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re:publica 2017

re:publica 17 #LoveOutLoud

Ein ganz normaler Tag im Nahverkehr Berlins...

Morgens auf dem Weg zur Arbeit: Da mir die BVG ja schon mal per Email eingestanden hat, dass der planmäßige Bus 154 um 6.23 Uhr eh nicht fährt, steuere ich also den nächsten Bus um 6.33 Uhr an.

Pflichtbewusst wie ich nun mal bin, stehe ich schon 5 minuten vorher an der Haltestelle... was nicht kommt ist zunächst mal der Bus... dafür kommt, oh glückliche Fügung, der nächste um 6.43 Uhr.
Gepaart mit der Tatsache, das die Bahnen auf dem S-Bahn-Ring ja auch in einem verlängerten Takt fahren, wird das also dazu führen, dass ich insgesamt 15-20 Minuten später als geplant auf der Arbeit eintreffe, also ja auch länger dort bleiben muss.

Auf dem Rückweg kommt die nächste S-Bahn laut Ankündigung in 10 min... die darauffolgende nur eine Minute später, was bedeutet, dass hier schon wieder der Fahrplan schief hängt.
Ich fahre in die Schönhauser Allee um ein paar Besorgungen zu erledigen, die mich dann in die Nähe der Tram-Haltestelle 50 führen, so dass ich beschließe mit der Tram und ohne Umsteige…

Die Entzauberung des Mythos von der Freiheit... Wikileaks

Der Mythos vom freiesten Land der Welt, in dem jeder seine Ziele verwirklichen und erreichen kann, ist immer schnell in aller Munde, wenn die Rede von den USA ist.

 Was wir momentan erleben, ist nicht mehr und nicht weniger als das Schrumpfen dieses Mythos auf die Wahrheit, die hinter der Fassade der USA schlummert...

Was ist eigentlich passiert?

Wikileaks veröffentlicht ihm zugespielte Dokumente. Also kurzum: Herr Assange ist in keine US-Behörde eingebrochen, um sich diese Dokumente zu besorgen, sondern man hat ihm diese zugespielt und er hat sie veröffentlicht, womit jeder Vorwurf von Spionage oder ähnlichem Quatsch zunächst mal schon ad absurdum geführt ist.

Er macht also prinzipiell von der in den USA eigentlich durch hübsche Verfassungszusätze garantierten Meinungsfreiheit Gebrauch und veröffentlicht diese.


Sicherlich gestehe ich der US-Regierung zu, dass man mit Sicherheit "not amused" über die Veröffentlichung solcher Dokumente sein kann, aber letztlich bleibt deren …

Die Messe hat es geschafft

Nun ist es also endgültig beschlossen: 2013 wird dort, wo sich noch die Deutschlandhalle erhebt, eine weitere Messehalle stehen.

Die Messe Berlin hat dann in jahrzehntelanger Arbeit endlich geschafft, was sie immer wollte und in der Länge des Verfahrens ist der Untergang zweier Hallen und des dazugehörigen Breiten- und Profisports hübsch versteckt oder eben auch politisch so gewollt worden.

Der erste Mord an der "Eissporthalle an der Jaffeestraße" schon besiegelte im nachhinein neben windigen Sponsoren den Untergang der "Preussen" und des Profi-Eishockeys im Westen der Stadt.

Kein Wunder: Wer lässt sich auch zu einem Engagement in einer baufälligen Halle überreden...?

Die nur notdürftige Umrüstung der Deutschlandhalle zur Eissportarena zeigte den ganzen Unwillen von Messe und Politik an diesem Standort überhaupt etwas zu erhalten. Eine bunte Ruine auf deren endgültige Baufälligkeit nur gewartet wurde, damit man dann ohne schlechtes Gewissen den Denkmalschutz ad act…

openSUSE 11.3: Flash-Player ohne Ton

Es gibt so Standardeinstellungen, die lösen echtes Unverständnis bei mir aus:
Installiert man openSUSE 11.3 und öffent schließlich den Firefox um ins internet zu gehen, so fällt einem spätestens bei YouTube auf, dass Stille herrscht im Browser...

Auf Grund seiner openSource-Struktur ist man als User schnell geneigt dafür von fehlenden Flashplayern bis hin zu Sound-Einstellungen etliche Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, als die eigentlich Ursache:
In der Lautstärkeregelung ist der verantwortliche Kanal „PCM“ schlicht auf Null gesetzt und das Hochschieben des Reglers bringt das Sounderlebnis zum Vorschein...

openSUSE: Grub erneut installieren nach Windows Installation

Bestimmten Aufgabenstellungen kann man sich eben nur stellen, wenn man auch das beteiligte Betriebssystem nutzt... also wurde es bei mir notwendig, mal wieder ein Windows-System zu installieren.

Das Ausgangsszenario ist ein Rechner auf dem bereits openSUSE 11.3 installiert ist.
Damit war dann auch klar, dass durch die nachträgliche Windows-Installation der Boot-Sektor der Festplatte(n) umgestaltet werden wird und man zunächst keinen direkten Zugang zum installierten Linux-System bekommen wird.

Also wird zunächst ohne Zögern das gewünschte Windows-Betriebssystem installiert (in meinem Fall Windows XP) und fertig eingerichtet, denn vorher macht eine Neuinstallation des Bootloaders keinen Sinn.

Erwatungsgemäß ist der MBR nun mit dem Bootloader des Windows-Systems belegt, was wegen der eiwigen Neustarts, die man bei der Einrichtung eines solchen Systems hinlegen muss, ja auch durchaus komfortabel und zeitsparend ist.

Die Wiederherstellung eines Bootloaders zum dualen Booten kann aber das open…

openSUSE 11.3: Zickig bleibt sie , die Suse

Nun denn... die Neuinstallation nach meinem Wutausbruch scheint sich soweit zumindest gelohnt zu haben... möglicherweise laufen die Java-Programme nun stabil... was eben noch dauerhaft zu beweisen ist. Offenbar muss sich da vorher ein korruptes Paket eingeschlichen haben...

Zickig bleibt das Mini-Tool "Befehl ausführen" der KDE, welches noch immer mehr Frust als Lust bringt und mich als regelmässigen Benutzer dieses Tools zur berühmten gleichhellen, unbunten Glut treibt.

Sehr überrascht, da nirgends kommuniziert, war ich dann auch über die Rückkehr des Nvidia-Repositories, welches natürlich die Grafik-Installation wieder zum Kinderspiel macht, aber auch einen faden Beigeschmack hinterlässt, da ich selbst als regelmässiger openSUSE-Informierer, davon nirgends was gelesen hatte.

Sofern die Java-Programme nun also stabil laufen, bin ich weitestgehend wieder versöhnt, auch wenn für mich die 11.3 keine dauerhaft schöne Erinnerung bleibt.

openSUSE 11.3: Echt unzufrieden zur Zeit...

