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Es werden Posts vom März, 2009 angezeigt.

re:publica 2017

re:publica 17 #LoveOutLoud

Immer mehr und mehr....

... Befugnisse für die Onlinedurchsuchung.
Was müssen wir Deutschen für ein kriminelles Volk sein, wenn wir Woche für Woche neue Kontrallmechanismen brauchen: Ordnungsamt, Gerichtsvollzieher, Radarkontrollen, Vorratsdatenspeicherung, Fahrgastkontrollen, Onlinedurchsuchung, Lebensmittlelaufsicht...

Jede Woche fällt unserem Staat momentan etwas neues ein... und ich hatte es ja geahnt: Was da ist, wird auch genutzt!

Spiele, Amokläufe und Co

Ja natürlich war es klar, dass nach dem Amoklauf von Winneden wiederum die ewige Killerspiel-Diskussion beginnen würde.

Natürlich ist auch mir bewusst, dass nicht jeder, der so etwas spielt, zum Amokläufer wird. Dennoch lassen sich einige Fakten dabei kaum ignorieren:
Alle Amokläufer waren exzessive Computerspieler von Killer- oder Onlinespielen und galten als Au0enseiter mit wenig Sozialkompetenz, die nur nur in ihrer Onlinewelt wichtig waren und nur dort von anderen überhaupt beachtet wurden.

Wenn 15jährige Jugendliche im Schnitt 3,9 Stunden täglich in den Onlinewelten abtauchen und 14000 Jugendliche also als Süchtig gelten, wovon die meisten sich bei World of Warcraft spielen.
World of Warcraft lässt sich zwar nicht einfach so als Killerspiel klassifizieren, dennoch geht es in diesem Spiel, wie in sovielen anderen, in der Hauptsache darum, alle sich in den Weg stellenden Gegner mit den passenden mitteln zu töten. Und Gegner ist potentiell alles, was einem im Spiel gegenübertritt...

Ich …

Geld und Regierung

Eine Regierung muß sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, daß jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, daß er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muß. Friedrich II. der Große


Dem Zitat gibt es in der heutigen Finanzkrise an Aktualität nichts hinzuzufügen...

Kiffen stört beim Spielen...

Man behauptet ja immer Spielsucht werde überbewertet und es gäbe nicht so viele exzessive Computergamer wie uns sogenannte Kritiker immer vormachen.

Jetzt gibt uns die US-Regierung das offizielle Eingeständnis, dass sie die Menschen über Computerspiele besser erreicht, als mit herkömmlicher Aufklärung:
Anstatt mit Broschüren oder normalen Argumenten und Werbespots zu werben und ihre Sache zu kommunizieren, weist die amerikanische Antidrogenbehörde lieber auf die schädlichen Auswirkungen des Drogenkonsums auf die Spielergebnisse beim Gamen hin...

Seit meiner Volljährigkeit hat die USA ja schon stetig an Vorbildcharakter für mich verloren... auch ein Obama macht Irak-Kriege und solche Armutszeugnisse der amerikanischen Kultur nicht über Nacht wieder wettmachen.

Die Welt und speziell die Jugendlichen folgen einer Leitkultur, dernen Mitglieder sich zunehmend in einem Computerspiel wähnen und staunen woher die echten Leichen in den schwarzen Säcken herkommen...

Biblische Administratoren-Plage

Der Wurm Conficker, der sich über eine im Oktober 2008 z war gepatchte Lücke Lücke im RPC-Dienst von Windows-Systemen ab der Version 2000 verbreitet, wird nun so langsam zu einer epischen und biblischen Plage.

Nicht nur, dass sich Administratoren, sofern sie denn betroffen sind, fragen lassen müssen, wie der Wurm auf ihre Rechner geraten ist, sondern auch die Arbeitszeit, die vergeht um etwas zu entfernen, von dem man noch nicht einmal genau zu sagen weiß, was es tut...

Kein Wunder, dass Microsoft 250000 Dollar Belohnung für nähere Hinweise zu den Autoren des Wurms aussetzt, denn diese Plage befällt schließlich die Monokultur der Redmonder Betriebssystem-Architektur und führt uns eindrucksvoll sämtliche Lücken der Microsoft-Systeme vor Augen...

Die magelnde Rechte-Einschränkung und die damit verbundene Möglichkeit, dass sich Programme unbemerkt installieren wird hier ebenso zur Falle wie das fehlerhafte System an sich: Die unendliche Menge von Patches für Microsoft-Systeme, die zudem oft…

Was da ist, wird auch genutzt...

Wer noch unbedingt einen Beweis dafür braucht, dass Waffen für den spieziellen Einsatz auch genutzt werden, wenn so ein Einsatz nicht vorliegt, der hat ihn nun vorliegen:

Der Bundesnachrichtendienst hat seine Software in über 2500 Fällen im vergangenen Jahr eingesetzt, so dass sich jetzt selbst das Kanzleramt genötigt sieht, noch beschränkende Maßnahmen zu erdenken, um den einsatz dieser Mittel zu beschränken.

Im März 2008 war so unter anderem der Email-Verkehr zwischen dem afghanischen Handelsminister und einer Spiegel-Redakteurin "belauscht" worden, einem Fall in dem beide Personen schon sicherlich aus konservativer Sicht zu den unbedingt Terrorverdächtigen zählen ;).

