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Es werden Posts vom Mai, 2009 angezeigt.

re:publica 2017

re:publica 17 #LoveOutLoud

Linux Server auf dem Vormarsch

Novell, den meisten als die Firma bekannt, die hinter der Linux-Distribution openSuse steckt, hat vielen Firmen zur Zeit etwas voraus:
Der Umsatz stieg um 25% und der Gewinn verdreifachte sich gar im letzten Quartal, weil sich immer mehr der sogenannten Entscheider für Linux-Server begeistern.

Wie immer ist das sicherlich eine Entscheidung für mehr Sicherheit und Flexibilität, aber ganz sicher eine, die gewaltige Summen an aktuellen und kommenden Lizenzkosten gar nicht erst aufkommen lässt, wenn man die Lösung mit MS-Server-Produkten erreichen wollte.

Es ist aber auch ein Zeichen, dass die letzte oder vielmehr noch aktuelle Produktpalette aus Redmond nicht den Beifall der Kunden findet. Viele Business-Kunden haben ja erst gar nicht auf Vista umgestellt und zeigen damit zumeist auch der dazugehörigen Server-Version den Daumen nach unten.
Schließlich, da derartige Servereinrichtungen in Firmen ja von langer Hand geplant werden, kann man den Anstieg der Kundschaft nicht alleine auf Sparzwäng…

Die Welt in der Hand von Microsoft

Schweizer Gerichte stoppen die Beschaffung von Microsoft-Produkten, die ohne eine ordentliche Ausschreibung durchgeführt wurde. Das erreichten einige OpenSource-Anbieter mittels einer entsprechenden Klage. Damit muss ein 42 Millionen-Franken-Deal nochmals überdacht werden, den die zuständige Behörde für Bauten und Logistik an Microsoft vergeben hatte.

Nein, ich bin hier ausnahmsweise mal nicht der Meinung, dass man sowieso alles ohne Microsoft machen müsste! Ich bin tolerant genug den weniger flexiblen Menschen ihre gewohnte Umgebung zu gönnen für die sie so teuer zu bezahlen bereit sind!

Aber wie immer gibt es auch eine andere Seite der Medaille:
Es wird hier immerhin, wie überall auf der Welt, mit Steuergeldern bezahlt. Lösungen mit Microsoft-Produkten gehören nun, auf Grund der Lizenzgebühren und der hohen Hardwareanforderungen, sehr selten zu den günstigsten Methoden. Da hat, zumindest meiner Meinung nach, der Bürger schon das Recht mittels einer Ausschreibung zu erfahren, warum dies…

60 Stop-Schilder weniger

Während Zensursula und ihre aufgebrachten Horden noch vehement Internetsperren fordern. hat der Netzaktivist Alvar Freude eine Arbeit erledigt, mit der sich unsere Behörden, die für derlei Verbrechen zuständig sind, eigentlich befassen sollten:
Er sorgte mit einer einfachen Email(!) dafür, dass 60 illegale Angebote aus dem Internet verschwunden sind... innerhalb von nur 12 Stunden!

Unter anderem wurden dabei auch 3 Webseiten in Deutschland gelöscht, also von Servern, zu denen unsere Behörden ganz sicher auch physikalischen Zugriff haben!
Wieso sollte man diese also bloß sperren, statt einfach zu entfernen?

Alvar Freude vom Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur nutze für seinen Erfolg ein recht einfaches System: Er analysierte die vorhandenen europäischen Sperrlisten und liess daraus automatisiert Emails an die Provider verschicken, auf deren Servern sich das mutmassliche kinderpornographische Material befinden sollte.
Die waren schlicht bislang noch von niemandem informiert word…

Binsenweisheiten

Nein, es ist nicht wirklich erstaunlich: Der Einsatz von Linux auf den Desktop-Rechnern von Unternehmen spart in erster Linie Geld, so eine Studie im Auftrag von IBM.

Logisch, denn Linux für Desktop-Rechner ist noch immer kostenlos erhältlich und selbst der professionelle Support durch den Distributor dürfte um einiges günstiger sein als der der Preisphantasten aus Redmond.

Es ist schon erstaunlich, das viele IT-Entscheider dieses gewaltige Sparpotential nicht erkennen:
Gerade im Zeitalter von immer mehr browserbasierten Anwendungen sind zwar Linux-Server durchaus ein Normalfall, doch jeder Angestellte vom Pförtner bis zum Vorstandsvorsitzenden bekommt teure Windows-Arbeitsplätze.

Gerade einfache Schreib- und Sachbearbeitungsarbeitsplätze können jedoch absolut problemlos durch Linux-Desktops ersetzt werden und auch für die meisten anspruchsvolleren Aufgaben existieren Lösungen, die nur der Umsetzung harren.

