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re:publica 2017

re:publica 17 #LoveOutLoud

Android: Drucken mit HP

Das Android noch immer kein vollwertiges Betriebssystem ist, haben ja inzwischen sicher schon alle bemerkt.

Daher sind auf mobilen Geräten dann auch selbst so simple Dinge wie das Drucken gelegentlich eher schwierig zu bewerkstelligen oder man landet bei Apps, die gleich nach dem ersten Druck kostenpflichtig werden.

Zumindest bei HP-Druckern ist das aber völlig unnötig, denn HP stellt eine ganze Bandbreite an Apps für die verschiedenen Druckerfunktionalitäten zur Verfügung.

Sofern es sich, wie z.B. bei mir, um ein etwas betagteres Wlan-Modell handelt, benötigt man das HP Druckdienst Plug-In aus Play um eine Verbindung mit dem Gerät herstellen zu können.
Im Grunde reicht das auch, aber für etwas mehr Komfort im Umgang mit dem Gerät habe ich noch zusätzlich die App HP AllInOne Printer installiert, die den Zugriff auf weitere Funktionen  ermöglicht.

Drucken geht nun einwandfrei vom mobilen Gerät und es hat keinen Cent für eine unnütze App gekostet, um eine Funktionalität herzustellen, di…

ZendFramework 2: Wo geht's in den View? 004

In der letzten Folge hatten wir uns ja mit der Layout-Datei befasst und am welchem Punkt der eigentliche View dann eingebunden wird.

An diesem Punkt kommen auch dann die Controller endlich ins Spiel, die dem ganzen als Manager des Systems Leben einflößen und doch oft merkwürdig leer und simpel wirken.

Das kann einem als Anfänger manchmal ganz schon verwirren oder man genießt einfach dei Magie des Frameworks ;)

Um einem die Arbeit zu erleichtern, hat das ZF2 für uns beim Erreichen des Controllers schon ein View-Objekt erstellt, welches wir aus unseren Methoden im Controller heraus mit Inhalt beleben können.
Dazu übergibt man letztlich die ermittelten Daten der gewünschten Anfrage an den View, was schlicht die Rückgabe eines Arrays erfordert.

Hier als Beispiel der Controller meiner Webseite skriptbu.de, der tatsächlich alles enthält, was zur Anzeige der Titelseite benötigt wird:
Es gibt bei mir häufig einen Unterschied zum Standard-Controller im ZF2, der sich aber in meiner sehr datenb…

openSUSE Leap 42.1:Der schwere Weg nach Leap

In meiner Tumbleweed-Installation lief so vieles nicht mehr rund, dass ich dieses lustige Spielzeug wieder verlassen wollte, um zu einer "echten" Version zu wechseln.

Schließlich war es ja auch kurz vor der Veröffentlichung von Leap42.1...



Aber einfach ist ja bei meinem Rechner für openSUSE offenbar nichts mehr, denn schon die Version 13.2 konnte ich ja nur noch ausschließlich über den Weg von "zypper dup" erreichen, weil die Verwendung der normalen Installationsmedien schon scheitert, bevor der Installer überhaupt mit der Arbeit beginnt.

Aber der Reihe nach:
Der Versuch zu einer normalen Distri zurückzukehren scheiterte recht episch.
Mit einer lustigen Fehlermeldung über das Löschen des Moduls "zypper" stand ich nun aller Mittel beraubt mitten auf der Kommandozeile mit einem inkonsistenten System.

"Nun gut", seufzte ich, denn ich hatte diese Option schon geistig erwartet.
Mit wirklich wenig Hoffnung lud ich die Installation für Leap herunter un…

openSUSE Tumbleweed: Erste Risse im Ansehen

Das geht echt daneben, dass darf einer Distribution im RollingRelease nicht passieren, dass sämtliche YaST-Module nicht mehr aufrufbar sind, bloß weil man ein Update eingespielt hat!

Ich habe seit dem Update jetzt derzeit keine Möglichkeit mehr irgendwas via Systemverwaltungsmodul einzustellen oder zu konfigurieren.

Gut, das bringt mich als "erfahrenen Linux-User"  nicht um, kann man ja alles auch auf der Konsole erledigen, aber die die Distributoren von Tumbleweed sollten sichtlich weniger Konsolen benutzen und die Software auch einmal testen, bevor sie als Update rausgeht.