Momentan bin ich echt unzufrieden: Die openSUSE 11.3 64bit-Installation offenbart nur Haken und Ösen!Begonnen hat es ja schon von Anfang an, als man im Rahmen der Neuinstallation bemerkte, das einen das Betriebssystem der Möglichkeit der proprietären Grafiktreiber beraubte... ok, das Problem ist ja noch schnell gelöst...Als nächstes stellt sich dann flott heraus, das der unter Alt+F2 erreichbare "Schnellstarter" zu 80% der Zeit eher ein Hindernis beim Programmstart ist, weil er schlicht einfriert.Der Flashplayer gibt jedesmal den Geist auf, wenn im anderen Browsertab was JavaScript-/Ajax-Technisches passiert...Und alles, was mit Java zu tun hat, stürzt am laufenden Meter ab: Firefox, NetBeans, Eclipse... ich komme nicht mehr zum programmieren, weil ich mich nur noch mit den Problemen rumschlage und hier offenbar nur noch ein System zum Surfen und Patiencen legen habe...Nun, nachdem ich also mehr als eine Woche vergeudet habe, werde ich eine Neuinstallation angehen, die ja au…

Es gibt Tage...

... da möchte man alles an die Wand klatschen!Einer der Gründe dafür ist sicherlich das Firefox-Add-On Yoono, welches meinen Firefox regelmässig zum Absturz bringt und so, trotz der netten Features, nicht wirklich alltagstauglich ist.OpenSUSE hat eben dann auch noch ein paar Schwächen, die einem die Freundschaft zum offenen Bertriebssystem nicht immer leicht machen...
So verabschiedet sich der Flashplayer regelmässig von der Arbeit, wenn in einem anderen Tab etwas sehr JavaScript orientiertes läuft und beendet das Abspielen des aktuellen Videos.Am meisten nervt jedoch die nicht funktionierende Kommandozeile zum Programme starten, die man ja bekanntlich mit Alt-F2 öffnen kann. Ihre Live-Suche beim Eintippen simuliert offenbar das Tempo von Google auf einem 486-Prozessor und selbst wenn es mal funktioniert, kann man sich, bis das Programm startet, noch bequem einen Kaffee holen...Dazu kommt heut noch eclipse, die offenbar mit meinem Zend-Framework-Projekt nicht klarkommt und ebenfalls ei…

Umwelt unter den Teppich kehren?

Es ist doch mal erstaunlich, wie sehr sich die Vogel-Strauß-Lösung gerade in den Köpfen der Industrie wieder findet: Was ich nicht mehr sehe, ist weg...

Im Juli hat die UN-Generalsversammlung gerade das Recht auf sauberes Trinkwasser allgemein anerkannt, da schickt man sich auch schon in Deutschland an, es wirksam zu brechen!

Zunächst mal ist es ja schon eine Farce an sich, wenn die UN etwas beschließen muss, was jedem von uns ohnehin einleuchtet: Kein (menschliches) Leben auf diesem Planeten ohne sauberes Trinkwasser!

Dann ist da die Industrie, die ihren CO2-Ausstoß nicht etwa durch die schlichte Reduzierung desselben verkleinern will, sondern lieber dieselbe Menge wie bisher produziert und den Rest lieber unter Tage pumpt. Ist ja nicht die Atmosphäre, also zählt das nicht...

Diesen Leuten sei mal ganz ordinär erklärt: Die Qualität und Existenz eines Haufens Hundekacke verändert sich nicht im geringsten, wenn ich ein paar Blatt Financial Times darüber lege!
Im Gegenteil: Der Nächste könnt…

Öffnen wann ich will!

Da bekomme ich doch echt einen dicken Hals: Mal wieder diskutiert man in Berlin über Geschäftsöffnungszeiten, diesmal am Hauptbahnhof...

Insbesondere die Gewerkschaften fänden es toll, wenn dort Sonntags die Läden geschlossen bleiben.

Das klingt für mich ein bisschen wie das indische Kastensystem, wenn eine bestimmt Sorte Verkäufer mit dem Recht auf einen freien Sonntag ausgestattet werden sollen, während Verkäufer in Gaststättenwesen sowas noch nie kannten.

Und dort trifft man auch gar nicht so selten Menschen, die aus den verschiedensten Gründen nicht am Wochenende oder nachts arbeiten und offenbar trotzdem einen Job haben...

Jenes Job-Argument, nachdem Beschäftigte keine Wahl haben, wenn sie ihren job behalten wollen, ist nämlich nur vorgeschoben: Selbst im Supermarkt um die Ecke, der von 7-24 Uhr geöffnet hat, trifft man abends nur sehr wenige von den Beschäftigten, die üblicherweise tagsüber dort anzutreffen sind.
Abends regieren die jungen Studenten, die eben auch tagsüber keine Ze…

Wozu das Ganze?

Es gibt ja viele Betrachtungsweisen über Rüstung, Kriege und allem, was damit zusammenhängt, aber eine wirklich beeindruckende Sichtweise ist die. die uns der japanische Künstler Hashimoto in dem Video "1945 -1998" vorlegt:


Was hier zu sehen ist, ist die schlichte Abfolge von atomaren Explosionen auf unserem Planeten seit dem Ende des zweiten Weltkriegs.

Und man braucht auch Hier keine besondere Analyse um zu erkennen, dass auch hier eine Nation führend beteiligt ist, die uns immer wieder in neue Kriege verwickelt, weil sie angeblich ihre eigene Freiheit verteidigen muss...

openSUSE 11.3: Mit Treiber geht es besser...

Ja... nun ist sozusagen der Super-GAU durch: Leute mit wenig IT-Erfahrung sind längst zu anderen Distros verschwunden und der Rest kloppt wie ich den nv-nouveau-Treiber in die Kiste zurück.

Es ist ja noch verständlich, das der proprietäre Treiber nicht mit der Distribution ausgeliefert werden darf, aber die beste Hardware-Erkennung eines Betriebssystems dazu zu zwingen einen schlechten Treiber für mehr als die Erstinitialisierung eines Betriebssystems behalten zu wollen ist echt doof...

Meine Gainward Nvidia 9500 GT mit 1 GB(!) RAM auf derselbigen war zur 2D-Karte kastriert!!!
Dafür hab ich die ja schließlich nicht gekauft...

Um diesen Treiber zu installieren, brauche ich diesmal nicht selbst eine Anleitung zu schreiben, denn es gibt sie bereits: Auf opensuse.org ist die komplette Anleitung hinterlegt.

Augenblicklich lohnt es nur den manuellen Anweisungen nachzugehen, den der 1-Click-Install funktioniert nicht, da für die 11.3 noch keine Treiber-Version existiert...

Ich bin also der Anleitu…

openSUSE 11.3: Gemischte Gefühle

Das Upgrade zu openSUSE 11.3 hinterlässt bei mir einige gemischte Gefühle:

Die Aktualisierung zu neuen Version verlief auf meinem Laptop absolut problemlos und schmerzfrei und bringt auf diesem schmalbrüstigen Gerät auch den erwünschten Geschwindigkeitsvorteil bei vollem Funktionserhalt. Alles bestens und Banane.

