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re:publica 2017

re:publica 17 #LoveOutLoud

Die "Tagesschau" soll irgendjemanden gefährden?

Neues aus dem Lobbyistenstadel: Die von der ARD inszenierte "Tagesschau"-App soll kostenpflichtige Angebote privater Medienanbieter gefährden.

Ausgerechnet der Springer-Konzern, der eben seine Bild-App vorgestellt hat, schreit lauthals gegen das Angebot an...
Hat das abendliche Anschauen der "Tagesschau" schon irgendeinen Bild-Leser daran gehindert, sich die Zeitung zu kaufen?
Genau... lächerlicher Gedanke...

Zeitungen haben schon immer Geld gekostet und die "Tagesschau" war schon immer kostenfrei, wenn man mal die Fernsehgebühren außer acht lässt.

Andere Medienanbieter erwähne ich hier mal nicht, denn deren Nachrichten haben entweder zu wenig niveauvollen Gehalt oder bieten nur einen Zusammenschnitt der übrigen Nachrichtenkanäle der Welt, die man ja auch so empfangen kann.

Die "Tagesschau" aber kann ich auch ohne App auf meinem Handy ansehen, denn dafür gibt es ja schließlich www.tagesschau.de...

Die App der öffentlich-rechtlichen anstalt muss ja auch…

Alle Jahre wieder...

... ist nicht nur Weihnachten, sondern auch wieder Zeit um irgendetwas neues im diesem Blog zu präsentieren.

Vorab aber ein geruhsames Weihnachtsfest an alle Leser(innen) des Blogs und alle sonstigen "Verfolger" meines bunten Internet-Treibens!

Eine neue Spielerei in diesem Jahr ist die Einführung des QR-Codes, der z.B. mit dem Handy einfach eingescannt werden kann um dann beispielsweise zu einer URL geführt zu werden.
Nebenstehend also die URL zu meinen Empfehlungen aus dem Google-Reader, die nun auf diese Weise auch sehr leicht per SMS oder Email an andere Menschen weitergegeben werden kann.

Künftig werde ich also Surftipps, kleine Sprüche oder sonstigen Quatsch in solchen QR-Codes zu meinen Blogeinträgen mitgeben, schlicht um euren Spaß beim Lesen meiner geistigen Ergüsse noch zu steigern.

Die Seite mit den Empfehlungen aus dem Google-Reader ist sozusagen die zweite Neuerung zum Jahresende, denn sie besteht ja schon eine Weile, wird aber jetzt häufiger benutzt um alltägliches,…

Mein (spätes) Klimagipfel-Fazit

Lange war ich ehrlich gesagt sprachlos, und wusste nicht, was ich zu dem inszenierten Theater von Kopenhagen überhaupt sagen soll...

Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass die Politik eine enorme Gelegenheit verpasst hat, ihren Ruf zu verbessern:
Mit einer Entscheidung zum Wohle der Völker der Erde und des Einen, welches sie vertreten , hätte man glatt wieder so etwas wie Vertrauen in die Politik gewinnen können.

Doch lieber beschließen sie den gemeinsamen Untergang mit dem Festhalten an ihren eigenen wirtschaftlichen Interessen und werden eines Tages mit entsetzen feststellen müssen, dass deshalb das Gold und die Aktien auf ihrer Regierungsarche nicht essbar geworden sind und elend verhungern...

An jeder offenen Tür der Berliner S-Bahn beweisen alterschwache Rentner in Berlin mehr Durchsetzungsvermögen im Kampf um einen Sitzplatz, als unsere deutsche Ober-Mutti beim Kampf um die (Lebens-)Rettung ihres Volkes...

Merkwürdigerweise zeigen dann alle noch mit dem Finger auf die Chinesen als d…

Perfektes Marketing oder doch nur Kitsch?

Da weiß man nicht so recht, ob man Lachen oder weinen soll..

Mal abgesehen davon, dass es im Zeitalter der Klimakonferenzen eher ein zweifelhaftes Vergnügen ist, ausgerechnet 12, nicht für ihre gute CO2-Bilanz berühmten, amerikanischen Lastwagen scharenweise Bewunderung zu zollen, ist es doch wohl eher eine perfekte Marketing-Aktion des Unternehmens Coca Cola, welches hier abrollt.

Besser kann es für die Werbe-Strategen des Konzerns auch kaum laufen: Man packe den Weihnachtskitsch, der um diese Jahreszeit eh in jedem Einkaufszentrum zu finden ist, auf ein paar mit Baumarkt-Leuchtschläuchen verzierte Lastwagen und schon reist das Volk von nah und fern an, um sich diese Dinger anzusehen.

Ob die meisten einen der Trucks auch wirklich gesehen haben, bleibt dabei noch fraglich, den das Publkum am Rande der Strecke schaut sich die Welt vorwiegend durch Handys und Videokameras an und bekommt vom Original kaum etwas mit.



Noch mehr Bilder dazu gibt es in meinem Video-Kanal: Pete auf Youtube

Sanduhrzeit...

Erstaunlich wie lange manche Sachen dauern können: Das entfernen von doppelten Anführungszeichen aus einer Skriptdatei nimmt hier gerade biblische Ausmaße an.

Das AquaDataStudio ist sicher ien gutes Tool, aber warum es Anführungszeichen generiert (im eigenen Skript-Tool), die zu Fehlermeldungen bei der Ausführung führen, so dass man diese wieder entfernen muss, bleibt wohl ihr ureigenstes Geheimnis...

Da werd ich mich mal ans Entwickler-forum des Tools wenden...
Update... nach langem Suchen endlich die Einstellung gefunden, die das verhindert...

openSUSE 11.2 - die Zweite

Der Wow-Effekt setzt sich ziemlich nahtlos fort: Auch die Neuinstallation des Laptops verlief soweit ausgesprochen undramatisch mit der 32-bit Version von openSUSE.

Am Ende hatte ich mich auch beim Laptop für eine Neuinstallation entschieden, denn ich wollte die vielversprechenden, neuen Features des Network-Managers bezüglich seiner neuen Qualitäten fürs Wlan austesten und sehen, wie weit nun auch Mobile-Sticks der neuen KDE-Integration folgen.

Ich wählte also die Neuinstallation und verließ mich einfach mal auf die automatische Konfiguration, da man ja, wenn knetworkmanager die Netzwerk-Funktionlität steuert, problemlos nutzen kann, denn man bekommt eh erst nach der Installation ein Netz zum konfigurieren.

