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Es werden Posts vom April, 2010 angezeigt.

re:publica 2017

re:publica 17 #LoveOutLoud

Atomkraftwerke verschrotten!

Natürlich... so einfach wie es da steht, geht das eben nicht.

Und dennoch demonstrierten so um die 150000 Menschen gegen die Pläne der schwarz-gelben Regierung die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern.

Zweifelsohne ist das auch der richtige Weg: Die Strommultis, die diese Kraftwerke betreiben, fahren damit nur Milliardengewinne ein, die sie mitnichten in umweltfreundlichere Energien oder auch nur sinkende Strompreise umwandeln würden.

Trotz dieser erzielten Gewinne würden sie weiter darauf bestehen, dass sich der Staat um die Endlagerung der ja irgendwann ausgebrannten Brennstäbe kümmert: Eine weiteres Milliardengeschenk an Milliardäre... und selbst der Zeitungshändler an der Ecke muss seinen Gewerbemüll gebührenpflichtig entsorgen.

Wäre das etwa gerecht?
Sollen wir für den Müll von anderen bezahlen?

Jeder Mieter erhebt Einspruch, wenn er auf der Betriebskostenrechnung die Mülltonne der Nachbarn findet, aber hier werden uns lebensgefährliche Brennstäbe untergejubelt, die Milliarden v…

LinuxTag 2010

Vom 09. - 12. Juni ist wieder LinuxTag unter dem Berliner Funkturm und sicher werde ich auch wieder dort vorbeisehen.

Obwohl mein Ziel ja eher nicht ein Vortrag mit Shuttleworth sein wird, sondern eher ein Besuch bei openSUSE.

Nirgendwo sonst kommt man mit den Entwicklern direkter zusammen und kann natürlich auch dort die eine oder andere Frage stellen, die einen vielleicht schon länger beschäftigt.

Welcher Vortrag diesmal was für mich sein könnte, bleibt noch herauszufinden. Das Programm steht aber schon und kann auf der Website des LinuxTages schon eingesehen werden.

Cooler Aprilscherz

"Mit einer Bestellung am ersten Tag des vierten Monats im Jahre des Herrn 2010 über diese Website, gewähren Sie uns eine nicht übertragbare Option auf Ihre unsterbliche Seele, für jetzt und immer. Wollen wir dieses Recht ausüben, erklären Sie, uns Ihre unsterbliche Seele, mit allen damit verbundenen Rechten, innerhalb von 5 (fünf) Arbeitstagen nach Eingang der schriftlichen Mitteilung von gamestation.co.uk oder einem seiner bevollmächtigten Diener zu übergeben" Quelle: Golem.de

Mit diesem Worten peppte der britische Spielehänder Gamestation am 1. April seine AGBs auf, die ja von den meisten, mich eingeschlossen, ignoriert werden.

Nur 12 % der Kunden fiel dieser Passus überhaupt auf und sie nahmen eine später im Text einegarbeitete Option in Anspruch, diesen Deal rückgängig zu machen. Sie bekamen dafür einen Einkaufsgutschein.

Jetzt löste der Onlinehändler mit einer Mailing-Aktion den Scherz auf und gab die "Seelenbesitzrechte" wieder zurück.

Vielleicht sollte man also…

Milchmädchendiskussion...

Das das Löschen von illegalen Angeboten im Internet auf Zuruf bei den Providern möglicherweise rechtliche Folgen haben könnte, darüber sorgt man sich in einem Telepolis-Artikel.

Grundsätzlich geht es dabei ganz sicherlich um Rechtsfragen, die man sich auch stellen muss, wenn man eine allgemeingültige Rechtslage für das Vorgehen "Löschen statt Sperren" definieren will.

Allerdings denke ich, dass das auch zum Teil nur eine Milchmädchendiskussion ist, denn die Handhabe, Seiten zu sperren und /oder zu löschen findet sich zumeist schon in den AGBs der Provider, die Inhalte mit sexuellem oder pornographischen Inhalt von vornherein als fristlosen Kündigungsgrund definieren.

Somit ist es dann ohnehin am Betreiber einer Webseite zu beweisen, dass es sich nicht um Angebote dieser Qualität handelt.