Es handelt sich hier nämlich nicht einmal um einen speziellen Fehler, sondern offenbar um einen wieder aufgetauchten Bug, der sich zu 100% reproduzieren lässt, in dem man versucht ein Modul von YaST irgendwo aufzurufrn.

Das geht nämlich gar nicht.

Es handelt sich ja nur eine openSUSE-Kernfunktion, kann man also sicherlich mal ignorieren...

So wird man den RollingRelease jedenfalls nicht wirklich ernst ne…

Meinung: Da bleibt einem die Feier im Halse stecken..

Gut.

Morgen feiern wir also den guten Ausgang des letzten großen deutschen Flüchtlingsdramas, bei dem lauter junge Menschen ihr ganzes Besitztum hinter sich ließen und über Botschaftszäune kletterten um  in die Bunderepublik zu kommen und dort 100 DM und ein besseres Leben zu bekommen....

Wir richteten Containerdörfer ein und Turnhallen dienten auch schon mal als Notunterkünfte... und wir schwenkten bunte Fähnchen

Gleichzeitig überlegen wir morgen beim Feiern, wie wir die jungen Leute, die ihr ganzes Besitztum hinter sich gelassen haben und über Grenzzäune klettern um in die Bundesrepublik zu kommen weil sie wissen, dass ihnen hier geholfen wird und sie nicht auf offener Straße von fantischen Kämpfern erschossen werden, wieder zurück ins Mittelmeer kippen können... und wir schießen Löcher in die Boote, damit sie auch ganz sicher da bleiben und die Schlepper noch mehr Geld machen.

Wir bauen Containerdörfer und nutzen Turnhallen als Notunterkünfte, die einige versuchen in Brand zu setze…

RaspberryPi: openSUSE 13.2 auf dem kleinen Riesen

Den kleinen RaspberryPi habe ich ja lange Zeit in seiner Funktion als Datenbankentwicklungsserver  und Miniwebserver für das Heimnetz auf der Basis von pidora betrieben.

Doch die Distribution endete, bevor man richtig Spaß an ihr entwickeln konnte und auch im langfristigen Beieb tauchten immer wieder Probleme auf.

So wurde der Server regelmäßig total lahm und es war selbst via ssh kein vernünftiges Arbeiten mit dem Gerät möglich, außer man startete ihn neu.

Im Grunde habe ich also pidora auch ohne weitere Updates nur behalten, weil ich keine wirkliche Alternative fand, die aus meiner Ecke der Linux-Welt kam, denn ich mag eben Sachen, die nicht auf Debian basieren und bloß glänzende Ubuntus sind.

Nun habe ich aber doch eine entdeckt  und das bedeutete das Ende von pidora und den Start von openSUSE 13.2 ARM, welches mir nun die homogene Benutzung von openSUSE auch auf dem HomeServer ermöglicht.

Zu finden ist alles notwendige auf der Seite
https://en.opensuse.org/HCL:Raspberry_Pi#Installi…

openSUSE Tumbleweed: Und ewig grüßt der Nvidia-Treiber

Der Wechsel von openSUSE 13.2 zu Tumbleweed ist im allgemeinen einfach und wirklich unkompliziert, wie ich es im letzten Artikel auch schon beschrieben habe.

Nutzer von proprietären Grafiktreibern haben zumindest eine Hürde mehr, als jene Menschen, die darauf gerne verzichten, denn sie müssen für ihre Treiber doch selbst Pflegeaufwand betreiben.

Da ich den Desktop-Rechner als erstes von der Sklaverei der Betriebssystem-Version befreit habe, kommt zuerst auch die Auflösung für die Nutzer von Nvidia-Grafikkarten, während die Menschen mit AMD-Lösungen noch ein bisschen warten müssen, denn der Laptop kommt erst später dran.

Der Wechsel zu Tumbleweed hat seinen Preis, der sich jedoch an anderer Stelle als gewohnt zeigt:
Da die Logik der Software-Updates hier nicht mehr den "Major-Releases" der Maintainer folgt, sondern der Weiterentwicklung der einzelnen Komponenten an sich, führt ein Kernel-Update jetzt eben nicht mehr zu einer automatischen Neueinbindung der Kernel-Module.

Hier…

openSUSE: Purzelgras... Wechsel zum RollingRelease

Die Softwarewelt von heute ist ja nicht mehr wirklich getrieben von technischen notwendigen Installationen, die ein komplett neues Betreibssystem erforderlich machen würden.