In dem Zusammenhang ist aber das erscheinende Fenster mit der Fehlermeldung, dass keine Netzwerkverbindung hergestellt werden konnte um ein openSUSE-Repository abzurufen, ein schlichter Bug... denn die Verbindung lässt sich ja schließlich erst später in knetworkmanger einrichten..!

Do…

Wow-Effekt... openSUSE 11.2

Ja... tatsächlich: "Wow!" war das erste Wort, dass mir bei der Neuinstallation von openSUSE 11.2 64bit so entfuhr...

Da hat dieses installationssystem doch tatsächlich meinen, bei drei internen Festplatten nebst SD-Card, nicht gerade einfachen Partionsaufbau zu 90% richtig enträtselt und liefert einen Partionierungsvorschlag, der nur leicht zu überarbeiten war...

Und ich habe nicht nur ein Windows XP-System auf den Platten, sondern mir auch noch Extra-Partitionen für /srv und /opt spendiert und eine olle Fat32-Partion, die alle mit Musik und Videos versorgt...
Es war wirklich nur notwendig den Mount-Point für diese Partition von /windows nach /media zu ändern und den /srv und /opt Partitionen den Mount-Point mitzuteilen, ansonsten waren alle Partionen sinn- und zweckgemäß erkannt worden... super! So gut ging das noch nie!

Ansonsten bei der Installation Routine, wie ja nun schon eine Weile üblich bei openSUSE. Keinerlei Treiber- und Erkennungsprobleme bei der Installation, alles…

Augenwischerei...

Jaja... man könnte natürlich denken, es bewegt sich was im Bereich Internet und Recht mit der neuen Regierung: Schließlich veröffentlichen sie sogar ein ganzes Kapitel dazu im Koalitionsvertrag.

Doch weit gefehlt, denn zuerst stolpert man über die "heldenhafte" Aussage:
"Wir werden den Zugriff der Bundesbehörden auf die gespeicherten Vorratsdaten der Telekommunikationsunternehmen bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Verfassungsmäßigkeit der Vorratsdatenspeicherung aussetzen und bis dahin auf Zugriffe zur Abwehr einer konkreten Gefahr für Leib, Leben und Freiheit beschränken. Quelle: Koalitionsvertrag"
Diese ist ne reine Augenwischerei, denn es existiert bereits eine gleichlautende Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts, seit es überhaupt über die Sache verhandelt.

Kurzum...wenn die Politik kräht auf dem Mist, ändern sich die Steuern oder alles bleibt wie es ist!

Und dazu beschwert sich dann noch das BKA, dass es in der momentan hohen "Gefährdu…

Vier Tage SQL in Dresden

Schwupp, nun sind sie schon wieder um... 4 Tage einer Schulung namens „Mastering Advanced Transact-SQL“ bei der SQL-Projekt AG in Dresden.

Grundsätzlich bin ich ja der Sprache SQL durchaus mächtig, aber die Feinheiten des Sybase-SQL-Servers war ich noch nicht so gründlich gewachsen.
Da nimmt man natürlich das Angebot der Firma gerne an, mal in diesem Bereich eine Fortbildung zu genießen und sich mit den Tiefen auch dieses Servers mal zu befassen.

Immerhin weiß ich nun aus erster Hand, das auch der MS-SQL-Server keine ursprüngliche Eigenentwicklung aus Redmond ist, sondern man sich dort dereinst den Sybase-Quellcode, wie ja bei allen anderen Produkten auch, schlicht eingekauft hat.

Alles in allem, ist der Sybase-Server ein wenig als „Old-School“ zu bezeichnen, was aber in der Arbeit mit ihm eher nur in unterschiedlichen SQL-Anweisungen sichtbar wird, die jemanden wie mich, der so aus der MySQL-Ecke kommt immer wieder verwirren.

Trotzdem hat diese Schulung viele gute Anregungen gebracht, um …

Blog Action Day: Was tun gegen den Klimawandel?

Ja es ist soweit: Blog Action Day 2009 beschäftigt sich mit dem Klimawandel.

Klimawandel ist ja nun ein sehr weit gefasstes Thema und angesichts der Uneinigkeit der großen Regierungen bei der Verminderung des CO²-Ausstoßes fragt sich so mancher, was man als Einzelner denn zur Rettung der welt unternehmen kann.

Das ist eigentlich sogar recht einfach, denn wie vieles, fängt Klimaschutz im Kopf des Einzelnen an und wird durch die Masse der Individuen zu einer Sache, der dann auch Regierungen und Unternehmen nicht mehr ausweichen können.

Tatasache ist ja schließlich, das es z.B. die Touristen selber sind, die zum Versinken ihrer Traumziele beitragen. Widersinnigerweise trägt also jeder Tourist auf den Malediven auch zu derem Untergang bei, in dem er sich um die halbe Welt fliegen lässt und dabei Unmassen an CO² freisetzt durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Fliegen ist, umwelttechnisch betrachtet, eh eine ziemlich schlechte Mode, die auch noch von den Billigfliegern gefördert wird.

Muss…

Huawei e160 Surf-Stick an einem openSUSE 11.1 Laptop

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Update: Alle hier aufgeführten Anweisungen funktionieren auch unter openSUSE 11.2! Es sind lediglich die meisten benötigten Pakete schon installiert, denn der neue knetworkmanager von opnSUSE 11.2 beherrscht den Betrieb des Huawei e160 als Internet-Modem bereits. Wenn das Gerät also unter openSUSE 11.2 auch zum Versenden von SMS konfiguriert werden soll, dann wäre diese Installationsanleitung nach wie vor der richtige Weg dorthin... soll nur gesurft werden, dann einfach den Stick reinstecken und im knetworkmanager konfigurieren!
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Ein eigentlich immer leidiges Thema ist die Installation von mobilen Internet-Surf-Sticks am USB-Port eines Linux-Rechners.

Während unter Windows die Sticks gleich ihre eigene Software mitliefern und sich so quasi selbst zur Installation bringen, muss Linux zunächst einmal informiert werden, was für ein Gerät da nun eigentlich Einlass begehrt.

Da Linux-Foren durchaus voll sind von Beiträgen, die sich mit der Konfiguration solcher Sti…

Mal nicht über Microsoft gemeckert...

heise.de berichtet, dass Micorsoft ein neues Rechenzentrum mit Frischluftkühlung in Irland eröffnet hat.

