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Es werden Posts vom 2016 angezeigt.

re:publica 2017

re:publica 17 #LoveOutLoud

RaspberryPi 3: openSUSE vorerst aus dem Rennen

Mein eigenes Spielzeug zu Weihnachten war die Idee einen RaspberryPi aus der Baureihe 3 mit dem offiziellen Bildschirm als Mini-Computer im Hause zu betreiben.

Soweit, so gut:
Der Kauf des Rechners,  dazu ein Gehäuse aus Acryl und ein Bildschirm mit einem Gehäuse aus Bambus war schnell erledigt.

Der zweite Teil meiner Idee, diesen, wie alle meine Rechner und auch die Raspberries der ersten Generation, mit openSUSE zu betreiben, ist aber momentan leider komplett gescheitert .

Zwar stellt  man bei openSUSE verschiedene ISOs mit verschiedenen Desktop-Varianten als Leap oder Tumbleweed zur Verfügung, jedoch fährt davon kein einziges zu einem funktionierendem System hoch, sondern bleibt mit einer EFI-Meldung letztlich stehen.

Hinweise auf diesen Fehler finde ich nirgends.

Das ist schon Schade, wenn  man bedenkt, das die beiden Raspberries der ersten Generation hier schon recht lange und klaglos mit einer eher noch experimentell zu nennenden Version 13.2 von openSUSE laufen.

Der krasse Geg…

Android: Hardreset mit dem Lenovo-Yoga-Tablet

Irgendwann ist es ja mal so weit, dass das mobile Gerät mit sich und der Welt einfach nicht mehr klar kommt und einen Neustart einfach verweigert.

So ist es nun mit meinem Lenovo-Yoga-10 (ja noch immer das aus der ersten Generation) gestern Abend geschehen.

Sofern jetzt wirklich kein Hardware-Fehler vorliegt, hilft da nur, es mal wieder auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen und es sozusagen neu zu befüllen.

Aber wie funktioniert das?
Das Yoga-Tab hat ja nur zwei Tasten.

Zuerst muss man das Tablet ausschalten, also den Einschaltknopf solange gedrückt halten, bis es ausgeht.

Danach drückt man beide Tasten gleichzeitig und sobald es anschaltet lässt man den Ein-/Ausschalter los, hält aber den Lautstärkeregler noch gedrückt bis ein Auswahlmenü erscheint.

Der Lautstärkeregler dient dabei als Auswahl- und Bestätigungstaste, deshalb hat es auch bei mir mehrere Versuche gebracht, bis ich das richtig herum gemacht habe.

Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als tausend Worte, deshalb hier ein …

openSUSE: 42 die Zweite

Natürlich konnte ich es wieder nicht lassen: Wenn es um openSUSE geht, bin ich eben nicht so geduldig, wie ich es bei anderen Software-Erzeugnissen bin.
Der Schritt von Leap 42.1 zu 42.2 erschien mir jetzt auch nicht wirklich so groß, dass ich mit Problemen rechnete.
Dazu kommt ja dann auch das professionelle Interesse, denn schließlich arbeite ich privat und professionell mit openSUSE-Servern, die beide auf Leap 42.1 laufen.
Mein Desktop zu Hause lässt sich ja schon seit einigen Versionen nur noch per Zypper zum Upgrade bringen, da die Installationsmedien schon zu Beginn schlicht stehen bleiben und sich nicht mehr zur Mitarbeit überreden lassen.
Also ran, zunächst das alte System mit zypper up auf den neuesten Stand bringen. Anschließend sind alle Repos mit den neuen Repository-Urls zu versehen, was im wesentlichen durch den Austausch von „42.1“ zu  „42.2“ geschieht.
Ich exportiere dazu die Liste der Repositories in eine .repo-Datei, die sich mit einem beliebigen Texteditor leicht b…

ZendFramework2: Session/Translation - Das muss doch irgendwie gehen...

Eines der vielen Geheimnisse des ZendFramework sind die beständig bescheidenen Dokumentationsteile bestimmter Funktionen des Frameworks.

Z.B. ZendSession.

Doch um in seiner Arbeit irgendwie voran zu kommen, muss ein jeder für sich ja irgendwann einmal seine persönliche Lösung für dieses Problem finden und mit den Konsequenzen fortan leben... ;)

Für die Sessions fand sich dann auch ein gangbarer Weg, der am Ende eine einfache Web-Session ermöglicht, obwohl ich den Teil mit ZendSessionConfig noch nicht wirklich komplett hinbekomme, da läuft mir immer was aus dem Ruder....

Doch nun habe ich zunächst alle Klippen umschifft und meine persönliche Lösung im Code-Wiki aufgeschrieben: Skript & Tricks: ZF2-ZendSession.