Das was technisch und aus Sicherheitsgründen notwendig ist, erhält man im Regelfall durch Patches und Updates, der Rest ist dumpfes Marketing.

Das andauernde Gehopse von einer Betriebssystemversion zur nächsten ist dabei nicht immer nur von Vorteil, sondern oft macht es die Geräte langsam, unbenutzbar oder gar unbrauchbar.

Natürlich bin ich als Programmierer auch ein Technikfreak und freue mich über neue Sachen.
Allerdings bin ich auch eher für Nachhaltigkeit in der Software-Strategie, denn man könnte ja mal einfach erstmal eine Sache richtig machen, bevor man die nächste anfängt.

Davon bleibt auch meine Stammdistribution openSUSE nicht verschont, bei der man nun auch halbjährliche Versionen heraushaut, weil es Ubuntu und Co ja auch so machen.

"Aber es gibt doch LTS-Varianten..", höre ich schon einige ru…

ZendFramework2: Templates sind cool... 003

Ein zentraler Ansatz des ZendFrameworks ist ja die Trennung der verschiedenen Anwendungsteile in die berühmten Model-View-Controller-Komponenten um die Anwendung leichter wartbar zu machen.

Nicht immer ist dieser Weg auch konsequent gangbar, was zumeist die View-Komponente betrifft, die ja nicht nur die Präsentation aller Daten sondern auch die Darstellung aller Dateneingabe- und Administrationsfunktionen übernehmen muss.

Damit da alles an der richtigen Stelle landet, braucht es manchmal doch mehr als nur eine foreach-Iteration im View.

Grundsätzlich sollten jedoch die Daten im Controller oder gar schon im Model aufbereitet werden, so dass bloß noch die Ausgabe der Daten/Objekte im View notwendig ist.

Der Ordner view ist ein Standardordner im Ordner eures aktuellen Projekt-Moduls, also in der SkeletonApplication z.B. der Ordner /module/Application.

In diesem Ordner entsteht für jedes Modul ein neuer gleichnamiger Ordner ensteht, der hier allerdings kleingeschrieben wird.

Im Ordner ein…

Windows10: Ihr wollt mich auf die Schippe nehmen, oder?

Windows10 kommt kostenlos auf den Rechner, dass entspricht sogar der Wahrheit. Ich denke aber auch auf Grund der Tatsache, dass die Installation so pannen- und schmerzfrei über die Bühne ging, sich gar nicht so viel geändert hat: Ich habe das Gefühl, als hätte ich nichts weiter spektakuläres getan, als bei Linux von Gnome auf KDE zu wechseln, wovon das unterliegende Betriebssystem auch nur rein optisch betroffen ist. Noch zu keinem anderen Betriebssystemwechsel aus dem Hause Microsoft war es möglich den alten Grafiktreiber quasi 1:1 weiterzuverwenden, was auch hier eben meines Erachtens nicht an einer gelungenen "Rückwärtskompatibilität" liegt, sondern eher daran, dass wir nur eine neue Oberfläche spendiert bekommen haben, die ein paar Linux/Android-Features integriert und so die Gesamtfunktionalität insgesamt erweitert. Ansonsten verdient das neue/alte Windows7 mit dem Oberflächenupdate Windows10 das Prädikat benutzbar, auch wenn einige Funktionen wieder wenig durchdacht…

Twitterperlen: Nachdenklich...

Krass. Statt Geld für die Rettung gibt #EU das Zehnfache für Abschottung gegen #Flüchtlinge aus: http://t.co/PQibrekGIt via @tagesspiegel— Matthias Meisner (@MatthiasMeisner) August 16, 2015
How to explain in one gif, why the loans never helped the Greek people pic.twitter.com/IxBs0nHTM8 — αλεπούδα (@alepouda) June 26, 2015 Das von uns Deutschen kritisierte Griechenland kann so nah sein: BER-Manager unter Korruptionsverdacht http://t.co/gX6FKO8mHJ — S-Bahn Berlin (@s_bahn_berlin) August 16, 2015 Heutige Kinder haben alle Allergien, in ein paar Jahren ist es möglich eine Bank mit einer Erdnuss und einem Glas Milch zu überfallen. — Hanswurst (@Flohzuechter) August 16, 2015 If the Titanic had sunk today instead of 1912... pic.twitter.com/JB6nUjuVyO — Swedish Canary (@SwedishCanary) August 10, 2015 Journalisten als Landesverräter: Es läuft etwas grundfalsch in der Demokratie. http://t.co/jYwwPKAA6D#Landesverrat — netzpolitik (@netzpolitik) July 30, 2015 Berliner Sommer-Haiku #dasbißchenl…

Windows 7: Deaktivierte Aufgabenplanung wieder aktivieren

Es gibt Dienste und Programme unter Windows, die einem eine zeitliche Terminplanung ermöglichen.