Also mal Zeit für einen Artikel, in dem mal nicht über Microsoft gemeckert wird.. ;-)

Allerdings sollte man bei der Beurteilung eines solchen Artikels nie vergessen, dass Unternehmen wie Google, Microsoft oder Yahoo nicht etwa aus purem, neuen Umweltbewusstsein handeln, sondern es ganz einfach durch steigende Energiekosten und ein Imageproblem bei hohem Energieverbrauch zu solchen Lösungen kommt... von alleine hätte sich da nie etwas bewegt...

Twitter-Spam

Es war ja eigentlich abzusehen: Immer wenn etwas gut und kostenlos funktioniert, ertrinkt mit zunehmender Popularität im Spam.

Auch Twitter, genaugenommen ein Dienst der eher belanglosen Nachrichten, wird nun zunehmend lästig, was Spam betrifft.

Ein tolles Beispiel ist gearade erst passiert:
Ein Bekannter schreibt was zu einer Panne mit seinem Aquarium und ich mache einen ReTweet dazu.
Nur Minuten später werde ich benachrichtigt, das mir nun das Müritzeum (irgendein touristisches Fischbecken in der Pampa) und ein weiterer Account mit Aquarientipps folgen würde.

Witz an der Sache: Aquarium kommt bei mir nur in diesem einen ReTweet vor, ansonsten kann ich Fische nur in der Bratpfanne leiden obwohl sich meine beiden Kater vielleicht noch über ein Aquarium freuen würden.. :-D.

Kurzum, ich war gezwungen tätig zu werden und diese beiden unerwünschten Gäste durch Besuch ihrer Accounts, die ich nie sehen wollte, zu blocken, um diesen automatischen Follow zu unterbinden.

Jemand, der mir folgen will, …

Ich bin Google... :-)

Wie alle anderen Firmen versucht Google sein Webkit in den Browsern der User nutzbar zu machen.
Wir kennen diese Phänomen ja längst, dass ist weder neu noch eine besonders bedrohliche Variante, denn Adobes Flashplayer ist das berühmteste Kuckucksei auf fast allen PCs, weit verbreitet wie z.B. auch Microsofts Silverlight oder Suns Java und seine Plugins.

Als jemand der viele Jahre mit der Arbeit an Webseiten verbracht hat, breche ich da, technisch betrachtet, erst mal in Jubel aus, denn durch das direkte ansprechen eines Browser-Plugins werden die Agenturen deutliches an Zeit sparen, weil die IE-Hacks nicht mehr nötig sind. Das Web wird also eher ein wenig konformer...

Adobes Flash wird ja auch direkt von der Website angesprochen und fürht im Gegensatz zu anderen Webanwendungen ja unbekannten Code direkt auf unserem PC aus und alle Welt kommt damit klar.

Logisch allerdings, dass es Microsoft nicht gefallen kann, wenn jemand von aussen ihre Programme verbessert und ihnen erneut in den Weg …

Wahlzynismus...

Heute bin ich, das erste Mal überhaupt, mit dem aktuellen Wahlkampf konfrontiert worden:
Auf dem Fest an der Panke, hier in meinem Heimatbezirk Pankow, traten die Parteien mal zentral sichtbar ans Licht des Tages.

Von Wahlkampf aber kann ich eher nicth berichten, denn in der Hauptsache erreichten sie die Bürger über Luftballons, die die Kinderhorden, meine Tochter eingeschlossen, willig forderten.
Klar: Ballons in gelber, roter, grüner orangener und blauer Farbe...

Balu und Orange fragt ihr?
Wie die CDU zu Orange statt Schwarz gekommen ist, weiß sie wohl nur selber, vielleicht war rot einfach ausverkauft und man wollte mit schwarz nicht gleich die Aussichten nach dem Wahlkampf mit liefern... blau steht für Fielmann, die mit der Feststellung von der kostenlosen Brille immerhin mehr Programm haben und auch halten können als so manche etablierte Partei.

Doch warum sollte man das aktuelle politische Personal in der Regierung wieder wählen?

In den letzten Jahren bin ich durch die Politik in erh…

Neue Ideen braucht das Land

Die Politik betracht das Internet ja vor allem als Ort des Bösen und Einfallstor des Terrorrismus in die heile Welt der Parteiwebseiten.

Wie schön, dass es auch noch neue Ideen gibt die versuchen mit dem neuen Medium auch neue Wege des Umgangs zu entwicklen.
Bislang herrscht ja hier sinnlose Staatsmachtskraftmeierei, geschürt durch den Terror-Minister Schäuble...

Der deutsche Staat überwacht das Internet mit einer Intensität, die so manches existierende und ehemalige Terrorregime glatt blaß aussehen lässt.

Man stelle sich etwa mal den Straßenverkehr mit Vorratsdatenspeicherung vor:
Jedes Auto erhält einen Sender, der aufzeichnet wohin man (und vor allem wie schnell) fährt und zeichnet die Gespräche im Cockpit dazu auf.

Schlimmer noch: Schmuggel-LKWs mit illegaler und schmuddeliger Fracht stehen auf den Straßen herum und werden durch Stoppschilder gesichert, anstatt Sie aus dem Straßenbild zu entfernen.
Heimlich entscheidet täglich eine Kommision darüber, wer morgens noch sein Auto starten ka…

Eigentum verpflichtet

Langsam frage ich mich wirklich, ob man nicht anfangen sollte, Arbeitgeber größerer Banken und Konzerne aber auch Chefs beliebiger Firmen mal wegen Grundrechtsverletzung vor den Richter zu ziehen!

Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
Artikel 14 Absatz 2, Grundgesetz

Die heutigen sogenannten Führungsspitzen sind kaufmännisch gut ausgebildet, da gibt es keine Frage. Doch die von den Unternehmen bei den Mitarbeitern geforderten Soft-Skills wie Sozialkompetenz, Teamfähigkeit und Identifikation mit dem Unternehmen machen vor ihren Türen halt, denn sie sind nicht in Zahlen und Konstrukten auszudrücken und ergäben eh nur ein kompliziertes Gebilde, welches von den kompetenten Managern genauso gut verstanden würde wie die toxischen Papiere.

Und so genehmigen sich weiterhin Manager Abfindungs- und Bonuszahlungen.. schlicht weil ihnen der Mut und die Fähigkeit fehlt, sich mit ihrem Unternehmen zu identifizieren und die Zahlung abzulehnen, damit es de…

Es kommt es kommt...

Der Lacher schlechthin: Windows 7 erreicht nun erstmals langsam die Regale der Verkaufsstellen und es mehren sich bereits die Gerüchte und Anzeichen, dass Windows 8 spätestens Weihnachten 2011 in den Regalen stehen wird, da es 2012 erscheinen soll...

