Direkt zum Hauptbereich

re:publica 2017

re:publica 17 #LoveOutLoud

ZendFramework2: Alte Frameworkliebe rostet nicht... 001

Nun ist es wirklich soweit... der Einsatz des ZendFramework im Umfeld meines Arbeitsplatzes.

Dazu ist das Ganze dann auch noch buchstäblich auf meinem Mist gewachsen und nach den vielen Problemen, die mein eigener Wiedereinstieg ins Zend-Umfeld hatte, dann doch auch erstaunlich.
Aber was man einmal gelernt hat, will man auch nutzen :)

Kurzum: Das ZendFramework ist nichts für Anfänger im Bereich PHP.
Dazu ist es zu komplex.

Dem Freund des MVC-Paradigmas bringt  die strikte Objetorientierung des Frameworks am Ende doch den Spaß, den er sucht:
Hat man sich einen funktionierenden Grundstock erarbeitet, nimmt einem das Framework viele Routineaufgaben ab und gestaltet dadurch die Umsetzung eiune Businesslogik in den Controllern lesbar und nach eigenem Gusto übersichtlich.

Die Aufteilung in große Konfigurationsteile bei kompletter Objektorientierung und dem strikten MVC-Aufbau stellt letztlich auch den erfahrenen Programmierer zunächst vor eine hohe Lernhürde, die dann aber durch ein entschlackte Controller-Dateien im laufenden System belohnt wird: Man kann sich auf das wesentliche konzentrieren.

In meiner sporadischen Serie möchte ich diese Lernhürde ein wenig einreißen und ein paar Tipps zur Einrichtung des Frameworks geben, so dass ein Einstieg leichter wird.

Wer schon mal mit der Version 1 des Frameworks gearbeitet hat, sollte zwar nicht alles vergessen, aber vieles: Hilfreich ist bei der Version 2 vor allem das Wissen über den Aufbau und die grundsätzliche Funktionsweise des Frameworks, die den Einstieg erleichtert.

Diese kleine Serie setzt die Installation der SkeletonApplication des ZF2 auf einem Webserver voraus, auf der sich dann die weiteren Schritte entwickeln.

Die SkeletonApplication ist unter folgenden Links zu finden und dokumentiert:

Die Installationsmethode mittels des PHP-Composer ist sicherlich sehr komfortabel, allerdings hatte ich im Unternehmensumfeld zwischen Firewalls und Proxyservern keinen Erfolg. 

In diesem Fall empfiehlt sich tatsächlich der klassische Download als Zip-Datei.

Ein automatischer Paketdienst wie der Composer kann zwar ein tolles wünschenswertes Tool sein, doch zeigt meine Erfahrung, dass die handwerkliche Konfiguration durchaus Vorteile bringt, weil man dann sehr genau weiß, welche Dateien manipuliert wurden.

Auch wenn ihr das sonst nicht tut, solltet ihr vor dem mutwilligen Update des Frameworks in einem bestehenden Projekt das Changelog lesen, sonst ist das Projekt vielleicht plötzlich offline...

Der nächste Teil der Serie wird dann schon von einer installierten und funktionierenden SkeletonApplication ausgehen, die ihr als "Aufnahmeprüfung" alleine und ohne weitere hinbekommen solltet, wenn euch das Framework weiterhin Spaß bereiten soll.

Ihr findet, dass klingt alles ein bisschen nach Horror und überlegt ein anderes Framework zu suchen, welches weniger "zickig" ist? 
Dann ist jetzt eure letzte Gelegenheit dazu...
Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

openSUSE 12.3: Ebooks mit DRM lesen

Grundsätzlich war es zwar nicht wirklich dringend nötig, aber letztlich auch eine Frage der Ehre, dass ich das Problem endlich mal angehe...

Ich besitze eine Menge ehrlich erworbener und bislang vorwiegend auf meinem OYO gelesener Ebooks, deren Manko es bislang war, das sämtliche Ebook-Reader-Software unter Linux die Kooperation mit diesen DRM-geschützten Werken verweigerte.

Auf Microsoft-Betriebssystemen übernimmt die Software Adobe Digital Editions diese Aufgabe und verwaltet die Adobe-ID und die damit lesbaren Bücher.

ADE hatte dieses Problem bislang auch perfekt in der bis vor kurzem noch vorhandenen virtuellen Windows-Maschine gelöst, die nun aber auch nicht mehr existiert.

Was also tun?
Calibre ist ein netter Reader, an meine DRM-Bücher komme ich aber hier nicht...

Also warum nicht Adobe Digital Editions installieren?

Wir sind ja auf einem Linux-System, also gibt es für dieses Problem eine am Ende doch auch recht einfache Lösung, die allerdings die Registrierung eines Accounts b…

Eishockey: Wenn dem Torhüter langweilig wird...

...geht er aufs Eis.Unter diesem Motto muss man wohl das Pokal-Derby gegen die "Rivalen" vom Glockenturm sehen:
Hütete er einen Tag früher noch als Goalie bei der Niederlage in Niesky das Tor, trug sich Christian Krüger heute als Torschütze des 5:0 in die Scorerliste des Spieles ein. Die gestrige Niederlage in Niesky ist ja die Folge einer schlichten Kausalkette von Verletzten, durch die Arbeit verhinderten, den Playoffs in Weißwasser bis zur eigentlichen Ursache, dem fehlenden Dach und damit fehlendem Eis in Niesky und lässt sich,angesichts von gerade mal 10 reisenden Spielern der Akademiker, auch verstehen, brachte sie aber auf dem Weg der "Mission Finale" leider nicht voran.Das nun Krüger zum Torschützen wird, ist ein Zeichen beständigen Personalmangels in der Post-Season, der geradezu symptomatisch für die Teilnehmer der gesamten Pokalrunde zu sein scheint.Doch in dieser Partie, ob nun mit dezimiertem Kader oder nicht, sind die Weddinger schlicht die Favoriten u…