Translation, also die Internationalisierung der Texte eine Anwendung, ist ein ebenso motivierendes Thema und ich ahne nun, warum es so viele schlecht oder gar nicht übersetzte Anwendungen auf dieser Welt gibt.

Dabei ist diesmal nicht einmal das ZendFramework Schuld, denn die …

BackToYourOwnServer: Roundcube-Konfiguration

Die gestern angesprochene Kombination von Plugins funktioniert hervorragend und ich hatte heute richtig Spaß damit, die letzten Details in der Oberfläche anzupassen.

Damit bei euch auch der Spaß nicht zu kurz kommt, habe ich hier mal bei Pastebin die composer.json eingestellt, von der ihr einfach die Zeilen übernehmen könnt, die bei euch fehlen:

Einziges Manko ist bis jetzt, dass es noch keine passende Ansicht für's Smartphone gibt, was mich persönlich eher nicht stört, da ich in der Hauptsache mein Tablet dafür benutze oder zu Hause am "Großrechner" sitze. Für die Smartphone-Nutzung habe ich CloudMagic als App konfiguriert.

BackToYourOwnServer: Roundcube auf dem eigenen Server

Es wird ja überall gejammert, dass nix mehr sicher sei im Internet und alle Datenkraken der Welt Zugriff auf unsere Daten nehmen, sie von Servern klauen und böse Dinge tun.

Man kann also, wie der gemeine Deutsche, einfach jammern und trotzdem mit allem einfach weitermachen, oder man tut was... das macht aber Mühe und ist damit natürlich unbeliebt.

Klar, nicht jeder ist ein IT-Mensch wie ich und installiert sich Webmail-Software mal eben so auf einem Server (obwohl man in so manchem Support-Forum den gegenteiligen Eindruck gewinnt).
Doch wäre schon die Nutzung eines eigenen Mini-Hosting-Accounts ein Fortschritt, weil die Mails dann letztlich nicht mehr zum Mailriesen fließen, sondern in viel kleine und größere Hoster-Server, die nicht mehr ganz so leicht zugänglich für Daten-Schnickschnack sind... und werbefrei!

Ich habe mir schlicht einen eigenen Server gemietet, der mit dem ja auch zu Hause bevorzugten openSUSE Leap 42.1 läuft, aber natürlich ohne grafische Oberflächen.

Das ist mein …

openSUSE Leap 42.1: Weg mit der KDE!

Traurig aber wahr:
Die KDE mit ihrer "Plasma"-Oberfläche bleibt auf meinem System unbenutzbar:
Nach einigen Interaktionen der KDE mit anderen Programmen verschwindet die äußere Fensterdekoration aller Anwendungen.
Man kann sie dann also nicht mehr verschieben oder in der Größe ändern.

Das ist immerhin noch besser als der unregelmäßig und durch Einsatz von Wine oder Chromium/FireFox forcierbare totale Freez der Oberfläche.

Lustig auch die Wanderschaft der Taskleiste zwischen den beiden Bildschirmen, die sich aber nicht umkehren lässt, so dass man die Leiste letztlich auf dem einen Bildschirm löschen und auf dem Anderen wieder neu anlegen muss.

So habe ich nun nach vielen Jahren die KDE verlassen und nutze, um im halbwegs gewohnten Umfeld zu bleiben, die LXDE, die sich nach einigen Experimenten mit verschiedenen Umgebungen als bester Kompromiss für meinen Workflow empfahl.

Es bleiben unnütze Stunden in denen man mit verschiedenen Einstellungen herumexperimentiert und sich von …

Meinung: Mit dem Auto bis zur Kasse sonst online?

Ein Artikel auf heise.de hat mich heute "inspiriert" mal wieder eine Meinung zu bloggen...

Im Artikel "Innenstadt gegen Internet: Was tun gegen Amazon & Co." geht es mal wieder um sterbende Innenstädte durch Menschenmassen die Online-Einkäufe tätigen.

Das ist ja durchaus ein Thema, mit dem auch ich mich schon mal beschäftigt habe.
Die Zunahme meiner Online-Einkäufe ist ja eine direkte Folge der Tatsache, dass ich auf der Einkaufsmeile in der Stadt oder im Einkaufszentrum auf der Wiese einfach nicht die Produkte finde, die ich gerne kaufen möchte und auch keinen Händler, der sie mir auf Nachfrage bestellen würde.

Kurzum: Ich kaufe zumeist produktorientiert und nicht preisorientiert.
Ich möchte das ein Produkt etwas bestimmtes kann und kaufe dann nicht z.B. den billigeren Fernseher, bloß weil der halt gerade billiger ist.

Doch in der Diskussion um den Artikel stellt sich sehr schnell heraus, welches verwöhnte und möglicherweise teilweise auch schon degeneriertes …