Wird Windows 7 also zu einem weiteren durchziehenden Stern am Betriebssystemhimmel? Ist es, wie ich ja schon länger vermute eher ein Vista SP XY?

Also Leute: Öffnet endlich mal die Augen und seht hin, welchen Müll euch die Marketingabteilung aus Redmond so vor die Füße wirft!

Wieso wirft man dem Vista so schnell ein Windows 7 hinterher?
Weil auch die Phase nach der Veröffentlichung nicht die sonst üblichen Einkäufe der schlaueren Sys-Admins ("Kauft nix was in dder Version X.0 vorliegt, wartet die ersten Patches ab!") schlicht ausblieben und auch der Hype der privaten Anwender weitestgehend ausblieb.
Genau deshalb braucht man ein neues Marketingspielzeug...

Erhärten sich aber die Gerüchte über die nun dann ja immer kürzeren und damit …

Zugang zur Realität sperren!

Ganz im Sinne von Zensursula fordere ich dringend den Zugang zur Realität zu sperren!
Im Gegensatz zum Internet droht die Realität nicht nur zum "rechtsfreien Chaosraum" zu werden, sondern sie ist es bereits!

Satte 100% aller Wohnungseinbrüche und Gewaltverbrechen finden noch immer in der Realität statt! Selbst die Herstellung der Dinge, die sie durch ihre "Kinderpornosperren" so mühsam aus dem Netz entfernen will, findet zu 100% in der Realität statt und nicht im Internet!
Fast jeder Autofahrer begeht tagtäglich eine Ordnungswidrigkeit, tausende kriminelle Füßgänger überqueren die Kreuzungen bei Rot und in den Läden geschehen Unmengen an Ladendiebstählen!

Wir begegnen in der Realität Abo-Drückern, zweifelhaften Spendensammlern, Taschendieben, Trickbetrügern und Verkäufern (*augenzwinker*)!

Also bitte schliesst die Türen von außen ab und hängt innen ein schönes Stopp-Schild auf! Verhaftet jeden der auf die Straße geht und die Verbrechensrate wird massiv zurückgehen!

Und …

Ja was denn sonst?

Microsofts Erzefeind Google kündigt ein eigenes Betriebssystem für Netbooks an und schon wird aus Redmond gepolter und soagr der Rentner Bill Gate wieder ma bemüht...

Googles ChromeOS sei "nur ein weiteres Linux", so Bill Gates und Steve Ballmer ist überrascht, warum die Leute sich verhielten, "als sei das etwas Neues".

Ja natürlich ist es ein weiteres Linux, denn ein weiteres Windows, dass uns solch Gefahren a la "Conficker" beschert braucht nun erst recht niemand. Und im Gegensatz zu Steve Ballmer bin ich ich eher überrascht, das die Leute Windows 7 für etwas neues halten, denn seit etlichen Versionen vertickt man dort die "New Technology" die längst zu den Oldies gehört.

Was die beiden wurmt ist wahrscheinlich eher, dass sie Millionen für Werbung ausgeben müssen, während Googles ChromeOS auch kostenlos so weite Bekanntheit erlangt.

Gut konfigurierte Netzwerk-Linuxe sind allemal bessser für die Performance eines kleinen Netbooks, als fette Wind…

Jaja, die Netzwerke...

Das Web 2.0 hat ja nun unzählige und mannigfaltige Sorten von Netzwerken aller Art hervorgebracht, denen aber grundsätzlich eins gemeinsam ist: Sie leben von den eingestellten Daten der Nutzer, denn nur sie erfüllen die Communities mit Leben.

Bemerkenswert an solchen Gemeinschaften ist vor allem, das Menschen, die sonst schon jeden unbekannten Anrufer harsch anfahren woher er denn ihre Nummer habe, dort mit gewaltigen Datenmengen online sind und unter Umständen noch mit einem netten, trunkenen Bild mit einem riesigen Sangria-Eimer am Ballermann.

Mit gesundem Menschenverstand sollte es also schon einmal jedem klar sein, dass sich die Betreiber in irgendeiner Form ihre Lebensgrundlage sichern müssen.
Der Internetuser liebstes Hobby ist aber weiterhin das ignorieren der sogenannten ABBs, die über derlei Kram Auskunft geben... wer liest schon AGBs?

Und so wundert es mich nicht, dass die Verbraucherschützer insbesondere gegen die großen, aus den USA übergeschwappten Communities MySpace, Faceb…

Singen auch bald kostenpflichtig?

Es wäre mir ehrlich gesagt, wäre ich ein Künstler, so langsam ein wenig peinlich, wie die Gesellschaften, die meine Urheberrechte in klingende Münzen umwandeln, gierig nach Einkommensquellen graben, die äußerst konstruiert erscheinen.

Das US-Gegenstück der hiesigen GEMA z.B. findet, dass das Abspielen von Klingeltönen auf Handys eine öffentliche Aufführung sei, die man als gebührenpflichtig empfände!
Das haut einem wirklich vom Hocker, denn man hat als User ja schon beim Download des Klingeltones Abgaben für die Urheberrechte geleistet... !
Vor allem: Wer soll das bezahlen? Letzlich ist doch wohl derjenige, der mich dann anruft "schuld" an der öffentlichen Aufführung.. soll der das bezahlen?

Aber auch hierzulande ist man erfinderisch: Eina Abgabe von 10 Cent pro Stück für die Rechteverwerter fällt bald mit dem Kauf eines USB-Sticks, einer Speicherkarte oder USB-Disk an.
Die Geräte würden zum Erstellen und Speichern privater Kopien urheberrechtlich geschützter Werke dienen.

Das ist…

Bleibt in der Familie

Ich werde ja immer wieder mal gefragt, warum für mich keine Intel-Prozessoren in Frage kommen und ich auf dieses Detail beim Hardwarekauf so vehement bestehe.

Die Antwort darauf ist einfach und eigentlich einleuchtend: Ich bin ein Fan von Vielfalt am Markt und lasse mit ungerne von Kartellen oder Fast-Monopolen vorschreiben, was ich zu kaufen habe.

Intel liefert mit der Meldung, dass ihr Feature "My WIFI", mit dem sich ohne Router und Access-Point drahtlose Netzwerke erstellen lassen sollen, nur für Windows mit Treibern unterstützt werden wird, mal wieder eine prächtige Begründung für mein Verhalten. Und auch unter den Windows-Systemen wird Windows XP nicht unterstüzt, weil man "nicht in alte Technik investiere".