Dem Desktop-PC wollte ich ebenso eine Aktualisierung angedeihen lassen, aber weder mit noch ohne eingebundenen Repositories war die Aktualisierung möglich, die ich jeweils nach dem x-ten Paket, welches nicht installiert werden konnte, abgebrochen habe.

Also gut, dachte ich... machen wir eine Neu-Installation, aufräumen ist ja auch mal wieder nicht schlecht...

Als Endergebnis auf dem Desktop überwiegt aber das Negative:
Durch den neuen "Nouveau"-Treiber für Nvidia-Grafikkarten werden offenbar die Funktionen meiner Nvidia-Karte nicht ausreichend unterstützt, die ich eigens für eine bessere Performance angeschafft hatte und man merkt es deutlich an der Schwerfälligkeit der …

Überzeugte Verweigerer?

Der neue (N)Onliner-Atlas der Initiative 21 ist da und teilt uns erfreulicherweise mit, dass mit 72% aller über 14jährigen erstmals über 70% aller Deutschen dieser Altersgruppe online sind.

Das an sich ist sicherlich eine gute Nachricht, aber ich kann dem Argument nicht folgen, dass von 19 Millionen Menschen, die nicht online sind, 16 Millionen sogenannte "Verweigerer aus Überzeugung" sind.

Guckt man sich nämlich die entsprechende Karte der (Seite 34 des Berichts) an, fällt zu nächst einmal die Häufung dieser "Verweigerer" in den östlichen Bundesländern auf.

Sicherlich werden hier auch die alten Menschen, denen eine Internetnutzung für den Rest ihres Lebens nicht mehr erstrebenswert erscheint, zu den "überzeugten Verweigerern" gezählt, was für mich zunächst mal so nicht nachvollziehbar erscheint, da diese Gruppe ja sozusagen vom Aussterben bedroht ist.

Gerade in den östlichen Bundesländern sehen wir also eher einen demografischen Effekt, der auch von einer p…

Bürgerrecht Internet

In Finnland ist ab heute Gesetz, wovon manche hier auf dem Lande noch Träumen: Der Zugang mit 1 Mbit-Downstream zu einem günstigen Preis ist in Finnland ein einklagbares Recht geworden.

Investitionen in das finnische Netz werden bis zu zwei Dritteln der Summe vom finnischen Staat und der EU getätigt... Deutschland hat derweil lieber Abwrackprämien und Rettungsschirme für reiche Banken geschmiedet... und sieht dementsprechend schlecht aus auf diesem Gebiet.

Sagenhafte 96% der Finnen sind jetzt schon online... eine echt unglaubliche Zahl.
Trotz wesentlich größerem Kundenstamm ist man auch hier längst nicht so weit...

Das Problem allen staatlichen Handelns liegt in der Definition von Fortschritt: Wenn ich das Internet als kriminellen Hort des Bösen betrachte und Daten speichern möchte von jedem der sich darin bewegt, dann beschreibt das mitnichten Google sondern "Datenspeicherungsweltmeister" Deutschland... denkt mal drüber nach...

Da habt ihr noch Angst vor Google?

So langsam wundert mich die Hysterie der Menschheit gegen Google...

Offenbar wird das Thema auch geschickt genutzt, um von anderen politischen Schwächen ein bisschen abzulenken und zu Beschlüssen zu kommen, die eine ganz andere Zielrichtung verfolgen.

Mal ehrlich: Was sind eigentlich unsere Surfprofile und die Bilder unserer Häuser und möglicherweise unser eigenes Bild vor dem Eifelturm bei Google gegen die geballte Kontroll- und Sammelwut unseres Staates?

Der Staat nötigt uns unseren Wohnort amtlich per Meldegesetz erfassen zu lassen, reicht diese Daten gleich an das Finanzamt weiter. Dieses bekommt von den Banken erzwungene Auskünfte über unser Vermögen über die Zinseinkünfte.

Seit dem 1.1. wissen die Ämter des Staates außerdem wieviel wir verdienen, wieviel Urlaub wir haben und wann, wo und wie lange wir beschäftigt sind, warum uns gekündigt wird und ob wir Abmahnungen erhalten haben.

Dazu strebt man eine erneute Vorratsdatenspeicherung mit unseren Verbindungsdaten an und für staatlic…

Nicht nur BP...

... sondern auch deine Nachbarn zählen zu den Umweltsäuen!

Sicherlich hat die Ölkatastrophe im Golf von Mexico vom Zeitrahmen und Ausmaß eine andere Größenordnung, aber zählt man die illegalen Müllentsorgungen unserer spießigen Nachbarn zusammen, haben wir sicherlich auch eine Umweltverschmutzung in der Größenordnung mindestens einer Ölpest.

Besonders neckisch an dieser wilden Müllkippe ist, das nach Lage und Art des Mülls der Verdacht geradezu auf die motorisierten Anwohner der zahlreichen Eigenheim- und Dauerkleingartensiedlungen der unmittelbaren Umgebung fallen muss, die das Zeug, wenn sie es doch schon mal im Auto haben, auch genausogut zum Recyclinghof hätten fahren können.

Doch dort, oh weh, hätte man ja eine Gebühr entrichten müssen für den Kühlschrank, was den Etat für Bier und Grillfleisch um 10€ reduziert hätte...

Und ja, für den im Wald liegenden Bitumenschutt hätte man richtig was abdrücken müssen, denn das ist Sondermüll und somit verlässt der Täter fließend den Bereich vom …

WM-Terror

Toleranz, Gemeinschaft und Freundschaft... so in etwa werden ja die Erwartungen an diesen WM-Sommer umschrieben. Ein neues positives Gefühl für Deutschland, sagt man.

Dem kann ich mich als jemand, der Fußball nun einmal nicht mag, nicht so anschließen.

Im Gegenteil: die WM artet in einen Terror aus, der dem Unbeteiligten keinen Raum zum ausweichen lässt.

Auf Schritt und Tritt wird man davon verfolgt... Beispiel Kaufland:
Nachdem man um die üblichen WM-Kollektionen ja noch einen bogen machen kann, ist es beim Supermarkt-Pack Hackfleisch nicht mehr zu vermeiden, denn aus dem handelsüblichen Zeug, welches sich durch nichts von dem Hackfleisch vorher und nachher unterscheidet, ist zum "Fan-Pack 2010" mit vielen Fußbällen drauf mutiert.
Noch während ich resignierend die Packung in den Einkaufswagen lege, beschallt mich der Supermarkt mit seinem WM-Service und den neuesten Ergebnissen aus Südafrika...

Als ob man durch das illegale abbrennen von Feuerwerkskörpern, dämliches Tröten und äh…

Brüderle du bist richtig...

Ich bin ja total baff, dass es in der Regierung doch noch jemanden gibt, der das Rückgrat hat seine Entscheidungen nicht an populistischen Gesichtspunkten für die nächste Wahl auszurichten!

