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Es werden Posts vom Februar, 2009 angezeigt.

re:publica 2017

re:publica 17 #LoveOutLoud

Lieber mit dem Avatar sprechen...

Na wer hat es nicht längst geahnt?

Nur noch 36% der unter 20jährigen finden es am besten noch persönlich miteinander zu sprechen.

Wir befinden uns im Cyber-Zeitalter: Geflirtet wird lieber ohne den anderen zu sehen am Telefon oder im Internet beim Chatten, dann folgt der lästige persönliche Kontakt und Schluss gemacht wird dann schon wieder lieber per SMS...

Die Welt der Jugendlichen wird unpersönlicher und so werden auch ihre Aktivitäten und der Umgang miteinander unpersönlicher:
So geht man nicht mehr in erster Linie um Leute kennen zu lernen aus, sondern weil man da heute billig saufen kann und feiern ja eh Pflicht ist unter Jugendlichen.
Was in ist, orientiert sich nicht mehr so stark an der Musik, sondern an Sachen wie Handys, Klamotten, Frisur etc.

Alles besteht nur noch aus Dingen die so sein müssen oder nicht: Am Wochenende muss man möglichst lange ausgehen und möglichst blau sein. Die Freundin hat bei den lästigen persönlichen Treffen auch gefälligst Sex mit einem zu machen und son…

Kleinkariert...

Da werden die Telekommunikationsunternehmen angehalten in die Infrastruktur zu investieren und Banken die sich verzockt haben, werden mit Milliarden unterstützt auf Kosten des Steuerzahlers...

Und nun, da die EG mal was in die Flächenerschließung mit Breitbandinternet investieren will, zuckt man in Bonn, weill man vielleicht mehr in die Kasse der EG zahlen muss...

Sparen wir uns mal ein paar Milliarden bei den Zocker-Banken und lassen die mal Hops gehen, damit sich die Manager mal wieder auf ihr Dasein besinnen und gönnen wir uns dafür flächendeckende Internetanbindung, die die Wirtschaft fördert und damit mehr Steuern fliessen läßt...

Man darf ruhig mal was zum Wohle des gemeinen Volkes tun... das ist auch mal erlaubt...

Die Unix-Zeit...

Am Valentinstag, ziemlich früh am Morgen (CET), stand der Unix-Timestamp auf dem Wert von 1234567890.

Sicherlich kein Welten bewegendes Ereignis, aber eine, das mit sanfter Gewalt daran erinnert, das Systemuhren auch auf anderen Systemen als Windows laufen.
Und das zumeist wesentlich stabiler und dauerhafter, als auf den heimischen Desktop-Systemen.

Wegen der mangelhaften Fähigkeiten und der Unsicherheit, ist Windows im Bereich der Mainframes und gewaltigen Datenverarbeitung eher ein belächeltes Produkt für die nackte Datenausgabe am Arbeitsplatz irgendwo weit weg vom Server mit den Daten.

Das vergessen die "Windianer" die ihr Betriebssystem so vehement in Foren und Kommentaren verteidigen ja immer wieder... sei es weil sie es nicht wissen oder halt nicht wissen wollen...

Doch jeder, der schon mal die Motorhaube von Windows angehoben hat, sieht die oft kaum kaschierten Bestandteile aus Unix- und Linux-Derivaten.
Da täuscht auch ein in die andere Richtung gedrehter Slash kaum darüb…

Der Sinn von OpenSource

Ja... wahrscheinlich haben die meisten einfach nur gelächelt über die Nachricht, dass Kuba mit "Nova" eine eigene Linux-Distribution vorgestellt hat.

Man mag ja über die letzten echten Revolutionäre des Planeten denken wie man will, aber wie in einigen anderen Dingen des Staatswesens, steckt auch hier eine Überlegung dahinter, von der sich andere Staaten mal eine Scheibe abschneiden können!

Zwar laufen trotz amerikanischem Handelsembargos nur die wenigsten Rechner außerhalb der Verwaltung ohne Microsoft-Betriebssysteme, doch ist der Anteil mit über 20% schon recht hoch und hat steigende Tendenz.

Kuba betrachtet die Möglichkeit amerikanischer Geheimdienste, über Backdoors auf das Redmonder Betriebssystem zuzugreifen schlicht als ein Sicherheitsrisiko für staatliche Einrichtungen und möchte sich zudem nicht von einem Software-Anbieter mit Lizenzgebühren abhängig machen, der in diesem Fall ja auch noch zum Klassenfeind gehört.

Entspannung also für die kubanische Staatskasse und Sic…

Wie sieht neuer Datenschutz aus?

Das Internet verändert das ganze Leben, dass ist für uns ja nun nichts neues mehr.

Natürlich verändern sich so auch die Bedürfnisse und die Anforderungen des Datenschutzes derjenigen, die das Internet nutzen.

Das Web 2.0 ist dafür das beste Beispiel: In den Communities werden Daten, persönliche Deatails und Fotos durchaus freiwillig zur Kenntnisnahme für jeden angeboten, so dass sich für den Datenschutz, der ja tatsächlich noch auf den klassichen Datenerfassungen einer längst vergangenen Epoche beruht, neue, veränderte Aufgabenstellungen ergeben.

Was ist denn überhaupt noch schützenswert?

Eine klare Antwort darauf fällt schwer, jedoch gibt es meiner ansicht eine Reihe von "Trivialdaten", deren Schutz kaum bis gar nicht möglich ist.
Dazu gehört aus meiner Sicht sogar die Wohnadresse, da diese ohnehin relativ mühelos für jeden zu ermitteln ist, wenn er denn wollte.
Man muss die Verbreitung der Adresse nun ja nicht noch fördern, aber der Umstand zu wissen wo jemand wohnt, ist ja im e…

Gläserne Welt...

Es gibt auf dieser Erde kaum einer faszinierendere Software als Google-Earth, bei denen sich sicherlich auch die Google-Kritiker einig darin sind, dass sie einen großen Nutzen auch abseits aller kommerzieller Werbung bietet.

Nicht nur, dass man jeden Platz auf der Landmasse ansteuern und gewissermaßen virtuell besuchen kann, inzwischen sind der Himmel, andere Planeten und nun auch der Meeresboden auch dabei.

Die Erde wird erfassbar und somit für jeden mit Hilfe der Features sichtbar, was wir in der Umwelt mit Überfischung, Klimawandel und Co. so anrichten.

Vor allem Amerikaner sollten sich diese Software mal öfter zu Gemüte führen, sind sie doch schließlich die Schmutzfinken der Welt...

Also ran und den Download machen, es ist auch einfach mal entspannend, sich mal eben in die Südsee zu beamen ohne dabei 120t Kohlendioxid produziert zu haben... ;)