Direkt zum Hauptbereich

re:publica 2017

re:publica 17 #LoveOutLoud

RaspberryPi 3: openSUSE vorerst aus dem Rennen

Mein eigenes Spielzeug zu Weihnachten war die Idee einen RaspberryPi aus der Baureihe 3 mit dem offiziellen Bildschirm als Mini-Computer im Hause zu betreiben.

RaspberryPi3, Raspbian, Pixel-Desktop im Bambus-Gehäuse
Soweit, so gut:
Der Kauf des Rechners,  dazu ein Gehäuse aus Acryl und ein Bildschirm mit einem Gehäuse aus Bambus war schnell erledigt.

Der zweite Teil meiner Idee, diesen, wie alle meine Rechner und auch die Raspberries der ersten Generation, mit openSUSE zu betreiben, ist aber momentan leider komplett gescheitert .

Zwar stellt  man bei openSUSE verschiedene ISOs mit verschiedenen Desktop-Varianten als Leap oder Tumbleweed zur Verfügung, jedoch fährt davon kein einziges zu einem funktionierendem System hoch, sondern bleibt mit einer EFI-Meldung letztlich stehen.

Letzte Meldung der openSUSE-ISOs vor dem Scheitern.
Hinweise auf diesen Fehler finde ich nirgends.

Das ist schon Schade, wenn  man bedenkt, das die beiden Raspberries der ersten Generation hier schon recht lange und klaglos mit einer eher noch experimentell zu nennenden Version 13.2 von openSUSE laufen.

Der krasse Gegensatz dazu ist das offizielle Raspbian-ISO, welches mich in ein paar Sekunden auf den Desktop brachte, ohne dass eine Nacharbeit in irgendeiner Form dazu notwendig gewesen wäre.

So wird der erste Raspberry mit Bildschirm im Hause also einer mit einem Fremdprodukt sein, welches jetzt noch zu konfigurieren ist.
Also wieder mit dem Debian-Kram rumplagen, statt nativ mit openSUSE arbeiten zu können.          
Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

openSUSE 12.3: Ebooks mit DRM lesen

Grundsätzlich war es zwar nicht wirklich dringend nötig, aber letztlich auch eine Frage der Ehre, dass ich das Problem endlich mal angehe...

Ich besitze eine Menge ehrlich erworbener und bislang vorwiegend auf meinem OYO gelesener Ebooks, deren Manko es bislang war, das sämtliche Ebook-Reader-Software unter Linux die Kooperation mit diesen DRM-geschützten Werken verweigerte.

Auf Microsoft-Betriebssystemen übernimmt die Software Adobe Digital Editions diese Aufgabe und verwaltet die Adobe-ID und die damit lesbaren Bücher.

ADE hatte dieses Problem bislang auch perfekt in der bis vor kurzem noch vorhandenen virtuellen Windows-Maschine gelöst, die nun aber auch nicht mehr existiert.

Was also tun?
Calibre ist ein netter Reader, an meine DRM-Bücher komme ich aber hier nicht...

Also warum nicht Adobe Digital Editions installieren?

Wir sind ja auf einem Linux-System, also gibt es für dieses Problem eine am Ende doch auch recht einfache Lösung, die allerdings die Registrierung eines Accounts b…

Eishockey: Wenn dem Torhüter langweilig wird...

...geht er aufs Eis.Unter diesem Motto muss man wohl das Pokal-Derby gegen die "Rivalen" vom Glockenturm sehen:
Hütete er einen Tag früher noch als Goalie bei der Niederlage in Niesky das Tor, trug sich Christian Krüger heute als Torschütze des 5:0 in die Scorerliste des Spieles ein. Die gestrige Niederlage in Niesky ist ja die Folge einer schlichten Kausalkette von Verletzten, durch die Arbeit verhinderten, den Playoffs in Weißwasser bis zur eigentlichen Ursache, dem fehlenden Dach und damit fehlendem Eis in Niesky und lässt sich,angesichts von gerade mal 10 reisenden Spielern der Akademiker, auch verstehen, brachte sie aber auf dem Weg der "Mission Finale" leider nicht voran.Das nun Krüger zum Torschützen wird, ist ein Zeichen beständigen Personalmangels in der Post-Season, der geradezu symptomatisch für die Teilnehmer der gesamten Pokalrunde zu sein scheint.Doch in dieser Partie, ob nun mit dezimiertem Kader oder nicht, sind die Weddinger schlicht die Favoriten u…