Noch erstaunlicher, dass es ausgerechnet der ist, den alle Welt bloß für einen Operettenminister gehalten hat: Brüderle hat tatsächlich so entschieden, wie er auch soll!

Und so erhält er von mir tatsächlich das erste Lob, welches ich überhaupt für diese Regierung ausspreche :-)
Ein Fleißbienchen für den alten Herrn, der getreu der Gesetzesbuchstaben entscheidet, dass GM schlicht zu reich für Staatszuschüsse ist.

Jetzt bleibt nur die Frage, ob seine Chefin, Frau M. aus B., seine Entscheidung nicht noch kassiert und damit für ein paar lächerliche Wählerstimmen wieder alles ad absurdum führt, was man im Sparpaket gerade zusammengeschnürt hat...
Wenn Hartz IV-Empfänger also für GM hungern müssen, braucht sich Frau M. aus B. keine Gedanken mehr um ihre Wiederwahl zu machen... es wählt sie dann eh keiner mehr…

Verliererkultur

Wer kann denn da eigentlich noch hingucken?

Die regierende Kaste lehrt uns gerade beispielhaft, wie man sich aus jeglicher Verantwortung stehlen kann und will uns nebenbei dazu aufmuntern unser gesamtes Geld für die Bezahlung ihrer jahrzehntelangen Fehler herzugeben.

Da ist Roland Koch, gewählter Volksvertreter, der ganz offenbar schon bei Amtsantritt wusste, dass er nicht mehr die ganze Amtsperiode arbeiten will. Er tritt nicht etwa zurück, weil er auf Grund einer Erkrankung den Kopf unter dem Arm trägt, sondern weil er bei der nächsten Wahl wegen seiner Fehler keine Chance hätte und seinem Nachfolger einen "Amtsbonus" bescheren will.

Hat er das seinen Wählern vorher erzählt? Hat irgendeiner ihm seine Stimme gegeben, um nach ein paar Monaten einen anderen Ministerpräsidenten zu bekommen?

Wie lächerlich klingen Sparpläne aus dem Munde eines Menschen, der sich mit dieser Tat noch zusätzliche Pensionsanprüche als Ministerpräsident erschlichen hat auf Kosten seiner Wähler?
Da ruft …

Regierung aus Bauchrednerpuppen

Einigen Menschen in Deutschland fällt es ja auf, vorwiegend jenen die nicht zu den Fans der uns regierenden Bundes-Lobby-Bauchrednerpuppen gehören, dass über die aktuelle Regierung eingentlich nur noch gewitzelt und gelacht wird, während diese uns mit tausend leeren Worthülsen davon zu überzeugen sucht, dass meine Tochter mit Einsparungen bei der Kinderbetreuung und im Bildungswesen den Euro retten soll, anstatt die Banken daran zu beteiligen und ihnen damit den Spaß an riskanten Aktionen zu verderben.

Mein Arbeitskollege zitiert gerne aus einem Buch ein Beispiel, nach dem es sich für Herrn Ackermann nicht lohne, während der Arbeitszeit einen 5-Euro-Schein vom Fußboden aufzuheben,wenn er dafür eine Minute seine Arbeit unterbrechen müsse: Er verdient in der Zeit viel mehr als 5€.

Gleichzeitig bleiben so manchem in unserer Republik 5€ gerade einmal als Netto von seinem Stundenlohn, für den er natürlich 60 Minuten gearbeitet hat.

Umgerechnet auf 5 mal eine Kugel Eis aus der Eisdiele erzeuge…

Es wird ja doch noch Sommer...

Kaum kommt ein bisschen Sonne und Wärme heraus, wird Berlin wieder Berlin.
Das wahre leben findet eben draussen statt...

Regierungschaos?

Ja...nun nachdem wir auch noch der europäischen Union und damit erneut auch de Banken Geld in die Taschen schaufeln, werden wir wohl kaum in den eh schon sehr unwahrscheinlichen Genuss der libebralen Steuersenkungspläne kommen.

Im Gegenteil werden wir uns sicher an Kürzungen erfreuen, die, so lange was Schwarzes und was Gelbes regieren, wohl eher uns betreffen, als irgendjemanden, der mehr verdient als er im Monat Essen kann.

Klar wird es wieder die treffen, die kaum eine teure Lobbyvertretung in Steinwurfweite zu den potentiell empfänglichen "Volksvertretern" im Bundestag haben: Sozial schwache und so schwammige Gebiete wie die Bildungspolitik sind sichere Ziele... beschweren kann sich dann bald eh keiner mehr, wenn alle nicht mehr Lesen und Schreiben können...

Der Kurs der aktuellen Regierung gleicht einem 8er ohne Steuermann, der unentwegt den Kurs zwischen Start und Ziel ändert und nirgends ankommt.... Nennt man das Regierungschaos?

Jede Menge Arbeit für die Kaffee-Leute

Die Ereignisse und das Benehmen der US-Regierungen und vor allem ihres Wahlvolkes ist in den letzten Jahren nicht gerade dazu beschaffen gewesen, ein Fan von amerikanischen Unternehmungen zu werden.

Immerhin: Es gibt eine wachsende Menge vernunftbegabter Menschen, die sich in der, im Gegensatz zur erzkonservativen Tea-Party, Coffee-Party vereinigen und den Feind ihrer Freiheit nicht im Handeln einer gewählten Regierung sehen.

Doch das Leben dieser vernunftbegabten Menschen wird sicher nicht einfacher: Außer der Freiheit keine gestzliche Krankenversicherung zu besitzen, erfreuen sich immer mehr US-Amerikaner der absoluten Arbeits-Freiheit und damit der Freiheit ihre Nahrungsmittel frei aus denen ihnen ausgegebenen Nahrungsmittelgutscheinen jeden Tag zusammen zu stellen...

Dazu fliegt ihnen die industriefreundliche Grundpolitik der letzten Jahrzehnte buchstäblich, wie im Fall der Bohrplattform im Golf von Mexico, um die Ohren: Anstatt über alternativen nachzudenken, ließ man in immer riska…

Mücken und Elefanten

Da ist sie also... die Antwort auf die Frage, die ich schon lange hatte:
4707 ist die Zahl der Verfahren in denen auf die Vorratsdatenspeicherung der Kommunikationsdaten von schlapp 80 Millionen Bundesbürgern zugeriffen wurde.

Liebe Regierung: Ihr habt sie wohl nicht alle! Das ist ja, als würde man die Autos in einer ganzen Einkaufsstraße abschleppen um einen einzigen Falschparker zu finden!

Eine Mücke macht prozentual betrachtet mehr im Verhältnis zum Elefanten aus, als 4707 Zugriffe auf die Vorratsdaten in 4 Monaten im Verhältnis zu den Bundesbürgern und ihren Milliarden gespeicherten Kommunikationsdaten....