Die Wahrheit darin, diese nicht zu tun, liegt wohl eher an anderer Stelle: IT-Entsc…

Die typische, perfide Taktik

War doch eigentlich zu erwarten, oder?
Natürlich ist die mit dem ServicePack 2 nachgereichte Dateierweiterung zum Öffnen von ODF-Dateien mit MS-Office 2007 fehlerhaft!

Erstens kam aus dem Hause Microsoft noch nie etwas, was von Anfang an problemlos funktioniert hat und zweitens ist es ja die marktübliche Taktik aus Redmond, MS-DAUs dazu zu bringen genug über dieses "doofe Dateiformat" zu meckern, dass sich ihr gegenüber doch eine MS-Office-Lizenz kauft.

Passiert aber nicht. Wir Nutzer der ODF-Dateiformate, also allen voran OpenOffice-Nutzer, sind interoperabel genug, den bedauernswerten Microsoft-Usern das benötigte Dateiformat zur Verfügung zu stellen und auch noch schicke PDFs zu produzieren ohne uns dabei in die Armut zu treiben oder den Hintern verrenken zu müssen...

Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis sich bei Microsoft der Gedanke durchsetzt, dass man nicht mehr in einem unangreifbaren Markt-Elfenbeinturm zu sitzen, zu dem es eh keine ernsthaften Alternativen gibt!

Do…

Behörden-Geheimnis... halb und nicht ganz

Eine der wesentlichen Ursachen für Pannen bei der Fahndung und generell der Verbrechensbekämpfung ist seit langem die mangelhafte Ausstattung der Polizei mit Kommunikationseinrichtungen, die jeder 10jährige in Deutschland wie selbstverständlich benutzt.

Ganz sicher richtig war also der Ansatz, den antiquierten Bündelfunk der sicherheitsrelevanten Behörden zu modernisieren und damit dann auch Dienste und Funktionen zur Verfügung stellen zu können, die man sonst nur aus dem mobilen Internet kennt.

Nun geht also der digitale Bündelfunk in Berlin in Betrieb und die zuständige Behörde begrenzt die Übertragungsgeschwindigkeit auf 3 kbit/s.
Das ist eine Geschwindigkeit, wie ich sie persönlich nicht mehr gehört habe, seit man Akustikkoppler für die Verbindung mit Datennetzen noch selber gebastelt hat!

Sicherlich reicht die Geschwindigkeit locker für eine Telefon-versorgung aus, aber wie hier sicher gestellt werden soll, dass Nummernschildüberprüfungen und Abfragen in einer Täterdatenbank getätigt…

Fundierte Argumente

Die Gesellschaft für Informatik hat am 18.05.2009 eine Pressemitteilung veröffentlicht, die meinen Artikel "Sperren, sperren, sperren..." noch mal mit rationalen und fundierten Argumenten abseits jeder emotionalen Stimmung untermauert.

Genau wie die Gesellschaft für Informatik, bin ich als Vater einer Tochter auch eher dafür, die Straftaten zu unterbinden, anstatt lediglich ungenügend deren Folgen einzudämmen:
Sperrungen von Webseiten könnten helfen einen ordnungswidrigen Zustand zu beseitigen, sofern dadurch der Zugriff auf Seiten mit kinderpornografischen Inhalten wirksam verhindert würde. Aber an dem Erreichen dieses Ziel bestehen erhebliche Bedenken. Die Weitergabe kinderpornografischer Inhalte erfolgt nicht/kaum über Webseiten, Tatsächlich kann im Internet nicht direkt auf Kinderpornographie zugegriffen werden; vielmehr sind die Adressen nur Eingeweihten bekannt und zugegriffen werden kann nur in geschlossenen Benutzergruppen und über Peer-to-Peer-Netzwerke. Vielfach erfo…

Sperren, sperren. sperren...

Immer wenn der Industrie und Politkern nicht sinvolleres einfällt oder sie sich eh mit der Technik nicht auskennen, wird einfach eine Internetsperre verhängt...

Gerade das Internet scheint der Politik ein herrlich abstrakter Raum zu sein, in dem man einfach mal populistisch Wählerstimmen fangen kann mit allen möglichen Sperrmaßnahmen.

Daher bin ich ja direkt mal freudig überrascht, dass ich ausgerechnet ein Politiker der sonst so datenhungrigen Sicherheitshysterie-Partei CDU gegen Internetsperren für Filesharer ausspricht.
Er spricht sich gegen das in Frankreich gerade beschlossene Gesetzt aus, sogenannten Filesharern nach Ermahnung den Internetanschluss bis zu einem Jahr zu sperren. Das widerspräche, ohne richterlichen Beschluss, dem Grundgesetz, so der medienpolitische Sprecher der NRW-Landtagsfraktion.

Und genau so ist es: Man kann hier unmöglich den Zeugen gleich zum Richter machen, was bedeutet, dass der Internetprovider über solche Sperren entscheidet. Das wäre ja so, als würde ich …

Geiz ist nicht geil...