Das zeigt einmal mehr, dass es völlig genügt solche Mittel im Repertoire zu haben, um die damit arbeitenden Personen erfinderisch zu machen, sie zu allen möglichen Szenarien auch zu verwenden.

Es ist förmlich wie mit den Amerikanern, die nie verstehen werden, das die Erlaubnis zum Besitz von Schußwaffen auch bede…

Almosen für Provider?

"Es zwingt ja auch niemand die Autoindustrie, kostenlos Polizeiwagen zu liefern", wird der Chef des Branchenverbandes Bitkom zitiert. Und ganz sicher hat er Recht.

Die Mühlen unseres Staates mahlen langsam und gemächlich, wenn es darum geht die Folgen ihrer Gesetzgebung auch mal zu finanzieren.

Der medienwirksame Hauptteil, die Überwachung der Kommunikation eines ganzen Volkes um angeblich Terroristen zu fangen ging ebenso schnell über die Bühne wie die Milliardenhilfen für reiche Banker die ihr BWL-Studium mit 6 abgeschlossen haben und in der Praxis scheiterten.

Noch in dieser Legislaturperiode will man irgendwann mal ein Gestz verabschieden, das den Providern die Investitionskosten, die notwendig waren um staatliche Aufgaben zu erfüllen, zu ersetzen, nachdem man "schon" 3 Monate nach dem Inkrafttreten des Gesetzes mal entschieden hat, wie man den Providern die laufenden Kosten ersetzen will.

Wohlgemerkt: Während die Milliarden bei den Bankern schon auf Abfindungskon…

Mutige Jury oder Schummelei?

Kaum gibt es einen neuen Preis, wie den "Deutschen Computerspielpreis" schon geht das Gejammer wieder los: Nicht ein Killerspiel sei unter den nominierten Preisen zu finden...

Da wird diskutiert, ob es zulässig ist, die Neuauflage der"Siedler" mit einem Innovationspreis auszuzeichnen oder ob man nicht hier zumindest die verbesserte 3D-Engine von Crytechs "Crysis" nominieren hätte sollen...
Mir ist die Entscheidung so aber vollkommen klar: eine 3D-Engine ist kein Computerspiel, sondern nur ein Teil davon... Pech gehabt!

Weiter fragt man sich, wie so "GTA4" nicht bestes internationales Computerspiel geworden ist...
Auch das verstehe ich: Bloß weil sich etwas am meisten verkauft, muss es noch lange nicht das beste Produkt sein... aber darüber denkt dort offanbar niemand nach.

Warum nun aber überhaupt kein sogenanntes "Killerspiel" da auftaucht?
Denkt mal nach... das Konzept irgendwas oder irgendjemanden zu Brei zu schießen ist eben schon älter…

Nicht nur Entwickler bezahlen...

Die Domain Linux.com wechselt also sozusagen von SourceForge zum mehr oder weniger legitimen Besitzer, der Linux-Foundation.

Diese möchte das News-Portal gerne zu einer Community-Website umbauen, auf der die Menschheit dann eigene Ideen nach Linux portieren kann und sucht nach Ideen für die Website.

Nun... Ideen für einen Community haben andere Leute bestimmt genug, da misch ich mich mal nicht ein.

Aber eine grundsätzliche Frage könnte diese Community endlich mal bis zur Lösung vorantreiben: Das ewige, leidige Problem der Multimediacodecs!

Vielleicht ist es ja möglich, dass die Linux-Foundation mal nicht nur Geld für die Entwicklung von Linux ausgibt, sondern auch mal um die grundlegenden Probleme der Linux-Distris zu lösen.
Noch immer verärgert es neue Linux-Desktop-Nutzer, dass sie selten ohne qualifizierte Hilfe ihren Rechner wie gewohnt nutzen können, wenn elemantare Dinge wie die nun einmal sehr weit verbreiteten MP3-Dateien und DVDs nicht mal auf Anhieb abspielbar sind.

Hier mal eine …

Klares Votum für das Internet...

Was hatte man denn eigentlich erwartet?
Also ich bin von dem Ergebnis einer einer von Bitkom in Auftrag gegebenen Umfrage nun wirklich nicht überrascht!

Laut dieser Umfrage können sich 97% der 14-29jährigen Befragten ein Leben ohne Handy nicht mehr vorstellen. Für 84% ist das Internet lebenswichtig, was immer noch deutlich höher ist als die Wichtigkeit des aktuellen Lebenspartners, die nur bei 43% liegt.

Wer in Berlin die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt, kennt längst den blechernen Sound von Hiphop-Musik aus Handy-Lautsprechern und den Anblick von Jugendlichen, die permanent am Handy herumfummeln und morgens um 6.30 Uhr schon ausführliche Telefongespräche führen.

Nicht erstaunlich ist auch die Tatsache mit der Unverzichtbarkeit des Internets: Selbst ich hab beim Umzug so einige Wohnungskandidaten per DSL-Verfügbarkeit ausgeschieden, denn das Internet ist ja nun bereits für viele Lebensbelange ein guter Begleiter... klar für mich als Fachinformatiker noch mehr als für andere, aber normal…