All das gehört zu den Schäden und Kosten, die Regierungen ihren Bürgern zuführen... darüber entscheiden die Menschen hoffentlich bei der Wahl in NRW, die ja welch Glück, endlich stattfinden, damit sich die jetzige Regierung nicht mehr hinter irgendwelchen Ausflüchten verschanzen kann.

Meine persönliche Vorratsdatenspeicherung über die Regierungstätigkeit verzeichnet Schäden in Milli…

Bunter 1. Mai...

Naja... nun ist es raus: Wir werden alle die Schulden der Griechen bezahlen und weil unsere Regierung ja noch bis nächste Woche am NRW-Syndrom leidet, sind es inzwischen noch höhere Summen und noch mehr Wackelkandidaten.

Offenbar denkt sich die Regierung wir wären alle ziemlich doof und würden das nicht mitbekommen... insbesondere hält man ja die Bürger von NRW für bekloppt, denn die sollen diese unfähigste deutsche Regierung aller Zeiten ja auch noch unterstützen.

Wie immer randalierten derweil andere Menschen in Kreuzberg, wobei den heutigen Teilnehmern der Hang zum Antikapitalismus fehlt...ja generell überhaupt ein politischer Hintergrund fehlt... sondern eher der Spaß am Werfen von Gegenständen im Vordergrund steht.

Kurzum: Auch diese Veranstaltung ist nur noch eine Farce, denn während früher ein antikapitalistischer Kampf dort stattfand, kämpfen heute nur noch jene, denen es bei mehr Kapital scheissegal wäre, was dort passiert... Frust auf die Welt gepaart mit nutzloser Gewaltberei…

Atomkraftwerke verschrotten!

Natürlich... so einfach wie es da steht, geht das eben nicht.

Und dennoch demonstrierten so um die 150000 Menschen gegen die Pläne der schwarz-gelben Regierung die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern.

Zweifelsohne ist das auch der richtige Weg: Die Strommultis, die diese Kraftwerke betreiben, fahren damit nur Milliardengewinne ein, die sie mitnichten in umweltfreundlichere Energien oder auch nur sinkende Strompreise umwandeln würden.

Trotz dieser erzielten Gewinne würden sie weiter darauf bestehen, dass sich der Staat um die Endlagerung der ja irgendwann ausgebrannten Brennstäbe kümmert: Eine weiteres Milliardengeschenk an Milliardäre... und selbst der Zeitungshändler an der Ecke muss seinen Gewerbemüll gebührenpflichtig entsorgen.

Wäre das etwa gerecht?
Sollen wir für den Müll von anderen bezahlen?

Jeder Mieter erhebt Einspruch, wenn er auf der Betriebskostenrechnung die Mülltonne der Nachbarn findet, aber hier werden uns lebensgefährliche Brennstäbe untergejubelt, die Milliarden v…

LinuxTag 2010

Vom 09. - 12. Juni ist wieder LinuxTag unter dem Berliner Funkturm und sicher werde ich auch wieder dort vorbeisehen.

Obwohl mein Ziel ja eher nicht ein Vortrag mit Shuttleworth sein wird, sondern eher ein Besuch bei openSUSE.

Nirgendwo sonst kommt man mit den Entwicklern direkter zusammen und kann natürlich auch dort die eine oder andere Frage stellen, die einen vielleicht schon länger beschäftigt.

Welcher Vortrag diesmal was für mich sein könnte, bleibt noch herauszufinden. Das Programm steht aber schon und kann auf der Website des LinuxTages schon eingesehen werden.

Cooler Aprilscherz

"Mit einer Bestellung am ersten Tag des vierten Monats im Jahre des Herrn 2010 über diese Website, gewähren Sie uns eine nicht übertragbare Option auf Ihre unsterbliche Seele, für jetzt und immer. Wollen wir dieses Recht ausüben, erklären Sie, uns Ihre unsterbliche Seele, mit allen damit verbundenen Rechten, innerhalb von 5 (fünf) Arbeitstagen nach Eingang der schriftlichen Mitteilung von gamestation.co.uk oder einem seiner bevollmächtigten Diener zu übergeben" Quelle: Golem.de

Mit diesem Worten peppte der britische Spielehänder Gamestation am 1. April seine AGBs auf, die ja von den meisten, mich eingeschlossen, ignoriert werden.

Nur 12 % der Kunden fiel dieser Passus überhaupt auf und sie nahmen eine später im Text einegarbeitete Option in Anspruch, diesen Deal rückgängig zu machen. Sie bekamen dafür einen Einkaufsgutschein.

Jetzt löste der Onlinehändler mit einer Mailing-Aktion den Scherz auf und gab die "Seelenbesitzrechte" wieder zurück.

Vielleicht sollte man also…

Milchmädchendiskussion...

Das das Löschen von illegalen Angeboten im Internet auf Zuruf bei den Providern möglicherweise rechtliche Folgen haben könnte, darüber sorgt man sich in einem Telepolis-Artikel.

Grundsätzlich geht es dabei ganz sicherlich um Rechtsfragen, die man sich auch stellen muss, wenn man eine allgemeingültige Rechtslage für das Vorgehen "Löschen statt Sperren" definieren will.

Allerdings denke ich, dass das auch zum Teil nur eine Milchmädchendiskussion ist, denn die Handhabe, Seiten zu sperren und /oder zu löschen findet sich zumeist schon in den AGBs der Provider, die Inhalte mit sexuellem oder pornographischen Inhalt von vornherein als fristlosen Kündigungsgrund definieren.

Somit ist es dann ohnehin am Betreiber einer Webseite zu beweisen, dass es sich nicht um Angebote dieser Qualität handelt.

Da aber die Inhalte eines Internetangebots nach einem Hinweis, von wo auch immer, ja hinsichtlich der Richtigkeit der Behauptung geprüft werden müssen, ist es eher die Frage ob sich der Mitarbei…

Praxis Online?

Heute findet bei der Gematik eine Sitzung zum Thema elektronische Gesundheitskarte statt, auf dem über die weitere Ausgestaltung des Projektes beraten werden soll.

Gesundheitsminister Rösler fordert vehement, dass die Praxis online sein muss damit diese Verbindung zur Echtzeit-Prüfung der jeweiligen Daten der Karte genutzt werden kann, ohne dass dabei die Kassen, die ja diese Anfrage verifizieren müssen, weiteren Datenzugriff auf Patientendaten erhalten.

Angesichts der Tatsache, dass noch immer Ärzte ihre Abrechnung durchaus manuell, also in Form von echten, papierenen Scheinen machen und vielerorts noch Disketten genutzt werden, klingt das wie der "große Sprung" ins nächste Jahrtausend...

Doch immerhin weist es auch in die richtige Richtung, denn eine schnelle, effiziente Datenverifizierung vermeidet hier womöglich Fehler, die durch den ganzen Behandlungsprozess hindurch Kosten verursachen könnten.