Da aber die Inhalte eines Internetangebots nach einem Hinweis, von wo auch immer, ja hinsichtlich der Richtigkeit der Behauptung geprüft werden müssen, ist es eher die Frage ob sich der Mitarbei…

Praxis Online?

Heute findet bei der Gematik eine Sitzung zum Thema elektronische Gesundheitskarte statt, auf dem über die weitere Ausgestaltung des Projektes beraten werden soll.

Gesundheitsminister Rösler fordert vehement, dass die Praxis online sein muss damit diese Verbindung zur Echtzeit-Prüfung der jeweiligen Daten der Karte genutzt werden kann, ohne dass dabei die Kassen, die ja diese Anfrage verifizieren müssen, weiteren Datenzugriff auf Patientendaten erhalten.

Angesichts der Tatsache, dass noch immer Ärzte ihre Abrechnung durchaus manuell, also in Form von echten, papierenen Scheinen machen und vielerorts noch Disketten genutzt werden, klingt das wie der "große Sprung" ins nächste Jahrtausend...

Doch immerhin weist es auch in die richtige Richtung, denn eine schnelle, effiziente Datenverifizierung vermeidet hier womöglich Fehler, die durch den ganzen Behandlungsprozess hindurch Kosten verursachen könnten.

Doch sollte auch die Gesundheitskarte aufpassen, sich nicht zum Datenkraken zu…

Aufenthaltsort sinnentleerter Nachrichten

Das Nachschlagewerk über die deutschen Bundestagsabgeordneten will nun auch zukünftig die Daten ihrer sozialen Netzwerke veröffentlichen, über die diese erreichbar sind.

Immerhin bekommen wir "Normalbürger" so Hinweise über den Aufenthaltsort sinnleerer Nachrichten in Netzwerken wie Twitter, Facebook und Co., die wir dann gezielt vermeiden können...

Ohnehin sind den Abgeordneten ja die Netzwerke "Bundestag" (Diäten-, Renten- und Spesenkostencommunity) und "Fraktion" (Quelle der vermuteten Wichtigkeit) am wichtigsten, denn sie vertreten ja schon lange nur noch die Meinungen der aktuellen Umfragen und nicht die der Wähler ihres eigenen Wahlkreises.

Da bekommt ohnehin der Begriff Volks(ver)treter eine neue Bedeutung...

Solange es keine Typen vom Schlage eines Herbert Wehner oder Franz Josef Strauss mehr gibt, reicht es auch z.B. eine aktuelle Forsa-Umfrage zu lesen, um zu wissen, was wir in den Web2.0-Accounts unserer angeblichen Vertreter lesen werden...

Pac-Man wird 30

Es gibt etwas, was uns ältere Computerspezialisten, Programmierer und IT-Fachkräfte ein bißchen überlegen macht über unsere jungen Kollegen:
Spiele wie Pac-Man sind es, deren Grundidee so einfach wie fesselnd ist, dass ihre Spielfaszination auch heute noch anhält!

Es ist einer der wenigen Siege, den die ältere Generation über die Jugend feiert, von denen jedem die Namen Pac-Man, Pong, Donkey Kong, Space Invaders und Co. geläufig sind, während die "Blockbuster" der letzjährigen Spieleindustrie kaum noch einer beim Namen kennt.

Um das Gehirn zu unterhalten ist eben nicht notwendigerweise ein grafischer Overkill mitdetailgetreu und physikalisch korrekt durch die Gegend spritzenden Blutstropfen sein, sondern eher eine fesselnde Spielidee.

Keiner hat damit die heutige Spieleindustrie mehr überrascht als Nintendo mit der Wii, aufder nun ja sogar unser alter Donkey-Kong-Prinzessinen-Retter Mario mit mächtigem Erfolg und nach Ausflügen in die 3D-Welt als wieder erflachtes 2D-Spiel Erfol…

WePad statt iPad

Immerhin: Wer hätte eigentlich gedacht, dass ein möglicher Mitbewerber um den Markt der Tablet-PCs ausgerechnet in einer Berliner Firma das Licht der Welt erblicken würde?

Video: WePad - Vorstellung in Berlin (1:42)

Natürlich stehen wieder alle Apple- und Windows-Lobbyisten bereit, um dem Gerät von vornherein den Garaus zu machen. Doch wie immer sind es natürlich jene, die weder das eine noch das andere Gerät in der Hand hatten/haben und so schwerlich beurteilen können, was beide Geräte leisten.

