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re:publica 2017

re:publica 17 #LoveOutLoud

Technik: Lenovo Yoga-Pad

Jaja. Ich höre es bis hierher...
"Der fand Tablets doch immer doof..."

Ja, fand ich auch.

Aber letztlich war es ein immer schlechter funktionierender OYO-Reader, der mich über künftige Alternativen nachdenken ließ.

Dabei habe ich aber vor allem immer eigentlich an einen neuen Ebook-Reader gedacht, bis mir dieses Tablet einmal live begegnete.

Ebook-Reader sind im Prinzip für das , was sie bieten zu teuer  oder aber, wenn es sich z.B. um den Kindle handelt, echt toll, teuer und auf einen Anbieter beschränkt.
Gerade letzteres ist für mich ein klares "NoGo"-Argument, obwohl die Kindles tolle Geräte sind.

Den letzten Hieb gab dann aber ein Sonderangebot des Händlers meines geringsten Misstrauens, der den 10"-Yoga eine Woche für nur 199€ angeboten hat.


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Damit war der Preis klein genug um auch mich sagen zu lassen "dann lesen wir eben auf einem Tablet!".

Was treibt mich aber zu einem, in euren Augen, uralten Gerät mit einer antiquierten Android 4.2.2-Umgebung (für die meisten von euch ja ein "NoGo"... )?

Es ist vor allem die besondere Form des Yoga.
Der runde Akku bietet eine Grifffläche, die einer umgeschlagenen Zeitschrift ähnelt und sehr gut in der Hand liegt.

Ich persönlich bekomme schon durch längeres Halten meines Handys manchmal Schmerzen und auch beim OYO tat mir oft die Hand weh, die ihn hielt.
Das ist weniger eine Folge des Gewichtes, sondern der flachen Form der Geräte geschuldet, die meiner, aus früherer Bautätigkeit vermutlich beschädigten Hand, Schwierigkeiten bereitet.

Zudem benötigt das Yoga-Pad keinen "externen" Standfuß, sondern bringt ihn gleich mit.

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Zusammen mit der Bluetooth-Tastatur, die man extra erwerben kann, welche gleichzeitig als Deckel und Displayschutz verwendet wird, ergab sich für mich schlicht das Bild eines durchdachten Gerätes, mit dem ich nun auch hier sitze und diesen Artikel schreibe.

Nein, technische Daten braucht ihr von mir an dieser Stelle nicht erwarten, die sind für mich nicht weiter relevant, soweit die Funktion stimmt und können jederzeit unter den Produktlinks unten in Erfahrung gebracht werden.

Klar, natürlich bin ich noch kein Spezialexperte im Umgang mit diesem Gerät, weshalb auch dieser Artikel schlicht am großen PC nachbearbeitet, mit Bildern und Links ausgeschmückt wurde.

Android ist für mich noch immer bestenfalls eine Notlösung zum produktiven Arbeiten, Bloggen etc.
Der Blogger-App fehlen dazu viele Funktionen, die es in der Online-Version gibt und selbst die Textformatierung funktioniert in ihr anders als in der Browseranwendung.

In meine Texten binde ich z.B die Bilder gerne (weil ich's ja nun mal kann..) selbst per HTML aus Flikr direkt ein, eine Möglichkeit, die der Mobilapp völlig abgeht.

Selbst im Browser unter Android ist kopieren/einfügen ein mehr oder minder großes Kunststück, weshalb das dann selbst am Laptop einfach mal schneller...

Die Möglichkeit mehrere Anwendungen gleichzeitig auf einem oder mehreren Bildschirmen gleichzeitig zu visualisieren macht die Arbeit am Laptop oder PC für mich noch immer unverzichtbar einfach gegenüber dem ständigen Anwendungswechsel auf einem Tablet.

Doch das Yoga-Tab kommt einer möglichen Arbeitsumgebung schon sehr nahe.

Ohne echte Mehrbenutzerfähigkeiten und weiteren PC-Features wird uns Android jedenfalls ansonsten bald langweilig werden, weil es eben doch nur ein eingeschränktes Arbeiten ermöglicht.

Das mir vorliegende Tablet schafft mit seiner technischen Ausrüstung jedenfalls seine Aufgaben locker und flüssig und wird ab Montag den hauptsächlichen Einsatz als Reader für Ebooks und dem neuen Google-Kiosk finden, während es mir dazu Musik vordudelt.

Das führt im Alltagsleben bei mir dann zu noch mehr Phasen außerhalb des mobilen Netzes, denn dass hier keine SIM-Karte reinpasst, gefällt mir auch ganz  gut.
Es reicht, wenn das Ding sich zu Hause einnetzt, schließlich ist das Smartphone ja trotzdem mit auf Reisen um mobile Netznotfälle zu lösen.

Fazit nach nun 3 Tagen Nutzung:
Cooles Gerät, es macht, was es soll und das echt flott mit langer Akkulaufzeit. 
Mit Tastaturdeckel mutiert es zu einem mobilen Minilaptop für den kleineren mobilen Einsatzfall.
Ich lese endlich wieder und ich würde es auch wieder kaufen.

Programmieraufgaben und lange Texte entstehen bei mir aber wohl weiter an den "Großrechnern".

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