Diese greifen auf die "Aufgabenplanung", einen Dienst des Betriebssystems zurück und manche Programme, wie etwa jenes für das defragmentieren der Festplatte, funktionieren schlicht nicht, wenn der Dienst deaktiviert wurde.

 Diese Änderung ist definitiv immer ein Eingriff ins Betriebssystem durch ein anderes Programm/Tool oder wurde manuell erzeugt, denn die Default-Einstellung ist "aktiviert".

Verursacht wird die Deaktivierung offenbar erwiesenermaßen durch XP-Antispy aber vermutlich auch durch andere Tuning-Tools/"Optimierer" oder schlechte Virenscanner.

Der Dienst lässt sich dann allerdings nicht mehr manuell in der Windows-Diensteverwaltung starten, sondern der korrespondierender Eintrag in der Registry muss manuell geändert werden. 

Der erfahrene Windows-User öffnet also regedit und navigiert im Verzeichnisbaum zu HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet001\S…

ZendFramework2: Kleinigkeiten mit großen Effekten 002

Ihr habt euch also entschieden, der alten Zicke ZendFramework zu folgen und habt ein Framework installiert.

Im Idealfall seht ihr also nun die Startseite der ZF2SkeletonApplication vor euch:



Wenn das nicht so ganz der Fall ist, kann das durchaus auch an einer Kleinigkeit liegen, die aber leider große Effekte verusachen kann...

Grundsätzlich empfiehlt es sich mit einer Entwicklungsumgebung zu arbeiten, die nicht der produktive Server ist, also etwa ein lokaler Webserver auf eurem Rechner oder auf einem Netzwerkgerät, welches ihr vollständig kontrollieren könnt.

Die Arbeit mit dem Composer, wie in der Installationsanleitung der SkeletonApplication beschrieben, funktioniert unter Umständen nicht, wenn ihr der Webspace z.B. keinen root-Zugang bietet oder der produktive Server hinter einem Dutzend Proxy-Servern versteckt ist.

Letzteres ist z.B. in meinem Firmen-Projekt ein Hindernis, welches sich nur durch aktive Handarbeit am Framework umschiffen lässt.

Zumindest in einem Punkt müsst ihr …

ZendFramework2: Alte Frameworkliebe rostet nicht... 001

Nun ist es wirklich soweit... der Einsatz des ZendFramework im Umfeld meines Arbeitsplatzes.

Dazu ist das Ganze dann auch noch buchstäblich auf meinem Mist gewachsen und nach den vielen Problemen, die mein eigener Wiedereinstieg ins Zend-Umfeld hatte, dann doch auch erstaunlich.
Aber was man einmal gelernt hat, will man auch nutzen :)

Kurzum: Das ZendFramework ist nichts für Anfänger im Bereich PHP.
Dazu ist es zu komplex.

Dem Freund des MVC-Paradigmas bringt  die strikte Objetorientierung des Frameworks am Ende doch den Spaß, den er sucht:
Hat man sich einen funktionierenden Grundstock erarbeitet, nimmt einem das Framework viele Routineaufgaben ab und gestaltet dadurch die Umsetzung eiune Businesslogik in den Controllern lesbar und nach eigenem Gusto übersichtlich.

Die Aufteilung in große Konfigurationsteile bei kompletter Objektorientierung und dem strikten MVC-Aufbau stellt letztlich auch den erfahrenen Programmierer zunächst vor eine hohe Lernhürde, die dann aber durch ein entschl…

rp15: Abbau...

Abbau, die Frühschicht: Gewissermaßen der Anfang vom Ende der re:publica15.


Aber wie immer ist es kein trauriger Abschied, sondern eher eine fröhliche Runde... also für die meisten jedenfalls.
Die Menschen von der Organisation sind zumeist eher müde und froh, wenn es vorbei ist.