Dies Aussage ist aus meiner Sicht eine schlichte Lüge: Zum einen gehört die ebenfalls nicht für eine Treiber-Unterstüzung vorgesehene Linux-Welt nicht zur "alten Technik" und der Ausschluss der für solche Funktionen geradezu prädestinierten Netbooks…

Was unterscheidet uns noch von China?

Es wird so langsam schwer, die Unterschiede zu diesem totalitären System noch zu finden...

Bei uns wird zwar noch zwischen mehreren Parteien gewählt, jedoch ist das für den Bürger am Ende völlig wirkungslos: Zu meiner Schulzeit hätte die SPD ein solches Zensurgesetz nicht mitgetragen, welches uns, unter dem ja immerhin berechtigten Deckmantel der Bekämpfung der Kinderpornographie, die komplette Struktur für eine nahezu unbeeinflussbare Sperrung von Internetseiten überstülpt!

Nun wird es also den BKA-Ermittlern auch noch anheim gestellt, ob sie denn den ausländischen Provider ermitteln will, er also "mit zumutbarem Aufwand" zu ermitteln ist, oder lieber ein Stop-Schild verhängt wird...
Ich dachte immer, für Ermittlungsaufgaben gäbe es das BKA, aber wahrscheinlich ist das genauso falsch wie meine Überzeugung, dass Politiker etwas für ihre Mitbürger erreichen sollen.

Da es auch mehr als zumutbarer Aufwand für Polizisten ist, Staatsbesuche und Demonstrationen zu bewachen, fordere ic…

Breadbox 64

Ja... Softwareentwickler haben einen Knall, soviel steht fest!

Nicht nur beim Niederländer Johan Van den Brande, sondern auch bei mir steht die alte Brotkiste in unmittelbarer Nähe seines Athlon X2 64 gesteuerten Ur-Ur-Ur-Ur-Enkels und wird auch noch regelmässig benutzt.

Das wohltuende Rattern der Floppy und das Grün des Uralt-Monitors entspannen zwischendurch und erinnern einen, wie alles begann und wo man seine ersten Programme schrieb.
Es ist förmlich wie Rad fahren: Commodore-Basic vergisst man nicht und selbst wenn der Rechner zwischendurch mal 5 Jahre im Keller verbrachte, codet man danach noch genauso flüssig.

Johan Van den Brande aber hat den alten Brotkasten nun in eine neue Welt gestossen und einen Twitter-Client für den Veteranen geschrieben und ins Internet gebracht. Virenanfälligkeit gleich Null, denn es läuft ja kein Windows drauf.. ;)

Endliche De-Emotionalisiert

Nachdem es ja zunächst viel Geschrei um die bewusst emotional eingeführte Diskussion um Internetsperren gegen kinderpornographische Seiten gab, kehrt nun, nachdem sich der Qualm der ersten Schlachten verzogen hat, so langsam selbst in Politikerköpfe Vernunft ein.

Von Anfang an war ja kritisiert worden, dass jene unkontrollierten Sperren die Infrastruktur für eine weitergehende Internetzensur schaffen und dass dem BKA wirkugsvollere, andere Möglichkeiten offenstehen, die zielführender sind als Internetsperren.

Im Gegenteil: Das BKA muss sich nun Vorwürfe gefallen lassen, die Sperrung und Löschung illegaler Seiten völlig uneffektiv zu betreiben.
Ganz nach Sitte deutscher Bürokraten halte man bei ausländischen Seiten den Dienstweg ein und informiere nur die Polizeibehörden des Landes, anstatt, entweder gleichzeitig oder zuerst, die Provider und Hoster der Seiten zu informieren.
Ausländische Behörden übermitteln längst derlei Informationen über strafbare Inhalte an deutsche Hoster: "Und …

Keiner studiert Informatik

In zwei Dritteln aller Hochschulen blieben in den vergangenen Semestern Studienplätze frei.

Für mich, der seine IT-Ausbildung ja gerade beendet, ist dass eine gute Nachricht, bessert sie doch meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt, auf dem ja schon jetzt Fachkräftemangel herrscht.

Bildungspolitischer Wahnsinn ist allerdings, dass sich die meisten Hochschulen trotzdem herausnehmen ihre Studenten zu filtern, um sich einen elitären Ruf zu verpassen:
Ein NC oder "Einstellungstest" müssten bei anschließend freibleibenden Studienplätzen mit einer Senkung der staatlichen Zuschüsse bestraft werden, denn teure Professoren und Ausbildungsumgebungen werden ja nicht finanziert, um nicht ausgelastet zu sein.

Das Denken in Eliten bringt den Staat letzlich auch nicht weiter, denn was nutzt es wenige Spitzenverdiener zu erzeugen, wenn die breite Masse der IT-Jobs anschließend nicht auf diesem Level liegt?
Letzlich haben wir ja im Rahmen der Wirtschaftskrise ja nun auch gelernt, wohin uns die Wirtsch…

Der lässige Mensch

Wieder einmal untersuchten Wissenschaftler in den USA triviales:
Während sich die Zahl der Computer in dem Haushalten verdreifachte, versiebenfachte sich die Zahl der durch den Computer verursachten Unfälle und Verletzungen im häuslichen Bereich.
Insbesondere seien Kinder und Senioren in steigender Zahl die Opfer, so die Untersuchung.

Wer sich darüber wundert, verbringt seine Zeit offenbar nur im Büro, denn mir erscheinen diese Tatsachen nicht besonders verwunderlich!

Blicke ich mich in meinem Umfeld um, so fällt schon auf, das viele zu Hause den Rechner aufstellen, wo er gerade Platz findet und dann auf irgendeinem Klapphocker davor sitzen.
Die meisten davon sitzen auf der Arbeit auch vor dem Rechner, würden da aber nie auf die Idee kommen auf etwas anderem als einem ordentlichen Bürostuhl davor zu sitzen (man will ja schließlich keine Rückenleiden bekommen ;-)).

Zu Hause aber kommt der Rechner in enge Ecken, auf wackelige Tische und der Monitor in ergonomisch wahnsinnige Höhen oder Tiefen…

Eltern, Kinder - Internet

EU-Wissenschaftler wollen ergründen, welche Risiken und Chancen das Internet für Eltern und Kinder bietet und wollen damit der "Medienpanikmache" begegnen und Wege der vernünftigen Nutzung zeigen.
Insbesondere wollen die Wissenschaftler dabei auch herausfinden, was Eltern tun, um die Internet-Risiken ihrer Sprößlinge zu minimieren.

