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Es werden Posts vom Mai, 2015 angezeigt.

re:publica 2017

re:publica 17 #LoveOutLoud

ZendFramework2: Alte Frameworkliebe rostet nicht... 001

Nun ist es wirklich soweit... der Einsatz des ZendFramework im Umfeld meines Arbeitsplatzes.

Dazu ist das Ganze dann auch noch buchstäblich auf meinem Mist gewachsen und nach den vielen Problemen, die mein eigener Wiedereinstieg ins Zend-Umfeld hatte, dann doch auch erstaunlich.
Aber was man einmal gelernt hat, will man auch nutzen :)

Kurzum: Das ZendFramework ist nichts für Anfänger im Bereich PHP.
Dazu ist es zu komplex.

Dem Freund des MVC-Paradigmas bringt  die strikte Objetorientierung des Frameworks am Ende doch den Spaß, den er sucht:
Hat man sich einen funktionierenden Grundstock erarbeitet, nimmt einem das Framework viele Routineaufgaben ab und gestaltet dadurch die Umsetzung eiune Businesslogik in den Controllern lesbar und nach eigenem Gusto übersichtlich.

Die Aufteilung in große Konfigurationsteile bei kompletter Objektorientierung und dem strikten MVC-Aufbau stellt letztlich auch den erfahrenen Programmierer zunächst vor eine hohe Lernhürde, die dann aber durch ein entschl…

rp15: Abbau...

Abbau, die Frühschicht: Gewissermaßen der Anfang vom Ende der re:publica15.


Aber wie immer ist es kein trauriger Abschied, sondern eher eine fröhliche Runde... also für die meisten jedenfalls.
Die Menschen von der Organisation sind zumeist eher müde und froh, wenn es vorbei ist.

Von den anwesenden Helfern sind viele, wie ich selbst auch, nicht das erste Mal dabei, was sicherlich für die Organisatoren selbst auch ein Vorteil ist, denn viele Dinge, wie etwa, dass die Monoblox nach Farbe sortiert werden müssen, sind bekannt.

Ein Helfer muss beim Abbau vor allem gut zu Fuß sein, denn am Ende der achtstündigen Schicht hat man so einige Kilometer zurückgelegt, die einem auch in den Beinen stecken.


Ich selbst gehöre ja meist zu den eher älteren Helfern und bemerke die zurückgelegten Kilometer immer ganz besonders nach der U-Bahn-Fahrt, wenn ich in Pankow wieder versuche aus dem Sitz hochzukommen.
Auch ein alter Handwerker kommt eben schnell aus der Übung, wenn er das nicht mehr täglich macht…

rp15: Von der Netzwerk- zur Plattformgesellschaft

Grundsätzlich gesagt, die heute vielleicht schwierigste Session des Tages, denn obwohl es um ein Phänomen geht, dass wir alle auch aus anderen Welten kennen, ist die Theorie davon,mit der Michael Seemann und Sebastian Gießmann ihren Lebensunterhalt verdienen, durchaus anspruchsvoll.



Die Darstellung des ganzen Komplexes ist den beiden aber durchaus gelungen.
Netzwerke sind zunächst etwas, das jeder kennt und auf dem unsere gesamt Kultur basiert:
So war das römische Weltreich ohne das Netzwerk von Straßen nicht denkbar, das alte Festnetztelefon war dagegen ein wichtiges Netzwerk des letzten Jahrhunderts.
Plattformen sind dann jene Unternehmensformen, die auf der Grundlage von Netzwerken entstehen.
Buchstäblich war tatsächlich auch die Technologie des Telefons am Anfang frei, es konnte sich jeder gerne seine eigene Leitung ziehen.
Das geschah in den USA anfangs tatsächlich und erst die spätere Vernetzung dieser kleinen Netze , von AT&T initiiert, führte zu flächendeckenden Netzen.
L…

rp15: Die Aufmacher ­– eine Revue zu den Absurditäten von technischem Fortschritt und Wachstum

Schon während die Moderatorin ihre Einführung gibt, verlassen vorwiegend Schlipse und hippe Modegänger flott wieder den Saal:
Denn nur ungern lassen sie sich sagen, dass wir von einer bedürfnisorientierten Wirtschaft längst zur produktionsorientierten Gesellschaft gewechselt haben.
Worin da genau der Unterschied liegt?
Kapitalismus soll ja eigentlich so funktionieren, dass jemand die Bedürfnisse der Menschen aufgreift und ihnen dafür das entsprechende Produkt zur Verfügung stellt, um es zu befriedigen. Und dann daran Geld verdient.
Wie es mittlerweile wirklich läuft ist, dass die Industrie behauptet, es gäbe ein Bedürfnis und der Menschheit nun tunlichst einredet, wir wollten das. Und wir Dummbratzen kaufen das alles auch noch... ;)
Das grüne Wählscheibentelefon im Flur meiner Eltern stand dort während meiner gesamten Kindheit und noch danach. Doch heute denken wir spätestens alle zwei Jahre nach, funktionierende Geräte mutwillig gegen neuere Geräte auszutauschen, weil die hübscher, …

rp15: Dokumentenechtes Papier ist alle...