Doch sollte auch die Gesundheitskarte aufpassen, sich nicht zum Datenkraken zu…

Aufenthaltsort sinnentleerter Nachrichten

Das Nachschlagewerk über die deutschen Bundestagsabgeordneten will nun auch zukünftig die Daten ihrer sozialen Netzwerke veröffentlichen, über die diese erreichbar sind.

Immerhin bekommen wir "Normalbürger" so Hinweise über den Aufenthaltsort sinnleerer Nachrichten in Netzwerken wie Twitter, Facebook und Co., die wir dann gezielt vermeiden können...

Ohnehin sind den Abgeordneten ja die Netzwerke "Bundestag" (Diäten-, Renten- und Spesenkostencommunity) und "Fraktion" (Quelle der vermuteten Wichtigkeit) am wichtigsten, denn sie vertreten ja schon lange nur noch die Meinungen der aktuellen Umfragen und nicht die der Wähler ihres eigenen Wahlkreises.

Da bekommt ohnehin der Begriff Volks(ver)treter eine neue Bedeutung...

Solange es keine Typen vom Schlage eines Herbert Wehner oder Franz Josef Strauss mehr gibt, reicht es auch z.B. eine aktuelle Forsa-Umfrage zu lesen, um zu wissen, was wir in den Web2.0-Accounts unserer angeblichen Vertreter lesen werden...

Pac-Man wird 30

Es gibt etwas, was uns ältere Computerspezialisten, Programmierer und IT-Fachkräfte ein bißchen überlegen macht über unsere jungen Kollegen:
Spiele wie Pac-Man sind es, deren Grundidee so einfach wie fesselnd ist, dass ihre Spielfaszination auch heute noch anhält!

Es ist einer der wenigen Siege, den die ältere Generation über die Jugend feiert, von denen jedem die Namen Pac-Man, Pong, Donkey Kong, Space Invaders und Co. geläufig sind, während die "Blockbuster" der letzjährigen Spieleindustrie kaum noch einer beim Namen kennt.

Um das Gehirn zu unterhalten ist eben nicht notwendigerweise ein grafischer Overkill mitdetailgetreu und physikalisch korrekt durch die Gegend spritzenden Blutstropfen sein, sondern eher eine fesselnde Spielidee.

Keiner hat damit die heutige Spieleindustrie mehr überrascht als Nintendo mit der Wii, aufder nun ja sogar unser alter Donkey-Kong-Prinzessinen-Retter Mario mit mächtigem Erfolg und nach Ausflügen in die 3D-Welt als wieder erflachtes 2D-Spiel Erfol…

WePad statt iPad

Immerhin: Wer hätte eigentlich gedacht, dass ein möglicher Mitbewerber um den Markt der Tablet-PCs ausgerechnet in einer Berliner Firma das Licht der Welt erblicken würde?

Video: WePad - Vorstellung in Berlin (1:42)

Natürlich stehen wieder alle Apple- und Windows-Lobbyisten bereit, um dem Gerät von vornherein den Garaus zu machen. Doch wie immer sind es natürlich jene, die weder das eine noch das andere Gerät in der Hand hatten/haben und so schwerlich beurteilen können, was beide Geräte leisten.

Schon beim iPhone hat sich ja gezeigt, das Apple schon mal mit altbackener Technik und arm an Features auf den Markt schwemmt und den "Dicke-Hose-Effekt" des Markennamens nutzt um sich massenhaft zu verbreiten.

Schon alleine wenn ich morgens in der Berliner S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit sehe, wer alles ein iPhone aus der Tasche zieht, dürfte dieser Effekt recht bald kaum noch Wirkung zeigen...

Ich freue mich zwar durchaus über die Innovationsrichtung der Apple-Produkte, bevorzuge aber mei…

Twitter macht eigenen Client

Es ist ja immer so eine Sache mit den Clients von Internetdiensten:

Einerseits ist ein eigener Client unbedingt der Sicherheit des Dienstes förderlich, da er die Einhaltung der eigenen API- und Sicherheitsstandards garantiert, sofern diese in irgendeinem Maße überhaupt vorhanden sind.
Zudem erhält der Nutzer so die größtmögliche Sicherheit, dass seine Daten auch dem Dienst zugeleitet werden und nicht noch an drei anderen Stellen gespeichert werden. Immer natürlich vorausgesetzt, dass es sich auch überhaupt um einen vertrauenswürdigen Dienst handelt!

Als Linux-User muss man sich dieser Problematik ja besonders bewusst sein, schließlich gibt es hier für die meisten Dienste eh keine offiziellen Clients, sondern nur Open-Source-Nachbauten, deren Inhalt ja auch nur für den ausgewiesenen Programmierer durchschaubar ist. Man gibt also einen gewissen Vertrauensvorschuss an die Linux-Community weiter...

Andererseits haben die eigenen Clients der Dienste auch unbestrittene Nachteile, was durch die …

Ein Hoch auf openSUSE!

Man muss es einfach mal lobend erwähnen:

Danke eines Blitz-und-Donner-Netzteilschadens war es vonnöten Netzteil, Prozessor und Mainboard zu ersetzen, sowie bei der Gelegenheit gleich auf eine neu Grafikkarte umzusteigen.

Neue Boards haben leider nur noch einen echten IDE-Port, der Rest ist schon SATA...
Da ich aber insgesamt drei IDE-Festplatten und einen IDE-DVD-Brenner besitze, koppelte ich die beiden anderen Festplatten mittels Adapterkarten an die SATA-Anschlüsse.

Kurzum: Es steht ein runderneuerter Rechner mit reichlich neuer Hardware vor mir, den ich nun mit den alten Festplatten durchgestartet habe... und es ging!

openSUSE fragte lapidar nach, ob man, da etwa das alte Audiomudul nicht mehr zur Verfügung stehe, dieses aus der Konfiguration entfernen solle.
Lediglich mein von Hand konfiguriertes Netzwerk musste ich natürlich dem neuen LAN-Zugang einhämmern und alles andere funktionierte sofort wie immer...

Es lebe openSUSE! *freu*

Wer also noch immer behauptet, es sei schwierig Linux auf…

Google gegen den Rest der Welt?

Wer auch immer behauptet, Googles Rückzug aus China nach Hongkong sei bloß ein schickerPR-Trick, der sollte auch folgendes Zitat aus dem Spiegel 13/2010 in seine Überlegungen einschließen:

Am selben Tag, an dem sich Google aus China zurückzog, versammelten sich Top-Manager wichtiger US-Konzerne, darunter der Autobauer Ford, der Chemiegigant DuPont und die Großbank Morgan Stanley, in der Großen Halle des Volkes in Peking. Aufgestellt wie eine Schulklasse vor ihrem Lehrer, verneigten sie sich tief, als Premier Wen Jiabao eintrat.
Zitat aus: Der Spiegel, Ausgabe 13/2010

Natürlich verfolgt Google als Unternehmen, wie eben der Zeitungsladen an der Ecke auch, das Ziel Gewinn in Form von klingender Münze zu erzielen.
Jedoch beschränkt sich das Unternehmen nicht nur, wie die kratzbuckelnden Konkurrenten in der Großen Halle des Volkes, rein kapitalistische Interessen, sondern das Unternehmen trifft auch immer wieder Entscheidungen aus Sicht des Gewissens oder auch aus eher politischem Interesse.