Von den anwesenden Helfern sind viele, wie ich selbst auch, nicht das erste Mal dabei, was sicherlich für die Organisatoren selbst auch ein Vorteil ist, denn viele Dinge, wie etwa, dass die Monoblox nach Farbe sortiert werden müssen, sind bekannt.

Ein Helfer muss beim Abbau vor allem gut zu Fuß sein, denn am Ende der achtstündigen Schicht hat man so einige Kilometer zurückgelegt, die einem auch in den Beinen stecken.


Ich selbst gehöre ja meist zu den eher älteren Helfern und bemerke die zurückgelegten Kilometer immer ganz besonders nach der U-Bahn-Fahrt, wenn ich in Pankow wieder versuche aus dem Sitz hochzukommen.
Auch ein alter Handwerker kommt eben schnell aus der Übung, wenn er das nicht mehr täglich macht…

rp15: Von der Netzwerk- zur Plattformgesellschaft

Grundsätzlich gesagt, die heute vielleicht schwierigste Session des Tages, denn obwohl es um ein Phänomen geht, dass wir alle auch aus anderen Welten kennen, ist die Theorie davon,mit der Michael Seemann und Sebastian Gießmann ihren Lebensunterhalt verdienen, durchaus anspruchsvoll.



Die Darstellung des ganzen Komplexes ist den beiden aber durchaus gelungen.
Netzwerke sind zunächst etwas, das jeder kennt und auf dem unsere gesamt Kultur basiert:
So war das römische Weltreich ohne das Netzwerk von Straßen nicht denkbar, das alte Festnetztelefon war dagegen ein wichtiges Netzwerk des letzten Jahrhunderts.
Plattformen sind dann jene Unternehmensformen, die auf der Grundlage von Netzwerken entstehen.
Buchstäblich war tatsächlich auch die Technologie des Telefons am Anfang frei, es konnte sich jeder gerne seine eigene Leitung ziehen.
Das geschah in den USA anfangs tatsächlich und erst die spätere Vernetzung dieser kleinen Netze , von AT&T initiiert, führte zu flächendeckenden Netzen.
L…

rp15: Die Aufmacher ­– eine Revue zu den Absurditäten von technischem Fortschritt und Wachstum

Schon während die Moderatorin ihre Einführung gibt, verlassen vorwiegend Schlipse und hippe Modegänger flott wieder den Saal:
Denn nur ungern lassen sie sich sagen, dass wir von einer bedürfnisorientierten Wirtschaft längst zur produktionsorientierten Gesellschaft gewechselt haben.
Worin da genau der Unterschied liegt?
Kapitalismus soll ja eigentlich so funktionieren, dass jemand die Bedürfnisse der Menschen aufgreift und ihnen dafür das entsprechende Produkt zur Verfügung stellt, um es zu befriedigen. Und dann daran Geld verdient.
Wie es mittlerweile wirklich läuft ist, dass die Industrie behauptet, es gäbe ein Bedürfnis und der Menschheit nun tunlichst einredet, wir wollten das. Und wir Dummbratzen kaufen das alles auch noch... ;)
Das grüne Wählscheibentelefon im Flur meiner Eltern stand dort während meiner gesamten Kindheit und noch danach. Doch heute denken wir spätestens alle zwei Jahre nach, funktionierende Geräte mutwillig gegen neuere Geräte auszutauschen, weil die hübscher, …

rp15: Dokumentenechtes Papier ist alle...

Wie sähe Europa aus, wenn die französische Revolution nie stattgefunden hätte?


Ein durchaus erstaunliches Szenario entrollen die drei Macher des Vortrags "Mein Lehnsherr liest meine Emails" hier, um uns vor Augen zu führen, welche Freiheiten wir heute eigentlich genießen und wie es aussähe, wenn sie fehlten.

Klar, viele Leute kennen gar keine wirklichen Grenzen mehr in ihrer Lebenserfahrung, sie sind schlicht zu jung.


Ich als eingeborener Westberliner bin ja noch zwischen Grenzen groß geworden und kenne sogar noch Wechselkurse und war schon einmal Lira-Millionär, was ja nicht wirklich schwer war, wie mir die älteren unter euch bestätigen werden.

Anhand dieses Szenarios zeigen sie uns aber, wie eine totale Überwachung vielleicht aussähe... und am Ende, da die Lehnsherren alles auf Papier speichern, zum Mangel an dokumentenechtem Papier führt. Einen E-Brief soll man daher jetzt auch mündlich beantragen dürfen...