Wie sähe Europa aus, wenn die französische Revolution nie stattgefunden hätte?


Ein durchaus erstaunliches Szenario entrollen die drei Macher des Vortrags "Mein Lehnsherr liest meine Emails" hier, um uns vor Augen zu führen, welche Freiheiten wir heute eigentlich genießen und wie es aussähe, wenn sie fehlten.

Klar, viele Leute kennen gar keine wirklichen Grenzen mehr in ihrer Lebenserfahrung, sie sind schlicht zu jung.


Ich als eingeborener Westberliner bin ja noch zwischen Grenzen groß geworden und kenne sogar noch Wechselkurse und war schon einmal Lira-Millionär, was ja nicht wirklich schwer war, wie mir die älteren unter euch bestätigen werden.

Anhand dieses Szenarios zeigen sie uns aber, wie eine totale Überwachung vielleicht aussähe... und am Ende, da die Lehnsherren alles auf Papier speichern, zum Mangel an dokumentenechtem Papier führt. Einen E-Brief soll man daher jetzt auch mündlich beantragen dürfen...

Auch dauern Reisen wegen der benötigten Pässe ewig, oder sind gar…

Meinung: Zivilisatorische Mängel

Es ist ja nicht neu, dass wir uns in einer Welt befinden, in der sich immer mehr Leute nur noch für sich selbst und ihre Art zu Leben interessieren, während ihnen der Rest der Welt schlicht am Arsch vorbei geht.


Job, SUV, Haus und dauernd in den Urlaub jetten - alles zum geringstmöglichen Preis - ist den meisten der wichtigste Lebensinhalt, denn wie sieht man denn sonst vor den Nachbarn/Kollegen aus?

"Ich habe das Geld und deshalb mache ich das auch..." ist da so eine häufige Begründung, die auch gleich zeigt, dass all jene, die nicht so ein Glück im Leben hatten, es eben auch nicht verdient haben.

Geburt und Vorteil beim Start ins Leben sind heute für viele die Auslesemerkmale für "gutes Leben, beschissenes Leben".

Was hat das nun mit Zivilisation zu tun?
Nun im Grunde ist es der Rückfall in eine neue Form des Biedermeier, den vor allem die hippsten unter uns sich nicht eingestehen wollen.
Es würde ja bedeuten, dass sie sich als durchaus arrogante Egoisten outen m…

Twitterperlen: Politisch...

Wenn der westliche Lebensstil ohne Afrika und Asien nicht möglich ist, muss der Westen damit Leben und die Anderen deswegen sterben? — Springinsfeld (@springfeld) April 23, 2015
"Die Bundesregierung ist schon jetzt bestürzt über die mehr als 500 Menschen, die nächste Woche zur Abschreckung ertrinken gelassen werden." — Sascha Lobo (@saschalobo) April 20, 2015
pic.twitter.com/bPHg0Syt2Y — @darmflora (@darmflora) April 20, 2015
Aus aktuellem Anlass __ Via http://t.co/q4FisOkVFbpic.twitter.com/ow1f9YUNWG — der Freitag (@derfreitag) April 9, 2015
„Wenn man einen Fehler macht - kein Problem. Man muss nur den Mut haben, ihn zu korrigieren…“ pic.twitter.com/j4ZRZ0mcuw (via @thorstenfirlus) 😂 — ♿ Arnd J. Kästner ♿ (@ajkaestner) April 8, 2015
pic.twitter.com/LK4HjEAs8U — Franziska (@FranziOriginal) March 27, 2015
Sehr schade, dass die einzige Nachrichtensendung in Deutschland nur einmal im Monat kommt #dieAnstalt — somlu (@somlu1968) April 2, 2015
Es ist 2015. Wir sollten fliegende …

DIY: Terrasse wieder neu

Wer Katzen hat, braucht ja für Arbeit nicht zu sorgen...



Nachdem Schnuppe zu uns gekommen ist, gab es zwischen ihm und Fred ja gewisse Streitigkeiten, wer welches Klo benutzen darf, was letzlich dazu führte, dass wir auf dem Balkon eine Katzentoilette installiert haben.

Allerdings ist das olle Standardmodell ohne Deckel zu klein für unsere großen Katzen, so dass sie schon mal im hohen Bogen über das Klo hinaus strullerten.
Und das dann auf die vorher hier verlegten Kunstrasenfliesen... was sie dann dazu animierte auch einfach gleich dahin zu strullern.

Also musste Abhilfe her:
Die ohnehin in die Jahre gekommenen Rasenfliesen sollten eh mal weg und es musste ein großes Klo mit Deckel her, damit nicht dauernd was daneben geht.

Gesagt, getan:
Ab in den Baumarkt und neue Fliesen besorgt, die es für dieses Verlegesystem zum Glück noch gibt.
Und schon glänzt der Außenbereich in einem ganz anderen Flair...