Darauf habe ich eine klare Antwort: Die meisten tun gar nichts!

Während die Eltern meiner Generation für ihr Unwissen noch entschuldigt waren, weil es nie zuvor Computer gab, sind die Eltern heute absolut in der Pflicht, denn sie nutzen nicht nur die Computer mindestens genauso lange wie ihre Kinder sondern sie sind auch oft in denselben Communities Mitglied.

Und hier geht das Gejammere dann meist los: Da wird die böse Welt oder gar die Community dafür verantwortlich gemacht, wenn irgendwelche Personen Kontakt zu ihren minderjährigen Kindern aufnehmen, obwohl es fast überall Einstellungen gibt, den Kontakt zu bestimmten Altersgruppen grundsätzlich zu …

Wer will Windows 7 und Vista?

Gerade erst vorgestern hatte ich ja angemerkt (Artikel: Vorsichtige Skepsis), dass die kurzen Produktzyklen von Microsoft auf einem vielfach gesättigten Markt von Betriebssystemen und PCs häufig nicht auf Gegenliebe stoßen.

Heute lese ich auf Golem.de, dass die russischen Wettbewerbshüter ein Verfahren gegen Microsoft anstrengen, weil Microsoft, trotz weiterhin großer Nachfrage auf dem russischen Markt, die Auslieferung von Windows XP gestoppt hat.
"In Russland, schreibt die russische Onlinezeitung Gazeta.ru, sei die Nachfrage nach Windows XP nicht nur deshalb weiterhin groß, weil Windows Vista vielen einfach nicht gefalle, sondern auch, weil schwächere Hardware weit verbreitet sei und Windows Vista darauf nicht laufe.", so berichtet Golem.de (Quelle: Russland geht gegen Windows XP-Stopp vor, Golem.de) und unterstricht damit meine Meinung, dass auch Microsoft sich auf Zeiten gleichbleibenden Umsatzes bei geringem Wachstum einstellen muss, da der Produktzyklus auf dem Markt ein…

Vorsichtige Skepsis

Am 22.10. schon will Microsoft Windows 7, natürlich rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft, auf den Markt werfen.

Ich lege da allerdings doch mehr als vorsichtige Skepsis an den Tag, denn was soll eigentlich in der kurzen Zeit der Existenz von Windows Vista wirklich neues entstanden sein?
Selbst wenn man davon ausgeht, das die Entwicklung des Systems schon mit dem Rollout von Vista begonnen hat, ist es doch recht wenig Zeit, um etwa einen wirklich neuen Betriebssystemkern hevorzubringen.

Eher liegt da die Vermutung nahe, dass es sich um die x-te Aufbesserung des guten, alten NT-Kernels handelt (was diesem ja nicht schadet, sondern tatsächlich eine bessere Qualität und Stabilität hervorbringt).
Der Schock von Vista und seinen Inkompatibilitäten sowie der gewaltigen Belastung des Systems durch die gewaltige grafische Oberfläche war hoffentlich heilsam genug, das System wieder vernünftig zu verschlanken.

Dennoch bleibt fraglich, ob in Zeiten einer gewaltigen Wirtschaftskrise auch ein Hype nac…

Codename: Lackdose Allergie

Es ist immer wieder die Welt der Linux-Nutzer und OpenSource-Software, die mich daran erinnert, dass die Welt nicht so schnöde, kalt und sauertöpfisch ist, wie sie uns durch Windows-Administratoren und ihre Forentrolle etwa bei Golem.de gemacht wird!

So kommt das neue Live-Linux Grml, eine Toolbox für Administratoren der Linux-Welt, unter dem erfrischenden Codenamen "Lackdose-Allergie" daher und präsentiert ein Glas Milch als Desktop-Oberfläche.
Eine andere Software lies in der Repository-Beschreibung schon mal verlauten sie "rette den Weltfrieden und mache einfach Spaß"

Das alles ist ein Ausdruck der noch nicht verlorenen Freude am Leben, einer Welt außerhalb von Anti-Piracy-Aktionen, Volumenlizenzen und Registrierungs- und Linzenzpflichten.
Schon mal darüber nachgedacht, dass die Welt nicht so verbissen ist, wie sie scheint, Windianer? ;-)

Linux Server auf dem Vormarsch

Novell, den meisten als die Firma bekannt, die hinter der Linux-Distribution openSuse steckt, hat vielen Firmen zur Zeit etwas voraus:
Der Umsatz stieg um 25% und der Gewinn verdreifachte sich gar im letzten Quartal, weil sich immer mehr der sogenannten Entscheider für Linux-Server begeistern.

Wie immer ist das sicherlich eine Entscheidung für mehr Sicherheit und Flexibilität, aber ganz sicher eine, die gewaltige Summen an aktuellen und kommenden Lizenzkosten gar nicht erst aufkommen lässt, wenn man die Lösung mit MS-Server-Produkten erreichen wollte.

Es ist aber auch ein Zeichen, dass die letzte oder vielmehr noch aktuelle Produktpalette aus Redmond nicht den Beifall der Kunden findet. Viele Business-Kunden haben ja erst gar nicht auf Vista umgestellt und zeigen damit zumeist auch der dazugehörigen Server-Version den Daumen nach unten.
Schließlich, da derartige Servereinrichtungen in Firmen ja von langer Hand geplant werden, kann man den Anstieg der Kundschaft nicht alleine auf Sparzwäng…

Die Welt in der Hand von Microsoft

Schweizer Gerichte stoppen die Beschaffung von Microsoft-Produkten, die ohne eine ordentliche Ausschreibung durchgeführt wurde. Das erreichten einige OpenSource-Anbieter mittels einer entsprechenden Klage. Damit muss ein 42 Millionen-Franken-Deal nochmals überdacht werden, den die zuständige Behörde für Bauten und Logistik an Microsoft vergeben hatte.

Nein, ich bin hier ausnahmsweise mal nicht der Meinung, dass man sowieso alles ohne Microsoft machen müsste! Ich bin tolerant genug den weniger flexiblen Menschen ihre gewohnte Umgebung zu gönnen für die sie so teuer zu bezahlen bereit sind!