Schon beim iPhone hat sich ja gezeigt, das Apple schon mal mit altbackener Technik und arm an Features auf den Markt schwemmt und den "Dicke-Hose-Effekt" des Markennamens nutzt um sich massenhaft zu verbreiten.

Schon alleine wenn ich morgens in der Berliner S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit sehe, wer alles ein iPhone aus der Tasche zieht, dürfte dieser Effekt recht bald kaum noch Wirkung zeigen...

Ich freue mich zwar durchaus über die Innovationsrichtung der Apple-Produkte, bevorzuge aber mei…

Twitter macht eigenen Client

Es ist ja immer so eine Sache mit den Clients von Internetdiensten:

Einerseits ist ein eigener Client unbedingt der Sicherheit des Dienstes förderlich, da er die Einhaltung der eigenen API- und Sicherheitsstandards garantiert, sofern diese in irgendeinem Maße überhaupt vorhanden sind.
Zudem erhält der Nutzer so die größtmögliche Sicherheit, dass seine Daten auch dem Dienst zugeleitet werden und nicht noch an drei anderen Stellen gespeichert werden. Immer natürlich vorausgesetzt, dass es sich auch überhaupt um einen vertrauenswürdigen Dienst handelt!

Als Linux-User muss man sich dieser Problematik ja besonders bewusst sein, schließlich gibt es hier für die meisten Dienste eh keine offiziellen Clients, sondern nur Open-Source-Nachbauten, deren Inhalt ja auch nur für den ausgewiesenen Programmierer durchschaubar ist. Man gibt also einen gewissen Vertrauensvorschuss an die Linux-Community weiter...

Andererseits haben die eigenen Clients der Dienste auch unbestrittene Nachteile, was durch die …

Ein Hoch auf openSUSE!

Man muss es einfach mal lobend erwähnen:

Danke eines Blitz-und-Donner-Netzteilschadens war es vonnöten Netzteil, Prozessor und Mainboard zu ersetzen, sowie bei der Gelegenheit gleich auf eine neu Grafikkarte umzusteigen.

Neue Boards haben leider nur noch einen echten IDE-Port, der Rest ist schon SATA...
Da ich aber insgesamt drei IDE-Festplatten und einen IDE-DVD-Brenner besitze, koppelte ich die beiden anderen Festplatten mittels Adapterkarten an die SATA-Anschlüsse.

Kurzum: Es steht ein runderneuerter Rechner mit reichlich neuer Hardware vor mir, den ich nun mit den alten Festplatten durchgestartet habe... und es ging!

openSUSE fragte lapidar nach, ob man, da etwa das alte Audiomudul nicht mehr zur Verfügung stehe, dieses aus der Konfiguration entfernen solle.
Lediglich mein von Hand konfiguriertes Netzwerk musste ich natürlich dem neuen LAN-Zugang einhämmern und alles andere funktionierte sofort wie immer...

Es lebe openSUSE! *freu*

Wer also noch immer behauptet, es sei schwierig Linux auf…

Google gegen den Rest der Welt?

Wer auch immer behauptet, Googles Rückzug aus China nach Hongkong sei bloß ein schickerPR-Trick, der sollte auch folgendes Zitat aus dem Spiegel 13/2010 in seine Überlegungen einschließen:

Am selben Tag, an dem sich Google aus China zurückzog, versammelten sich Top-Manager wichtiger US-Konzerne, darunter der Autobauer Ford, der Chemiegigant DuPont und die Großbank Morgan Stanley, in der Großen Halle des Volkes in Peking. Aufgestellt wie eine Schulklasse vor ihrem Lehrer, verneigten sie sich tief, als Premier Wen Jiabao eintrat.
Zitat aus: Der Spiegel, Ausgabe 13/2010

Natürlich verfolgt Google als Unternehmen, wie eben der Zeitungsladen an der Ecke auch, das Ziel Gewinn in Form von klingender Münze zu erzielen.
Jedoch beschränkt sich das Unternehmen nicht nur, wie die kratzbuckelnden Konkurrenten in der Großen Halle des Volkes, rein kapitalistische Interessen, sondern das Unternehmen trifft auch immer wieder Entscheidungen aus Sicht des Gewissens oder auch aus eher politischem Interesse.

Go…