Auch dauern Reisen wegen der benötigten Pässe ewig, oder sind gar…

Meinung: Zivilisatorische Mängel

Es ist ja nicht neu, dass wir uns in einer Welt befinden, in der sich immer mehr Leute nur noch für sich selbst und ihre Art zu Leben interessieren, während ihnen der Rest der Welt schlicht am Arsch vorbei geht.


Job, SUV, Haus und dauernd in den Urlaub jetten - alles zum geringstmöglichen Preis - ist den meisten der wichtigste Lebensinhalt, denn wie sieht man denn sonst vor den Nachbarn/Kollegen aus?

"Ich habe das Geld und deshalb mache ich das auch..." ist da so eine häufige Begründung, die auch gleich zeigt, dass all jene, die nicht so ein Glück im Leben hatten, es eben auch nicht verdient haben.

Geburt und Vorteil beim Start ins Leben sind heute für viele die Auslesemerkmale für "gutes Leben, beschissenes Leben".

Was hat das nun mit Zivilisation zu tun?
Nun im Grunde ist es der Rückfall in eine neue Form des Biedermeier, den vor allem die hippsten unter uns sich nicht eingestehen wollen.
Es würde ja bedeuten, dass sie sich als durchaus arrogante Egoisten outen m…

Twitterperlen: Politisch...

Wenn der westliche Lebensstil ohne Afrika und Asien nicht möglich ist, muss der Westen damit Leben und die Anderen deswegen sterben? — Springinsfeld (@springfeld) April 23, 2015
"Die Bundesregierung ist schon jetzt bestürzt über die mehr als 500 Menschen, die nächste Woche zur Abschreckung ertrinken gelassen werden." — Sascha Lobo (@saschalobo) April 20, 2015
pic.twitter.com/bPHg0Syt2Y — @darmflora (@darmflora) April 20, 2015
Aus aktuellem Anlass __ Via http://t.co/q4FisOkVFbpic.twitter.com/ow1f9YUNWG — der Freitag (@derfreitag) April 9, 2015
„Wenn man einen Fehler macht - kein Problem. Man muss nur den Mut haben, ihn zu korrigieren…“ pic.twitter.com/j4ZRZ0mcuw (via @thorstenfirlus) 😂 — ♿ Arnd J. Kästner ♿ (@ajkaestner) April 8, 2015
pic.twitter.com/LK4HjEAs8U — Franziska (@FranziOriginal) March 27, 2015
Sehr schade, dass die einzige Nachrichtensendung in Deutschland nur einmal im Monat kommt #dieAnstalt — somlu (@somlu1968) April 2, 2015
Es ist 2015. Wir sollten fliegende …

DIY: Terrasse wieder neu

Wer Katzen hat, braucht ja für Arbeit nicht zu sorgen...



Nachdem Schnuppe zu uns gekommen ist, gab es zwischen ihm und Fred ja gewisse Streitigkeiten, wer welches Klo benutzen darf, was letzlich dazu führte, dass wir auf dem Balkon eine Katzentoilette installiert haben.

Allerdings ist das olle Standardmodell ohne Deckel zu klein für unsere großen Katzen, so dass sie schon mal im hohen Bogen über das Klo hinaus strullerten.
Und das dann auf die vorher hier verlegten Kunstrasenfliesen... was sie dann dazu animierte auch einfach gleich dahin zu strullern.

Also musste Abhilfe her:
Die ohnehin in die Jahre gekommenen Rasenfliesen sollten eh mal weg und es musste ein großes Klo mit Deckel her, damit nicht dauernd was daneben geht.

Gesagt, getan:
Ab in den Baumarkt und neue Fliesen besorgt, die es für dieses Verlegesystem zum Glück noch gibt.
Und schon glänzt der Außenbereich in einem ganz anderen Flair...

Google: Suchen nicht überall erwünscht?

Ich war ja nicht immer nur ein Fan von eBooks, obwohl ich den Nutzen ein dickes Buch in der Tasche gegen einen  schmalen eBook-Reader zu tauschen quasi sofort verstanden habe und auch genutzt habe.

Doch bei Fachbüchern dauerte meine Vorliebe für das haptische Aufschlagen und vor dem Bildschirm liegen haben noch an, bis ich jetzt mein Lenovo YogaTab gekauft habe.