Aber wie immer gibt es auch eine andere Seite der Medaille:
Es wird hier immerhin, wie überall auf der Welt, mit Steuergeldern bezahlt. Lösungen mit Microsoft-Produkten gehören nun, auf Grund der Lizenzgebühren und der hohen Hardwareanforderungen, sehr selten zu den günstigsten Methoden. Da hat, zumindest meiner Meinung nach, der Bürger schon das Recht mittels einer Ausschreibung zu erfahren, warum dies…

60 Stop-Schilder weniger

Während Zensursula und ihre aufgebrachten Horden noch vehement Internetsperren fordern. hat der Netzaktivist Alvar Freude eine Arbeit erledigt, mit der sich unsere Behörden, die für derlei Verbrechen zuständig sind, eigentlich befassen sollten:
Er sorgte mit einer einfachen Email(!) dafür, dass 60 illegale Angebote aus dem Internet verschwunden sind... innerhalb von nur 12 Stunden!

Unter anderem wurden dabei auch 3 Webseiten in Deutschland gelöscht, also von Servern, zu denen unsere Behörden ganz sicher auch physikalischen Zugriff haben!
Wieso sollte man diese also bloß sperren, statt einfach zu entfernen?

Alvar Freude vom Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur nutze für seinen Erfolg ein recht einfaches System: Er analysierte die vorhandenen europäischen Sperrlisten und liess daraus automatisiert Emails an die Provider verschicken, auf deren Servern sich das mutmassliche kinderpornographische Material befinden sollte.
Die waren schlicht bislang noch von niemandem informiert word…

Binsenweisheiten

Nein, es ist nicht wirklich erstaunlich: Der Einsatz von Linux auf den Desktop-Rechnern von Unternehmen spart in erster Linie Geld, so eine Studie im Auftrag von IBM.

Logisch, denn Linux für Desktop-Rechner ist noch immer kostenlos erhältlich und selbst der professionelle Support durch den Distributor dürfte um einiges günstiger sein als der der Preisphantasten aus Redmond.

Es ist schon erstaunlich, das viele IT-Entscheider dieses gewaltige Sparpotential nicht erkennen:
Gerade im Zeitalter von immer mehr browserbasierten Anwendungen sind zwar Linux-Server durchaus ein Normalfall, doch jeder Angestellte vom Pförtner bis zum Vorstandsvorsitzenden bekommt teure Windows-Arbeitsplätze.

Gerade einfache Schreib- und Sachbearbeitungsarbeitsplätze können jedoch absolut problemlos durch Linux-Desktops ersetzt werden und auch für die meisten anspruchsvolleren Aufgaben existieren Lösungen, die nur der Umsetzung harren.

Die Wahrheit darin, diese nicht zu tun, liegt wohl eher an anderer Stelle: IT-Entsc…

Die typische, perfide Taktik

War doch eigentlich zu erwarten, oder?
Natürlich ist die mit dem ServicePack 2 nachgereichte Dateierweiterung zum Öffnen von ODF-Dateien mit MS-Office 2007 fehlerhaft!

Erstens kam aus dem Hause Microsoft noch nie etwas, was von Anfang an problemlos funktioniert hat und zweitens ist es ja die marktübliche Taktik aus Redmond, MS-DAUs dazu zu bringen genug über dieses "doofe Dateiformat" zu meckern, dass sich ihr gegenüber doch eine MS-Office-Lizenz kauft.

Passiert aber nicht. Wir Nutzer der ODF-Dateiformate, also allen voran OpenOffice-Nutzer, sind interoperabel genug, den bedauernswerten Microsoft-Usern das benötigte Dateiformat zur Verfügung zu stellen und auch noch schicke PDFs zu produzieren ohne uns dabei in die Armut zu treiben oder den Hintern verrenken zu müssen...

Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis sich bei Microsoft der Gedanke durchsetzt, dass man nicht mehr in einem unangreifbaren Markt-Elfenbeinturm zu sitzen, zu dem es eh keine ernsthaften Alternativen gibt!

Do…

Behörden-Geheimnis... halb und nicht ganz

Eine der wesentlichen Ursachen für Pannen bei der Fahndung und generell der Verbrechensbekämpfung ist seit langem die mangelhafte Ausstattung der Polizei mit Kommunikationseinrichtungen, die jeder 10jährige in Deutschland wie selbstverständlich benutzt.

Ganz sicher richtig war also der Ansatz, den antiquierten Bündelfunk der sicherheitsrelevanten Behörden zu modernisieren und damit dann auch Dienste und Funktionen zur Verfügung stellen zu können, die man sonst nur aus dem mobilen Internet kennt.

Nun geht also der digitale Bündelfunk in Berlin in Betrieb und die zuständige Behörde begrenzt die Übertragungsgeschwindigkeit auf 3 kbit/s.
Das ist eine Geschwindigkeit, wie ich sie persönlich nicht mehr gehört habe, seit man Akustikkoppler für die Verbindung mit Datennetzen noch selber gebastelt hat!

Sicherlich reicht die Geschwindigkeit locker für eine Telefon-versorgung aus, aber wie hier sicher gestellt werden soll, dass Nummernschildüberprüfungen und Abfragen in einer Täterdatenbank getätigt…

Fundierte Argumente

Die Gesellschaft für Informatik hat am 18.05.2009 eine Pressemitteilung veröffentlicht, die meinen Artikel "Sperren, sperren, sperren..." noch mal mit rationalen und fundierten Argumenten abseits jeder emotionalen Stimmung untermauert.

Genau wie die Gesellschaft für Informatik, bin ich als Vater einer Tochter auch eher dafür, die Straftaten zu unterbinden, anstatt lediglich ungenügend deren Folgen einzudämmen:
Sperrungen von Webseiten könnten helfen einen ordnungswidrigen Zustand zu beseitigen, sofern dadurch der Zugriff auf Seiten mit kinderpornografischen Inhalten wirksam verhindert würde. Aber an dem Erreichen dieses Ziel bestehen erhebliche Bedenken. Die Weitergabe kinderpornografischer Inhalte erfolgt nicht/kaum über Webseiten, Tatsächlich kann im Internet nicht direkt auf Kinderpornographie zugegriffen werden; vielmehr sind die Adressen nur Eingeweihten bekannt und zugegriffen werden kann nur in geschlossenen Benutzergruppen und über Peer-to-Peer-Netzwerke. Vielfach erfo…

Sperren, sperren. sperren...

Immer wenn der Industrie und Politkern nicht sinvolleres einfällt oder sie sich eh mit der Technik nicht auskennen, wird einfach eine Internetsperre verhängt...

Gerade das Internet scheint der Politik ein herrlich abstrakter Raum zu sein, in dem man einfach mal populistisch Wählerstimmen fangen kann mit allen möglichen Sperrmaßnahmen.