Go…

Linux bleibt Linux

Sicherlich ist es ja trotz allem nicht die letzte Klage, die SCO gegen irgendwen anstrengt, aber mit der Feststellung, dass ihnen Linux nicht gehört und dieses Urheberrecht in den Händen von Novell bleibt, bleibt uns allen das freie Linux sicher auch erhalten...

Wer weiß denn schon was eine Firma wie SCO mit diesen Rechten angestellt hätte?
Novell, als Firma die von Linux-Produkten lebt, hat immerhin ein Interesse dieses in der bestehenden Form auch zu erhalten... da wär ich mir woanders nicht so sicher...

Für mich als aktiven openSUSE-Nutzer jedenfalls eine Erleichterung, dass ich mir um mein Betriebssystem weiterhin keine Sorgen machen muss und das es jenseits von Microsoft und SCO auch noch Firmen gibt, die nicht ausschließlich aus reinen Geschäftsinteressen handeln...

Kontrolle ist gut!

Ja auch Fahrradfahrer müssen kontrolliert werden!

Ich als regelmässiger Radfahrer und Bei-Rot-An-Der-Ampel-Anhalter weiß, wovon ich da spreche!

In Brandenburg haben die Führerscheinbewerber ja schon offenbar Probleme die Fahrprüfung zu bestehen und in Berlin haben neben den Autofahrern auch viele Radfahrer Probleme mit den Regeln...

Rote Ampeln und wilde Fahrten über den Gehweg, die Benutzung von Radwegen in die falsche Richtung, Fahren bei Dunkelheit ohne Licht sind so die nervigsten Radfahrer-Taten.

Aber ich persönlich würde mich freuen, wenn die Handynutzung der Autofahrer auch mal wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt würde, denn so lange auch ich als regelkonformer Radler regelmässig von entweder steifnackigen oder telefonierenden Autofahren geschnitten oder meiner Vorfahrt beraubt werde und für die Autofahrer mitdenken muss, ist die Sache nicht im Gleichgewicht...

Dummheit ist vererbbar...

... zumindest unter Politkern scheint sie sich eher wie ein Virus zu verbreiten.

Nachdem durch öffentliche Proteste die deutschen Politker zur Verbesserung ihrer wöchentlichen Umfragewerte längst auf das viel bessere Modell "löschen statt sperren" umgeschwenkt sind, ist die EU-Innenkommissarin Cecilia Malmtröm momentan offenbar gerade davon befallen.

Die Idee ist seit der Proteste in Deutschland nicht besser geworden und wird auch durch die reine Wiederholung nicht wirklich besser: Solange sich keine physisch existenten Polizisten in Gang setzen und en Betreiber der Webseite festnehmen, verhindert man damit keine einzige Kindesmisshandlung!!!

Selbst der Eco-Verband bestätigt, das die meisten Löschanforderungen, auch die im Ausland, zeitnah umgesetzt werden. Also muss man die Betreiber nicht noch durch ein umgehbares Stopp-Schild darüber informieren, dass man sie entdeckt hat.

Generell ist Kindesmissbrauch nur zu verhindern, wenn man mal die Scheuklappen ablegt und nicht davon au…

Ein freies, demokratisches Land?

Mal ehrlich... wer hält die US-Amerikaner eigentlich noch für das freieste, demokratischste, fortschrittlichste Volk auf diesem Planeten?

Wer beneidet diese Leute denn noch über ihre grenzenlose Freiheit in einigen Bundesstaaten mit der Waffe durch die Straßen laufen zu dürfen und ohne Kranken- oder Arbeitslosenversicherung bei der kleinsten Verletzung schon in Armut zu versinken?

Das einzige, was in den USA frei ist, ist das Geld.
Ohne Geld wird man nicht Präsident, ohne Geld keine Gesundheit, ohne Geld keine Bildung.
Du bist so frei... du darfst alles machen, wenn du das Geld dazu hast...

Natürlich... auch ich kann ohne Geld keine Weltreise machen.
Aber ich habe immerhin die Chance dazu, weil das deutsche Gesundheitssystem immerhin dafür gesorgt hat, mich von Kindesbeinen an möglichst gesund durchs Leben zu bringen.

Eine Chance, die im angeblich tollsten Land der Welt nur Leute haben, die genug Geld aufbringen können und die die Freiheit haben um diesen Status zu bangen, wenn man mal wiede…

CO² vermeiden, nicht verbuddeln

Es gibt wirklich sinnvollere Sachen, als für teures Geld zu erkunden, wo man CO² unter die Erdkruste pumpen kann.

Es verlagert die grundsätzliche Kurzsichtigkeit der Energieindustrie ja lediglich in die nächste Generation, die von uns ja ohnehin schon genug Probleme erbt.

Auch die Ressourcen für dieses Verpressen von CO² unter die Erdoberfläche sind letztlich endlich und deren dauerhafte Folgen nicht bekannt, geschweige denn gesichert...

Das Geld ist also sicherlich beser in der Erforschung der industriellen CO²-Vermeidung investiert, als in Bohrlöcher im Erdmantel.
Und in der Aufforstung gerodeter Waldflächen, wie hier in Brandenburg symbolisch als Protest geschehen, wäre die Investition ebenfalls deutlich sinnvoller ;-)

Android auf dem Vormarsch

In den USA ist der Anteil von Android "angetriebenen" Handys um 4,3 % gestiegen, während Mircosoft-Geräte 4 % verloren haben.

Keine verwunderliche Nachricht für mich...
Closed-Source-Betriebssysteme gibt es auf dem mobilen Sektor genug, dass sich ausgerechnet Windows-Mobile dagegen durchsetzen könnte.

Warum?
Ganz klar ist der Sektor der "immer-bezahlen-Systeme" dort durch Apples-IPhone schon satt abgedeckt und jenseits der Menschen die vor allem Status-Symbole zur Aufwertung ihres mangelnden Egos benötigen, finden sich die Nutzer der "ich-bezahle-was-mir-gefällt"-Software-Fraktion auf der Android-Plattform wieder.

Und mal ehrlich:
Wenn ich tagsüber in der S-Bahn so sehe was für Menschen alles ein Apple-Produkt herumschleppen, bin ich zufrieden mit meinem Android-Geschmack nicht zur breiten Masse zu gehören... ;-)

Leute mit Langeweile...

Es kann sich mal wieder nur um Leute mit ausgeprägter Langeweile handeln, wenn man es tatsächlich diskussionswürdig findet, das ein Cafe im Prenzlauer Berg einen kinderfreien Raum anbietet.