Das Tablet mit dem praktischen, eingebauten Ständer und Google's PlayBook brachten dann aber eine andere Nutzweise dieser Bücher mit sich:
Zum einen emuliert das Tablet tatsächlich perfekt das Buch auf dem Buchständer neben dem Bildschirm, zum anderen ist die Möglichkeit von Notizen direkt an der Stelle wo sie im Buch gebraucht werden, sehr reizvoll.

Toll ist an GooglePlay auch die Möglichkeit, Bücher hochzuladen, die man von anderswoher in Besitz hat.
Bei den Fachbüchern von GalilieoComputing bzw. jetzt ja rheinwerk gibt es ja schon länger die Option zum gekauften Buch über die Website auch das eBook dazu kostenfrei herun…

ÖPNV: Diesmal muss die GDL streiken!

Ja natürlich bin auch ich genervt von Streiks im ÖPNV!
Das macht das Leben als überzeugter Nichtnutzer von Automobilen nun mal nicht gerade leichter...

Trotzdem:
Diesmal muss die GDL einfach streiken, weil sie von der Deutschen Bahn schlicht auf die lange Bank geschoben wird.
Die hofft nämlich mit dem Spiel auf Zeit durch das Tarifeinheitsgesetz nochmal bessere Karten in die Hand zu bekommen um ihre Mitarbeiter langfristig doch schlechter bezahlen zu dürfen und nicht mehr mit der GDL verhandeln zu müssen.

Man kann sich als Konzern nicht einerseits immer hinstellen und sagen "ja wir sind uns einig!" und dann nie den Tarifvertrag unterschreiben, was die derzeitige Taktik des Unternehmens darstellt.

Die GDL hingegen muss nun in ihrem eigenen Interesse, wie auch im Interesse JEDER Gewerkschaft das Unternehmen zur Unterschrift bringen, damit auch in Zukunft Gewerkschaften noch einen Sinn ergeben.

Gerwerkschaften, dass klingt ja wahrscheinlich für euch aus der "Generation Pra…

ÖPNV: Direktverbindung auf den Nordwestring aus dem Norden

Normalerweise sind Umleitungen und Ersatzverkehre bei den öffentlichen Verkehrsbetrieben ja eher ein Ärgernis für die Nutzer und vielen Umständen verbunden.

Leider lässt sich das auch bei der derzeitigen Baustelle im Nord-Süd-Tunnel der S-Bahn-Berlin nicht vermeiden, jedoch gibt es eine Umfahrungsidee, die nach meinem Dafürhalten auch gerne so bleiben darf, aber von der S-Bahn-Berlin zu Beginn der Mai wieder zurückgenommen wird.

Das Berliner S-Bahn-Netz besteht ja im Prinzip aus einem Gemisch eines stern- und eines ringförmigem Systems, bei denen  alle Linien des Sterns insbesonder den inneren Berliner Ring einmal kreuzen, zumeist aber durchqueren und auf der anderen Seite wieder verlassen.
Auf der Ringbahn fahren die Züge in beide Richtungen um die Querverbindungen zu gewährleisten.
Damit muss man nicht immer erst in die Stadtmitte, um z.B. vom Norden in den Westen zu kommen.

Im Berliner Netz gibt es dazu noch 3 ergänzende Linien, die von den Nord-Süd-Linien S1 und S2 kommend über de…

HTC : Unauffällig gelollipoppt....

Und nanu... auf einmal ist es ein Lollipop!
In der letzten Woche war es soweit und das inzwischen ja übliche, unaufdringliche Update bei HTC trudelte ein...

Laden, installieren und ein Neustart und nun meldet das Smartphone eine Lollipop-Version.
Doch außer dem geänderten Menu für die Benachrichtigungen und Einstellungen bemerke ich augenblicklich keine weiteren Veränderungen, weil die optischen anpassungen ja bereits von persönlichen Einstellungen verhindert werden.

So bleibt lediglich festzustellen, dass ich mich derzeit nur ins Handy wischen kann, nicht wie vorher mit meinem strengen Blick nach Entsperrung verlangen kann.
Ich habe also genaugenommen eher was verloren.

Immerhin gibt es aber nach dem update sonst nichts, was mir Sorgen bereiten würde, alles funnktioniert ansonsten wie immer.
Geduld beim Update zeichnet sich halt aus.