Daher bin ich ja direkt mal freudig überrascht, dass ich ausgerechnet ein Politiker der sonst so datenhungrigen Sicherheitshysterie-Partei CDU gegen Internetsperren für Filesharer ausspricht.
Er spricht sich gegen das in Frankreich gerade beschlossene Gesetzt aus, sogenannten Filesharern nach Ermahnung den Internetanschluss bis zu einem Jahr zu sperren. Das widerspräche, ohne richterlichen Beschluss, dem Grundgesetz, so der medienpolitische Sprecher der NRW-Landtagsfraktion.

Und genau so ist es: Man kann hier unmöglich den Zeugen gleich zum Richter machen, was bedeutet, dass der Internetprovider über solche Sperren entscheidet. Das wäre ja so, als würde ich …

Geiz ist nicht geil...

Video: Apple-Werbespot - Elimination (0:30)


Ja sicher... auch ich war eine Zeit lang ein Opfer der Lust am möglichst billigen Einkauf!
Doch sehr bald bemerkt man, dass man damit oft nicht wirklich zufrieden ist oder zufrieden sein kann, was dann auch bei mir zum Umdenken führte.

Heute kaufe ich vor allem das, was ich brauche. Ich überlege vorher, was ich für ein Produkt haben möchte, was es können soll, wieviel ich ausgeben will...
So findet sich in meinem Rechner nun merkwürdigerweis kein einziges Billigbauteil mehr, wenn man mal vom Card-Reader absieht, denn die kosten heutzutage nun mal nix mehr :D

Ob nun Asus-Board oder Aero-Cool-Gehäuse, alle Bauteile leisten das, was ich mir vorstelle.
Der Trick dabei ist, wenn man seine Anforderungen und Wünsche kennt, dass man von ganz alleine auf eine Produktauswahl kommt, bei der die meisten NoName-Produkte entweder nicht mithalten können oder nur noch so wenige Euros günstiger sind, dass man sich gerne für das etwas teuere Produkt entscheidet, …

Ach wie schade...

Es gibt ja derzeit genug Firmenpleiten, die einem Nahe gehen oder den Verlust von vielen wichtigen Arbeitsplätzen bedeuten, aber dieser Firma weinen wohl nur wenige eine Träne hinterher...

SCO, hinlänglich bekannt dafür Linux-Firmen für die Verletzung irgendeines fragwürdigen Patents zu verklagen und daraus Kapital zu schlagen, steht wohl endgültig vor dem Aus:

Die Firma steht unter Gläubigerschutz, denn die Gerichte haben den Anwaltskrähen buchstäblich die Augen ausgehackt, indem sie Novell die strittigen Patente zusprach.
Die Ironie daran ist, dass nun Novell Anspruch an Gewinnbeteiligung der Firma SCO hat, die aber als Kerngeschäft nur finanziert wurde, um Verfahren gegen Novell und Co. zu führen und daraus Einnahmen zu erzielen...

Klassisch verzockt also... Einnahmen daraus wird es nicht geben, da es ja nicht mehr das eigene Patent ist, auf das man wettet.
Ein weiteres Beispiel unserer gierigen Finanzwelt, dass völlig zu Recht zusammenbricht: Einmal mehr zockten hier Finanzjongleure un…

Was ist anonym im Internet?

Da wird also mit Google diskutiert, ob und wie die amerikanischen Vereinbarungen über die Rechte an Büchern, die eh schon keiner mehr druckt, auch auf Deutschland zu übertragen sind und ob man nicht auch noch Geld fordern kann... wie gesagt für Sachen die eh schon keine Einnahmen mehr bringen und in jeder Bilbliothek kostenfrei zu lesen sind.

Weil Google die einscannt und zur Nutzung bereitstellt, will man nun aber auf einaml wieder mit daran verdienen, weil Google den Service auch nicht kostenlos gestaltet.
Plötzlich sieht man seine Rechte verletzt...

Und überhaupt, denkt sich unsere reizende Justizministerin, im Internet werden ja andauernd Urheberrechte verletzt, da können wir doch gleich mal noch die Anonymität des Internets noch ein bisschen abbauen, um mehr Bösewichte zu fassen...

Was zur Hölle ist denn im deutschen Internet noch anonym im Zeitalter der Vorratsdatenspeicherung?
Jedes Datenpaket trägt bereits ein Nummerschild, das auszuwerten ist...
Es ist wohl eher wie es ja auch alle…

Ich bin nicht alleine...

Über Sinn oder Unsinn von Statistiken kann man ja bekanntlich streiten, aber der generellen Feststellung, dass Linux unter Desktopbenutzern einen steigenden Beliebtheitsgrad aufweist (die Statistik besagt jetzt 1%), kann man sicherlich folgen.

Da der Hersteller der Statistik, Net Applications, sicherlich die üblche rosa USA-Brille aufgesetzt hat, ist für Europa an sich sogar noch ein höherer Anteil zu vermuten, schon weil eine gewisse Anti-Mircosoft-Kultur in unseren Breiten sicherlich Kultur hat und auch Behörden nicht davor zurückschrecken Linux auf Desktops zu installieren.

Für die Statistik werden ja ohnehin nur die Besuchsdaten bestimmter Webseiten herangezogen, womit also die tatsächliche Zahl der OS-Installationen auf Desktop-Rechnern nicht erfasst werden kann und es weiter fraglich bleibt, wie viel europäische User überhaupt diese Webseiten besuchen.

Aber es bleibt der Kern der Feststellung: Nicht nur ich alleine zähle seit openSuse10.0 zu den Linux-Desktop-Usern und kann mittle…

Leise Einsicht

Sicher... es ist nur eine klitzekleine Nachricht und im täglichen IT-News-Dschungel noch weniger spektakulär als irgendein neues Hardware-Gerät.

Aber dennoch: Sie beinhaltet das leise, heimliche Eingeständnis, dass es absolut Standard und üblich ist, Window-Clients über UNIX-/Linux-Server zu bedienen, anstatt sich der Windows-Server Varianten zu bedienen.

Letzteres liegt sicher nicht nur an den immensen Lizenzkosten, die man dafür in Kauf nehmen müsste, sondern hängt eher mit mangelnder Perfomance und Sicherheit zusammen.
Zusätzlich schliesst ein Windows-Server so manche Lösung aus dem OpenSource-Bereich aus, die es entweder nicht in einer Windows-Version gibt oder die unter Windows an Features einbüßen.

Selten, dass sich wie hier, am Ende die bessere Lösung durchzusetzen scheint, denn die auch von mir unter openSuse genutzte Power von NFS ist an einfacher Konfigurierbarkeit und vor allem Geschwindigkeit einfach phänomenal.