dem Wege zur Kommerzialisierung: Freie Anbieter verschwanden von der Bildfläche oder wandelten sich in kostenpflichtige Angebote um. GMX, Web.de und Hotmail boten kostenpflichtige Pakete an, die eine vernünftige Postfachqu…

Schicke Beta

Nun ist er also da, der sagenumwobene Google-Browser und auch dieser Artikel entsteht unter Benutzung dieses neuen, sicherlich hippen Browsers.
Klar, als ganz neue Software in der Beta-Version klappt nicht alles 100%ig: So gibt es natürlich Probleme mit fehlenden Plugins, die noch nicht in der entsprechenden Fassung vorliegen, oder mit dem Browser an sich noch nichts anfangen können. Bei mir klappte auch der Lesezeichen-Import aus Firefox 3 nicht, was aber vielleicht ebenfalls an noch nicht ganz bereinigten API-Problemen liegen mag.
Flash aber zum Beispiel harmoniert problemlos mit Google-Chrome und als jemand, der (noch) nur eine 200oer DSL-Leitung ins weltweite Netz besitzt fällt auch das enorme Tempo auf, in dem Webseiten hier angezeigt werden.
Positiv ist auch die enorme Kleinheit und Kompaktheit des Browsers, der im Gegensatz zu seinen Mitstreitern wirkllich mit anklicken auch sofort zu Leben erwacht.
Wie einfach manchmal gute Ideen sein können, zeigt die Standardstartseite von Googl…

Browserkrieg: Google haut einen neuen Browser raus

Ich höre schon wieder die Menschen jammern: Passt auf Google auf, die haben ja soviel Macht und wollen nur unsere Daten!

Aber ist die Zwangskopplung von Microsoft und dem Internet-Explorer etwa die harmlosere Alternative?
Ich denke nein. Vor allem um uns vor Lizenzgebühren für bislang freie Browser zu bewahren ist Konkurrenz auf diesem Markt unbedingt vonnöten.

Microsoft achtet bei seiner Browserentwicklung schließlich mehr auf die korrekte Anbindung zum eigenen Betriebssystem statt auf Kompatibilität mit internationalen Webstandards. Apple und Firefox bemühen sich um gute Browser für den Internetuser, die sich perfekt an die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen.

Google richtet sich nun vor allem an die perfekte Nutzung von Web-Applikationen, zu denen die meisten Webseiten heutztage mutiert sind.
Google selbst ist ja ein Großlieferant solcher Applikationen, so dass ein eigener Browser nur logisch erscheint.

Der Ansatz des Browser ist es, der ihn so revolutionär macht: Nicht eine Virtual-Mac…