Video: Apple-Werbespot - Elimination (0:30)


Ja sicher... auch ich war eine Zeit lang ein Opfer der Lust am möglichst billigen Einkauf!
Doch sehr bald bemerkt man, dass man damit oft nicht wirklich zufrieden ist oder zufrieden sein kann, was dann auch bei mir zum Umdenken führte.

Heute kaufe ich vor allem das, was ich brauche. Ich überlege vorher, was ich für ein Produkt haben möchte, was es können soll, wieviel ich ausgeben will...
So findet sich in meinem Rechner nun merkwürdigerweis kein einziges Billigbauteil mehr, wenn man mal vom Card-Reader absieht, denn die kosten heutzutage nun mal nix mehr :D

Ob nun Asus-Board oder Aero-Cool-Gehäuse, alle Bauteile leisten das, was ich mir vorstelle.
Der Trick dabei ist, wenn man seine Anforderungen und Wünsche kennt, dass man von ganz alleine auf eine Produktauswahl kommt, bei der die meisten NoName-Produkte entweder nicht mithalten können oder nur noch so wenige Euros günstiger sind, dass man sich gerne für das etwas teuere Produkt entscheidet, …

Ach wie schade...

Es gibt ja derzeit genug Firmenpleiten, die einem Nahe gehen oder den Verlust von vielen wichtigen Arbeitsplätzen bedeuten, aber dieser Firma weinen wohl nur wenige eine Träne hinterher...

SCO, hinlänglich bekannt dafür Linux-Firmen für die Verletzung irgendeines fragwürdigen Patents zu verklagen und daraus Kapital zu schlagen, steht wohl endgültig vor dem Aus:

Die Firma steht unter Gläubigerschutz, denn die Gerichte haben den Anwaltskrähen buchstäblich die Augen ausgehackt, indem sie Novell die strittigen Patente zusprach.
Die Ironie daran ist, dass nun Novell Anspruch an Gewinnbeteiligung der Firma SCO hat, die aber als Kerngeschäft nur finanziert wurde, um Verfahren gegen Novell und Co. zu führen und daraus Einnahmen zu erzielen...

Klassisch verzockt also... Einnahmen daraus wird es nicht geben, da es ja nicht mehr das eigene Patent ist, auf das man wettet.
Ein weiteres Beispiel unserer gierigen Finanzwelt, dass völlig zu Recht zusammenbricht: Einmal mehr zockten hier Finanzjongleure un…

Was ist anonym im Internet?

Da wird also mit Google diskutiert, ob und wie die amerikanischen Vereinbarungen über die Rechte an Büchern, die eh schon keiner mehr druckt, auch auf Deutschland zu übertragen sind und ob man nicht auch noch Geld fordern kann... wie gesagt für Sachen die eh schon keine Einnahmen mehr bringen und in jeder Bilbliothek kostenfrei zu lesen sind.

Weil Google die einscannt und zur Nutzung bereitstellt, will man nun aber auf einaml wieder mit daran verdienen, weil Google den Service auch nicht kostenlos gestaltet.
Plötzlich sieht man seine Rechte verletzt...

Und überhaupt, denkt sich unsere reizende Justizministerin, im Internet werden ja andauernd Urheberrechte verletzt, da können wir doch gleich mal noch die Anonymität des Internets noch ein bisschen abbauen, um mehr Bösewichte zu fassen...

Was zur Hölle ist denn im deutschen Internet noch anonym im Zeitalter der Vorratsdatenspeicherung?
Jedes Datenpaket trägt bereits ein Nummerschild, das auszuwerten ist...
Es ist wohl eher wie es ja auch alle…

Ich bin nicht alleine...

Über Sinn oder Unsinn von Statistiken kann man ja bekanntlich streiten, aber der generellen Feststellung, dass Linux unter Desktopbenutzern einen steigenden Beliebtheitsgrad aufweist (die Statistik besagt jetzt 1%), kann man sicherlich folgen.

Da der Hersteller der Statistik, Net Applications, sicherlich die üblche rosa USA-Brille aufgesetzt hat, ist für Europa an sich sogar noch ein höherer Anteil zu vermuten, schon weil eine gewisse Anti-Mircosoft-Kultur in unseren Breiten sicherlich Kultur hat und auch Behörden nicht davor zurückschrecken Linux auf Desktops zu installieren.

Für die Statistik werden ja ohnehin nur die Besuchsdaten bestimmter Webseiten herangezogen, womit also die tatsächliche Zahl der OS-Installationen auf Desktop-Rechnern nicht erfasst werden kann und es weiter fraglich bleibt, wie viel europäische User überhaupt diese Webseiten besuchen.

Aber es bleibt der Kern der Feststellung: Nicht nur ich alleine zähle seit openSuse10.0 zu den Linux-Desktop-Usern und kann mittle…