Es wäre an derselben Stelle nicht zu einer Diskussion gekommen, wenn das Cafe erst für Menschen "ab 18" geöffnet wäre, weil man darin rauchen möchte... das wird offenbar eher toleriert, als ein völlig normales Bedürfnis, seine Tasse Kaffee und die Zeitung mal ohne Lärm und der Gefahr bekleckert zu werden zu geniessen...

Zudem... wer die Gegend kennt, weiß eben auf, das dort der Markt über die angebotenen Features entscheidet... wer es nicht mag, geht eben ein Haus weiter in eines der anderen gefühlten 2000 Cafes in der Gegend...

Cafe-Konzepte, die dort keiner nachfragt, sterben also ganz von selbst aus... was bei Politikern und Leuten die alles bemängeln müssen leider nicht der Fall ist...;-)

Ach ja... ich gehe als Vater bestimmt sehr gerne mal da einen Kaffee trinken...

Schöner Erfolg...

Es ist zwar schon ein paar Tage her, aber trotzdem freut es mich immer noch, dass die Richter in Karlsruhe die Vorratsdatenspeicherung schlicht brutal beendet haben.

Das stellt für mich eindeutig den Glauben an die europäische Form der Demokratie wieder her und zeigt deutlich das Schwinden der Vormacht der USA, die mit dem Kippen des SWIFT-Abkommens eine weiteren Teil ihrer Terror-Hysterie um die Ohren gehauen bekommen haben.

In Europa haben offenbar nur die Briten ein gesteigertes Vergnügen daran, ihr Leben in einem riesigen Big-Brother-container mit den meisten Überwachungskameras weltweit zu fristen.

Alleine das Abschalten der nun vorerst nicht mehr benötigten IT-Technik wird in Deutschland wohl einen größeren Beitrag zum Klimaschutz leisten, als ihn die arroganten Initiatoren der Terror-Hysterie, die USA, jemals leisten werden... ;-)

Während uns das Bundesverfassungsgericht nun also verdeutlicht, dass nicht jede staatlich Datensammlung automatisch legal ist, wenden sich die durch ihre…

Haus rund um die Ikea-Möbel

Ikea möchte nun auch in Deutschland sein Eigenheim "Bokluk" vermarkten, was beim deutschen Partnerunternehmen Bien-Zenker zu einem unerwarteten Nachfrage-Boom führt.

Das Haus ist nicht einmal was besonderes, aber entspricht dem KfW-70-Effizienzhaus und ist mit 180000 € inklusive Grundstück nicht teuer.

Trotz allem sollten sich aber deutsch Häuslebauer-Unternehmen mal angenehm ins Kreuz getreten fühlen, denn ich denke der Nachfrage-Boom bei Ikea hat eben nicht nur etwas damit zu tun, dass es hip wäre ein Ikea-Haus zu bewohnen...

Bei allen, was man für oder wieder Ikea behaupten kann, trifft jedoch eins insbesondere zu: alles was die machen hat einen Qualitätsstandard, der 97% alle Einkäufe dort völlig problemlos macht.

Wenn die die Quote in einer Eigenheimsiedlung auch halten, dann wäre das etwas, was ich in 20 Jahren auf dem Bau noch nie erlebt habe: Die meisten Häuslebauer würden von einer eher problemlosen Bauphase berichten!

Eines aber schaffen die sicher: Keiner wird dort von…

Schnee-Beseitigung

Die Überschrift ist ja wohl momentan das Schlagwort der Stadt und eben auch genau das, was hier nicht passiert.

Hausbesitzer verlassen sich auf Dienstleister, die sich den Schnee in riesigen Wellen gegenseitig zubürsten, die Strassen mit Tonnen von Streugut zuschütten und nur eines nicht tun: Schnee beseitigen.

Wie war das eigentlich früher?

Morgens um 6 wurde man von fröhlich mit der Schneeschaufel kratzenden und mit der Schippe schlagenden Hausmeistern geweckt, die den Schnee nicht zu unüberwindbaren Wällen aufschaufelten, sondern mit gesundem Menschverstand dort auftürmten, wo er nicht stört.
Oftmals gab es auch durch aus noch schneebedeckte Steige, die ordentlich mit Asche gestreut wurden und auf denen es sich deutlich besser läuft, als auf dem meisten, was heute als "geräumt" gilt.

Autofahrer befreiten auch schon mal ihren Parkplatz sinnvoll von Schneehindernissen, heutzutage wird mit Vollgas versucht über längst zu hoch gewordene Eiswälle zu kommen und damit auch den letzte…

Visumpflicht für Amis...

Ja genau! Das wäre zur Abwechslung mal meine Forderung an die USA... es geht nicht mehr an, dass die unkontrolliert in der Welt herumreisen, während man sich, weil sich vor allem die Amerikaner vor Bombenanschlägen fürchten, schon beim Flug im eigenen Lande zur Kontrolle quasi splitterfasernackt für die Behörden machen muss...

Fassen wir mal zusammen, was die uns alles zumuten, seit ein paar Irre mit Hilfe von Flugzeugen zwei Hochhaustürme in New York abgerissen haben, was ein paar tausend Leute umgebracht hat:
Verschärfte Kontrollen, wenn man das Flugzeug benutzt.Vorratsdatenspeicherung unserer Kommunikation im Namen der Terrorismusbekämpfung.Auch wenn Politiker das nicht gerne hören: Krieg in Afghanistan.Bundestrojaner, Internetsperren, Online-Durchsuchung.Verdachtsfreies Auto-Kennzeichen-Scanning.Was haben wir sonst in den letzten Jahren an fortschrittlichen Geschenken aus den USA erhalten?
Stotternde Jugendliche, die sich für "Gangsta" halten.Halloween.Microsoft und Intel, …

Nimm mir alles, aber nicht meine Ausreden....

Unter diesem Motto macht sich ja die Deutsche Bundesbahnund in Berlin ja noch besonders ihr Ableger S-Bahn bei seinen Kunden beliebt...

Gut und schön, die Bahn hat schlicht in die Scheiße gefasst und das Kind ist in den Brunnen gefallen: Aber warum muss man die vorhandenen Fahrgäste, die ja schlicht aus Mangel an Alternativen weiterhin mit der S-Bahn fahren, auch noch immer wieder grob belügen und für dumm verkaufen?

Die Bahn wird aus diesem Dilemma mit einem extrem beschädigten Ruf hervorgehen!

Beispiele für solche Münchhausiaden? Bitte:

Am ersten Arbeitstag des Jahres gibt es vor allem Verspätungen wegen "erhöhtem Verkehrsaufkommens"... wie überraschend, denn die Feiertage sind um und die Ferien vorbei... sind jetzt die Fahrgäste Schuld an der S-Bahn-Misere?

Heute am Morgen komme ich bei -4 Grad und leichtem Schneefall problemlos zur Arbeit... zum Feierabend bei 0 Grad und absolut keinem Niederschlag werden "wetterbedingte Zugausfälle" angekündigt... merkt ihr noch wa…